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11. August 2007
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Warum heißt es eigentlich nicht “Vatersprache” und “Mutterland”?
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Warum heißt es eigentlich nicht “Vatersprache” und “Mutterland”?
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Die zwei Wörter haben die frühere Gesellschaft beziehungsweise die Stellung von Mann und Frau wohl entscheidend geprägt, möchte ich behaupten.
Ich denke, Muttersprache rührt daher, dass die Mütter anfangs in der Regel immer mehr Kontakt mit dem Kind haben, früher war das standardmäßig so. Daher erlernt das Kind die “Sprache der Mutter”.
Die Muttersprache muss aber nicht zwingend die Sprache des Landes sein, zum Beispiel ist die Muttersprache eines Kindes, dessen Mutter Türkin ist, nicht Deutsch, sonder Türkisch, auch wenn es in Deutschland aufwächst.
Vaterland ist das Land der Vorfahren, das “Land des Vaters”, ganz traditionell, wie man früher sagte. Deswegen nicht Mutterland. Die Mutter beziehungsweise Frau stand eher im Hintergrund, Frauen waren früher auch nicht gleichgestellt mit Mann, sie waren niedriger gestellt.
Ich durfe damals in Klasse 12 einen tollen Essay darüber schreiben: “Vaterland ist,wo mich Luise liebt – Vaterland – Muttersprache – Heimat”. Stellt man sich zunächst einfacher vor, als es tatsächlich ist.
Ja, die klassische Rollenverteilung habe ich dahinter auch vermutet. :???:
Na, ist doch klar… Mutter + Sprache, weil Frauen ja immer mehr reden… Und Vater + Land, weil Männer nach der Geburt oft diesen Reflex haben, aus der heimischen Höhle zu fliehen, quasi “Land zu gewinnen”… :mrgreen:
Deswegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Muttersprache
und deswegen: http://de.wikipedia.org/wiki/Vaterland
Jenny hat´s ziemlich gut getroffen.
Ich seh schon, der Zynismus meiner Frage ist nicht ganz durch gekommen.
@Gerhard: Vielen Dank, ich fühle mich teilweise verstanden!
Dany, gräme dich nicht – die Leute haben oftmals auch die größten Philosophen nicht verstanden… Was soll es dir da besser gehen???
Hahaha. Verarsch mich ruhig… Ich hatte eine Message! :lol:
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