Wunschhören! – Philipp Poisel
Interpret: Philipp Poisel
Album: Wo fängt Dein Himmel an?
Veröffentlichung: 2008
Label: Grönland Records
Wunschkind: wajakla
Blog: http://wajakla.blogger.de/
Einen schöneren Auftakt hätte ich mir wohl für die Aktion “Wunschhören!” gar nicht wünschen können. Es kribbelte mir schon beim zweiten Lied in den Fingern den Kauf-Button bei iTunes zu drücken. Aber der Reihe nach:
Es gibt Lieder, die kämen ganz ohne Melodie aus, weil ihre Tiefe und Faszination in der erzählten Geschichte liegt. Die Worte bilden eine Welt, die entweder vertraut oder fremd, bekannt oder unbekannt wirkt.
Philipp Poisel liefert dem Hörer 3-5 Minuten-Häppchen, die nicht mehr Platz brauchen, weil sie auf den Punkt formuliert sind. Dabei fühlt man bei jeder Textzeile die Energie der Erzählung. In der Hauptsache beschäftigen sich Philipps Texte mit Liebe, Melancholie, Sehnsucht und lebensbejahenden Liebeserklärungen. Dabei wirken die Texte nie aufgesetzt oder fehl am Platze.
Mal ruhig, mal aufbrausend begleiten die Streicher die Akustikgitarre und unterstützten die emotionale Stimme des Sängers.
Philipp Poisel (Jahrgang 1983) wurde von Herbert Grönemeyer entdeckt und brachte mit “Wo fängt Dein Himmel an?” 2008 sein Debutalbum heraus. Der gleichnamige Song erreichte Platz 77 der deutschen Single-Charts, das Album Platz 38. An mir ging das – leider – total vorbei.
Die Musik bleibt über die gesamte Laufzeit bodenständig und der ruhigen Atmosphäre treu, die an manchen Stellen trotzdem explodiert – wie das Leben eben. Die Lieder, die Texte und Philipps Stimme bilden ein Gesamtwerk, dass sich extrem lohnt. Dabei erinnert er mich streckenweise sehr an den neuen Clueso.
Und um auf meine Einleitung zurückzukommen: ich habe mir das Album umgehend gekauft und kann die Empfehlung von wajakla nur unterstützen.
Unbedingte Hörempfehlung: Als gäb’s kein Morgen mehr (Lied 5)
Photo im Original von andl611
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Ich verbeuge mich ganz tief und freue mich wie Bolle, dass es gefallen hat. ;-)
Ja, das Album war wirklich ein sehr guter Tipp. Werde es auch mal an meiner Mutter ausprobieren, die ein großer Fan des Entdeckers Grönemeyer ist. Tipps werden nach wie vor gerne angenommen.
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