.spende
Nach langen Jahren des Verlegenheitsspenden an große, deutsche Hilfsorganisationen, bei denen ich eigentlich nie wirklich wußte, wo genau mein Geld hingeht, wurde es dieses Jahr für etwas anderes Zeit. Ich wollte etwas anderes machen als anonym Geld auf ein Konto zu überweisen, welches genauso anonym für verschiedene Projekte verwand wird. Dabei konnte ich ja nie genau herausfinden für welches spezielle Projekt denn nun MEIN Geld direkt eingesetzt wurde.
Daher habe ich mich dieses Jahr – zusammen mit meinen Eltern – dazu entschlossen, nicht nur lokalpatriotisch in kleinen Dimensionen zu denken, sondern auch lokalpatriotisch etwas für die bedürftigen Menschen dieser, meiner Stadt zu tun.
Auslöser war allerdings nicht nur der WDR-Spendenaufruf, den meine Mutter im Fernsehen gesehen hatte, sondern auch eine im Sommer durchgeführte Aktion auf dem Rasen des Kaiserplatzes in Bonn. Da waren über 3.000 kleine Fähnchen in den Rasen gesteckt – jedes symbolisierte ein hungerndes Kind in Bonn. 3.000 hungernde Kinder – in meiner Stadt. Ehrlich gesagt konnte ich das gar nicht richtig glauben. Naiv!
Lange Rede, kurzer Sinn. Dieses Jahr haben wir eine Art Care-Paket gepackt, dass wir der Bonner Tafel e.V. vorbeigebracht haben. Vielmehr haben meine Eltern es vorbeigebracht, da ich die ganze Woche schon in meinem Krankenlager vor mich hin vegetiere.
Da wir eine solche Aktion das erste Mal durchgeführt haben, fielen uns viele logische und sinnvolle Dinge erst im Nachhinein ein, aber ich denke für das nächste Jahr sind wir besser vorbereitet.
Das Paket enthielt Mahlzeiten für alle drei Weihnachtstage, Frühstück, Getränke, Konserven, ein paar Süßigkeiten und ein paar Dekoelemente (Kerzen und Servietten).
Irgendwie freue ich mich, dass eine vierköpfige Familie in Bonn damit vielleicht mal satt wird.
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Wow, das ist eine wirklich fantastische Idee! Warum in die Ferne schweifen…
Muss ich mir fürs nächste Jahr unbedingt merken.
Was meinst Du?