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Robbie Williams – Ein Abschied in 11 Akten

2. Januar 2010 # 839 views # 3 Kommentare

robbie

Fan-sein ist nicht einfach nur die Tatsache, die Musik eines bestimmten Künstlers oder einer bestimmten Band gut zu finden. Fan-sein ist die emotionale Verknüpfung an eine unbekannte Person, die einem allein durch ihr musikalisches Schaffen die Welt ein bisschen bunter zeichnet, die Worte ein bisschen besser klingen lässt und Noten im Gedächtnis zu einer Melodie formt und sie für eine sehr, sehr lange Zeit nicht mehr verschwinden lässt. Einen Künstler über Jahre zu begleiten birgt das Risiko in sich, dass er irgendwann nicht mehr den hohen Erwartungen entspricht und damit nicht mehr an die grandiosen und harmonischen, alten Zeiten aufschließen kann.
Robbie Williams Problem liegt dabei explizit darin, dass er bereits bei seinem ersten Album „Life thru a lens“ den Zenit seines Genies erreicht und beim fünften Album „Escapology“ überschritten hat.

Erster Akt – 1995
es wirken mit: zwei Freundinnen, Take That und ein Kassettenrekorder

Ich war nie ein begeisterter Hörer der Musik von Take That und vertrieb mir eher aus Langeweile die Zeit meines letzten Schuljahres mit einer anerzogenen Depression über den Ausstieg Robbie Williams bei der britischen Boygroup Take That. Meine beste Freundin Silke und ich bauten uns – aus Jux – einen Robbie-Schrein und nahmen dämliche Kassetteninterviews auf, in denen verschiedene durchdrehende Mädchen (abwechselnd von uns dargestellt) von ihren schlimmen Empfindungen berichteten. Wir heulten uns aufgesetzt durch die dramatischen Ausschreitungen einiger unserer Mitschülerinnen und begriffen den ganzen Hype nicht. Take That machte allerdings noch einige Monate weiter und wenige Wochen später verschwendeten wir keine Gedanken mehr an einen gewissen Robbie Williams, der ja irgendwie nur durch sein komisches Aussehen, die beschissene Frisur und den Einzelgesang in „Could it be magic“ bei TT aufgefallen ist.

Zweiter Akt – 1996
es wirken mit: eine schlechte Coverversion und eine ungesunde Portion Naivität

Ich kann heute nicht mehr genau sagen, wo ich Robbie Williams verhunzte Coverversion von George Michaels „Freedom“ gesehen habe. Ich weiß nur, es muss als Musikvideo gewesen sein (also wohl VIVA oder MTV), weil ich mich noch erinnere, wie eklig ich Robbie Williams aufgrund seiner Aufgedunsenheit fand. Damals dachte ich noch: Ach Gott, jetzt macht er sich auch noch als Solo-Künstler auf die Socken. Das kann doch nur nach hinten los gehen. Ja, solch negative Gedanken hatte ich damals über meinen kommenden Rock-Gott. Naiv, naiv.

Dritter Akt – 1997
es wirken mit: drei Freundinnen, Norddeich und Album Nummer 1: Life thru a lens

1996 fuhr ich mit einer Schulfreundin und ihrer Schwester in die Ferienwohnung ihrer Eltern nach Norddeich. Es sollte ein regnerischer Trip werden, den wir „6 nimmt“-spielend in den vier Wänden verbringen sollten, weil es draußen tagelang ununterbrochen in Strömen regnete. Wir drei waren bereits ein Jahr zuvor gemeinsam in London unterwegs gewesen, was zum einen den Spruch „Lonestar said, I’ll be back“ in unser „Slang-Repertoire“ spülte und zum anderen den peinlichsten Urlaubssong aller Zeiten: Worlds Apart – Je te donne.
Auf der Heimreise – die wir drei Tage früher als geplant antraten, da der Regen nicht nur Aktivitäten außerhalb der vier Wände verhinderte, sondern auch die Stimmung der beiden Schwestern in den Keller sinken ließ – hörten wir auf N-Joy Radio Robbie Williams zweite Single „Old before I die“ und erinnere mich noch an die anerkennenden Worte aus unseren Mündern: „Gar nicht schlecht“.
Einige Wochen später saßen wir in Meikes Keller (die Schwester) und hörten das gerade erstandene Album „Life thru a lens“ und ich erinnere mich noch, wie Meike sich über die exzentrischen Posen von Robbie Williams im Bootleg aufregte und ihn arrogant nannte. Ich selbst war eher damit beschäftigt, mich an den Texten und Melodien von „Lazy Days“, „Angels“ und „Let me entertain you“ nicht satt zu hören.
Plötzlich erkannte ich, dass dieser als Spaßvogel und von Drogen korrumpierte Freak ein sehr guter Sänger war. Anerkennung war geboren, Leidenschaft sollte allerdings erst noch folgen.

