Just Jack – Overtones
Ich frage mich noch immer – nachdem ich das Album nun schon bestimmt sechs Mal gehört habe, an wen Just Jack mich erinnert. Seine Stimme klingt in meinen Ohren immer wie etwas längst schmerzlich Vermisstes.
Nachdem “Starz in their eyes” ein sehr chilliger Radiosong ist, sollte man sich beim Hören des Albums erst mal von dem Vorurteil der Eintönigkeit und Einfältigkeit freimachen, denn das Album hat mit einem festgelegten Stil nicht viel zu tun, vielmehr mit Kreativität und Mut zum Ausprobieren. Am besten gefällt mir persönlich der bestechende, völlig überzogene englische Akzent. Ein Laster, welches ich noch aus Oasis Zeiten mit mir trage. Die Stimme von Just Jack klingt somit in den Hip-Hop-Zeilen am allerbesten, ergänzt sich allerdings wunderbar mit seiner Gesangsstimme.
Just Jack zitiert aus “Every breath you take” von The Police. Manchmal erinnert er mich an Pharell Williams (in den ersten Sätzen von Disco friends), dann widerum an den Robbie Williams von “Rudebox” – nur weitaus besser.
Das Album chillt, macht gute Laune und weckt freudige Sehnsucht nach den Sommertagen. Also: hören, hören, hören…
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