Neues aus dem Bücherregal

An der einen oder anderen Stelle in diesem Blog habe ich meine Vorliebe zum Lesen sicher schon mal erwähnt. Die oben dargestellten Bücher habe ich mir vor kurzem zugelegt.
“Der siebte Tod” habe ich bereits gelesen. Der Klappentext klang so interessant und spannend, dass ich sodann anfing zu lesen. Paul Cleave besticht durch seine Art zu Schreiben. Die Morde, die im Buch geschehen, werden nicht in grausamen Einzelheiten beschrieben, so dass auch empfinlicheren Lesern dieses Buch zunächst zu empfehlen ist. Allerdings schweift P. Cleave im Laufe des Buches von der eigentlichen Geschichte ab. Die Morde passieren am Rande und scheinen wie notwendige Übel um die Geschichte spannend aufrecht zu halten. Ab Mitte des Buches taucht eine Frau auf mit der das Buch – meiner Meinung nach – absolut kippt. Die Erzählung rutscht von ihrem Spannungsbogen ab und taucht teilweise in völlig absurde Sphären ab. Da überraschte mich das völlig vers**** Ende auch nicht mehr. Schade – die Grundidee des Buches gefiel mir sehr: Die Polizei sucht nach einem Massenmörder, der sieben Frauen umgebracht haben soll. Er selbst weiß aber, dass nur sechs davon auf sein Konto gehen. Der siebte beging ein Anderer und den versucht er aufzuspüren und ihm alle Morde anzuhängen.
Eben genau diese Geschichte geht irgendwann verloren und degardiert sich selbst zum Randgeschehen.
Bei “Tödlicher Zweifel” von Hilary Norman bin ich etwas optimistischer, da ich bereits drei Bücher von ihr gelesen habe, die mir alles sehr gut gefallen haben. Mehr als 150 Seiten habe ich noch nicht gelesen daher spare ich mir an dieser Stelle eine Kurzrezension.
Die anderen beiden Krimis, “Milchgeld” und “Cheng” habe ich mir primär gekauft, weil sie aus dem deutschsprachigen Raum stammen. Bisher habe ich kaum deutsche Krimis gelesen. Das wollte ich ändern, weil ich der Auffassung bin, dass es sicher auch deutsche Autoren gibt, die es lohnt zu lesen.
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Ich gestehe. Früher – ja früher habe ich das gedruckte Wort gelesen – habe ich in Dortmund doch gegenüber einer Bücherei gewohnt. Ich fraß Bücher – auch solche, die meinem Geiste vielleicht zu hoch waren – aber sowas fördert unterbewusst ungemein.
Wie auch immer – seitdem ich das Internet habe, lese ich kaum bis gar nicht mehr Bücher – wann denn auch?
Geht mir so ähnlich, ich schaffe auch nicht mehr als 2 Bücher im Monat. Aber dafür lese ich ja eben im I-Net, das bildet doch auch, oder?^^
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