Bloggen – ein Mysterium!
Bloggen ist ein Mysterium. Diese Erfahrung habe ich im letzten Monat gesammelt. Recherchen haben ergeben, dass es sehr schwierig ist, die Aufmerksamkeit der Blog-Gemeinschaft auf sich zu ziehen. Dies ist auch allzu verständlich, wo es doch Millionen von Blogs gibt, einer wie der andere, andere wie der eine. Hin und wieder findet man beim Suchen ein paar Anleitungen wie man seinen Blog “bekannt” machen kann, was man beachten sollte, was die Menschen interessiert.
Aber selbst wenn man das alles befolgen würde, ist die Chance eine kleine Gemeinschaft von interessierten Bloggern um sich zu scharen, doch eher gering.
Berichte ich lieber über Politisches? Erzähle ich etwas über die neueste Errungenschaft auf meinem PC? Lasse ich mich von der Überschwemmung von YouTube-Videos anstecken? Muss ich mein Innerstes nach Außen kehren, um Aufmerksamkeit zu erregen?
Nein! Ich habe beschlossen diesen Blog gar nicht unbedingt kommerzialiseren zu wollen. Ich schreibe in erster Linie nur für mich, denn so ein Blog kann helfen sich in einem Jahr noch an die Person zu erinnern, die ich mal war. Verliere ich die Bodenhaftung oder fühle ich mich klein und unbedeutend, macht mich ein Vorkommnis emotional auch noch so fertig – ich kann mir die Erinnerung an eine andere Zeit erhalten und sie jederzeit abrufen.
Mit jedem Schnipsel, jedem Wort, jedem Bild und jedem Lied kann ich mir eine Dany erhalten, die ich sonst in ihren Einzelheiten vergessen würde.
Was interessiert es mich da, ob jemand Kommentare hinterlässt oder ob mein Blogcounter in die Höhe schnellt?
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…richtig, millionen von blogs – und ein massiver teil davon ist reichlich sinnlos. wie vorteilhaft, wenn der blogger das selbst einsieht: wenn du primär für dich schreibst, dir dich selbst erhalten möchtest und dich, wenn auch leicht weinerlich, nicht um kommentare resp. besucher scherst – wieso schreibst du dann bloß öffentlich? ist mir unverständlich. und kostet menschen auf der suche nach brauchbaren informationen und inhalten unnötig zeit. ein web-tagebuch kann man auch prima privat für sich selbst führen – sogar ohne jegliches blatt vor den mund nehmen zu müssen. und die essenz des privaten, die kann man dann ja eventuell mal der öffentlichkeit unter die nase halten. ich bin nicht sicher, ob man alle welt an seinen diversen selbstfindungsprozessen beteiligen sollte – was freilich jeder für sich entscheiden muss, das web ist ja jedem offen. mit kommerz hat das allerdings nicht wirklich was zu tun. eher, schaltet man mal das micro ab hört ein wenig in sich hinein, mit den handelsüblichen komplexen. gruß, chrichano
–
einfach mal die klappe halten.
wenn man nichts zu sagen hat.
Hi Dany,
ich bin ein eifriger Besucher deines Blogs. Ich persönlich finde ihn ansprechend aufgebaut und bin immer gespannnt auf deine Texte, egal in welche Kategorie sie fallen und zu welchem Thema du schreibst. Ich finde die Texte gut geschrieben, oftmals lustig und sie regen zum Nachdenken an.
Ich fände es schade, wenn du den Rat meines Vorkommentators befolgen würdest und deine Gedanken und Erlebnisse künftig nur noch für dich aufschreiben würdest. Ehrlich gesagt, weiß ich gar nicht, warum sich solche Leute überhaupt die Mühe machen in Blogs zu schauen, die Texte zu lesen und auch noch zu kommentieren, wenn sie sie doch sowieso überflüssig und sinnlos finden – das passt nicht…
Also mach weiter so, ich bin gespannt, was du demnächst der Welt mitteilst.
Viele Grüße aus Bonn
@Chrichano: Das Zitat ist im Original von Dieter Nuhr und lautet korrekt: Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Klappe halten! Das sei Dir hiermit wärmstens emnpfohlen…
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