Angst und bange
Morgen werde ich definitiv das letzte Mal in die FH gehen (es sei denn ich bestehe die Abschlussprüfungen nicht, was ich nicht hoffen möchte).
Es ist ein seltsames Gefühl. Das, was einen seit drei Jahren rund um die Uhr und fast jeden Tag beschäftigt, genervt und bewegt hat, fällt einfach weg. Entgleitet den Händen. Entgleitet dem Ich.
Ich weiß nicht wo ich in einem halben Jahr sein werde. Auf welcher Arbeitsstelle, mit welchen Aufgaben, mit welchen Erwartungen und mit welchem Gefühlen. Wer weiß überhaupt was in einem halben Jahr sein wird? – Wirklich sein wird?
Angst packt mich oft ganz unmittelbar und plötzlich. Wie das eben mit der Angst so ist. Sie pirscht sich aus dem Hinterhalt an, beobachtet Dich und dann fällt sie Dich an. Besonders gern tut sie das, wenn ich abends in meinem Bett liege, die Decke anstarre und versuche keinen einzigen Gedanken zu fassen, den Kopf zu einem Vakuum umfunktioniert.
Packe ich die Prüfung, wenn ja, was passiert mit mir? Werde ich den Anforderungen meines neuen Jobs gerecht, werden meine Kollegen mich mögen, werde ich sie mögen, werden die Prüfungen in den nächsten beiden Wochen machbar sein? Und, und, und.
In solchen Momenten schüttel ich unmerklich den Kopf, stöhne ganz leise und schließe die Augen, in der Hoffnung, so schnell wie möglich in den Schlaf zu entgleiten.
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Hi Dany, für deine Prüfungen wünsche ich dir viel Glück und drücke dir die Daumen, dass alles klappt. Das schaffst du bestimmt. Und wie es danach wird… – ja das weiß man nicht – ist aber doch auch spannend, oder?
Ich wünsche dir auch viel Glück.
Ich schreib in 2 Jahren Abi. Da werde ich bestimmt auch Angst haben… aber ich weiß ungefähr was ich machen will. Aber ob das wirklich klappen wird, davor hab ich Angst!
Danke, Alex. Ich hoffe erst mal, dass alles gut geht und dann hab ich vor dem nächsten Schiss. ;-)
Zumindest hast Du ein Ziel vor Augen. Das haben viele andere nicht.
@Petra: Ja spannend schon, aber auch immer so nervenaufreibend. Du kennst das doch sicher auch. Alles neu. Wieder muss man sich einfinden.
Ach so bin ich: Routine verabscheue ich, Veränderungen machen mir Angst. Bin ich bekloppt?
Näää, nix bekloppt, janz normaal! ;-)) Ich glaube das geht uns allen so. Man weiß echt nicht was man sich wünschen soll …
LG, C.
Tschaka, wir schaffen das!
Ich versuche mir seit zwei Tagen diese beschissenen Formeln für die statischen und dynamischen Verfahren zu merken. Es ist zum bekloppt werden. Ständig vertue ich mich mit dem Liqui-Erlös. Ich bin mir also mit dem tschakaa nicht so sicher…
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