Greg Laswell
In Deutschland weitestgehend unbekannt, avanciert Greg Laswell momentan zum absoluten Favoriten unter den Musikblogs. Ich habe bereits an anderer Stelle von ihm berichtet, möchte dies aber aufgrund der Fülle an Fundstücken in den letzten Tagen wiederholen.
Erstmals aufmerksam wurde ich auf Greg Laswell bei der Sammlung aller Musikstücke aus der vierten Grey’s Anatomy Staffel. Da es leider diesmal keinen adäquat zusammengestellten Soundtrack gab, machte ich mich selbst daran. Dabei fiel mir “What a day” auf. Ein Song, den ich auch nach ewigem Hören noch nicht einordnen kann. Beginnt er herrlich melancholisch und fast schon depressiv, endet er mit einer lebensbejahenden Einstellung oder zumindest mit der Basis dafür. Meiner Meinung nach ist es auch genau das, was die Songs letztlich ausmacht. Die Gegensätzlichkeit, die Tragfähigkeit der Melodien und die manchmal zum Nuscheln neigende Stimme von Greg Laswell.
Einen sehr guten Eindruck seines Repertoires kann man mittlerweile weitgestreut im Internet finden. Auf Laundro Matinee bspw. – eine Seite die ich eh wärmstens empfehlen kann – spielen Künstler eine Auswahl ihrer Songs live in einem Studio ein. Das sieht dann folgendermaßen aus:
Greg Laswell – What A Day from LaundroMatinee on Vimeo.
Greg Laswell – Sing, Theresa Says from LaundroMatinee on Vimeo.
Hier findet ihr die Session im Gesamtpaket. Da gibt es sowohl noch ein weiteres Video (How the day sounds) sowie alle drei Songs zum freien Download.
Weitere Musikstücke bot dertage Daytrotter an. Hier gibt es insgesamt vier Stücke von Greg Laswell zum anhören und downloaden.
Selbsredend kann man auch die üblichen Verdächtigen nach einzelnen Musikhäppchen durchforsten, um seinen bisher gewonnenen Eindruck zu festigen, zu bestätigen oder zu erweitern:
Greg Laswell in seinem eigenen Reich
Das Foto von Greg Laswell stammt im Original von audiotaco (flickr)
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