Voller Hoffnung

Als ich heute im Wald walken war und mir der kalte Wind die Nase einfror, ging mir durch den Kopf, dass ich schon seit Wochen nicht mehr über meine Abnahme(miss)erfolge berichtet habe.Vom Gewicht will ich mal überhaupt nicht sprechen. Kaum erwähnenswert. Aber konditionsmäßig fühle ich mich schon viel besser. Ab Dienstag besuche ich einen Aqua-Trainingskurs. Da bin ich mal sehr gespannt drauf. Für diesen Fall habe ich mir am Samstag einen Badeanzug gekauft. Das hört sich jetzt so einfach an, aber das war eine Tortur ohne Gleichen. Zugegebenermaßen weiß ich auch immer noch nicht, ob ich mich damit am Dienstag ins Schwimmbad trauen werde. – Wobei diese Scham auch nicht primär an dem Badeanzug liegt.
Mittwoch melde ich mich dann gemeinsam mit meinem Papa bei einem örtlichen Fitness-Studio an. – Ich rede mir immer wieder ein, dass es nur ein Schritt zum Überwinden ist. Wenn ich den erstmal hinter mir habe, wird es schon nicht so schlimm werden. Richtig überzeugt bin ich davon allerdings nicht.
Weiterhin gehe ich zweimal die Woche walken. Ich bin also immer noch voller Hoffnung. Und das, wo es schwierig ist, ständig optimistisch zu sein, wenn man dann doch immer wieder auf die Nase fällt. – Vorallem, wenn man für das auf-die-nase-fallen selbst verantwortlich ist.
Foto im Original von .fabio (flickr)
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