Vierter Akt – 1998
es wirken mit: schräger Gesang, meine Eltern und Album Nummer 2: „I’ve been expecting you“

Nur ein Jahr später folgte „I’ve been expecting you“. Ich erinnere mich, wie ich nervös dem Veröffentlichungsdatum entgegen fieberte, was ich bis dahin nur bei „Die Ärzte“ und „Oasis“ durchgemacht hatte und direkt in die Stadt fuhr, um mir die Platte im einschlägigen Musikfachgeschäft meines Vertrauens zu kaufen. Mit feuchten Händen öffnete ich das Bootleg und verbrachte den Rest des Abends damit, die Lieder immer und immer wieder zu hören und dabei die Texte auswendig zu lernen. Meine Eltern mussten zu dieser Zeit einiges durchmachen und hätten – ich gebe es zu – für den schrägen Gesang der monoton aus meinen Zimmer schallte, Schmerzensgeld verlangen sollen. Während Robbie Williams nämlich nur mir über die Kopfhörer zuteil wurde, durften meine Eltern sich mit dem schrägen und vor allem lauten Mitgesang meinerseits zufrieden geben. Ich kann nicht behaupten, dass dies bei meinen Eltern zu stolzen Freudensprüngen geführt hat. Nein – wirklich nicht.
Meine Mutter ängstigte sich zeitweise etwas, weil sie immer und immer wieder die – wie ich finde – legendäre Textzeile „I hope you choke on your bacardi and coke“ grölte, die meine Mutter vermutlich bereits über eine Einweisung nachdenken ließ.
Zu diesen Zeiten, eine der besten mit Robbie, ärgerte ich mich immer wieder, dass ich nicht in der Lage gewesen war ein wenig mehr Geduld im Erlernen der Gitarre aufgebracht zu haben, als mein Papa sich anschickte mich zu unterrichten. Was wäre das für ein Fest gewesen: ich, die Gitarre und „Heaven from here“.
Robbie Williams hatte definitiv einen Platz in meinem Herzen gefunden.

Fünfter Akt – 2000
es wirken mit: Oasis, eine mittelschwere Depression und Album Nummer 3: Sing when you’re winning

Damals befand ich mich in einem Alter zwischen Jugend und Erwachsen werden und sein und war schon froh, dass ich zu dem Bildungsniveau zählte, dass wusste, dass „Houston“ im Liedtext von Rock DJ eine Anspielung auf die Mondmission Appollo 13 war.
Ansonsten befand ich mich gerade in der depressiven Erkenntnis, dass „Oasis“ mittlerweile ihrerseits den musikalischen Zenit überschritten und den Glanz ihrer beiden legendären Alben „Definitely Maybe“ und „What’s the story morning glory“ heftig mit der Veröffentlichung von „Standing of the shoulder of giants“ angekratzt hatten. Dies war die Zeit des Bruchs zwischen mir und den Gallagher-Brüdern, die ihre Trennung 10 Jahre früher hätten durchziehen sollen und damit eine phantastische Karriere ohne Bodenlöcher hingelegt hätten.
Genau zu dieser Zeit veröffentlichte Robbie Williams also sein drittes Album „Sing when you’re winning“ und riss mich mit seinen tanzlastigen Gute-Laune-Liedern und dem zwar kommerziellen, aber lohnenden Duett mit Kylie Minouge aus meiner Lethargie. Robbie und ich schienen eine neue Synergie zu bilden, die meinem musikalischen Lebensweg wieder neues Leben einhauchte, nachdem ich meine Punkphase endgültig hinter mich gebracht hatte und von Oasis nichts mehr erwartete. „Love calling earth“ zerriss mir damals öfters das Herz, kam ich doch auch mit meinem Gefühlen zu diesen Zeiten nur schlecht zurecht und fühlte mich oft fehl am Platze in meinem eigenen Leben. Mein erstes Robbie Williams Konzert in Köln habe ich leider verpasst, da es wirklich unmöglich war an Karten zu kommen und mein karges Ausbildungsgeld nicht für die Preise des Schwarzmarktes ausgereicht hätten. So musste ich dies noch ein wenig verschieben. Rückblickend betrachtet war es wahrscheinlich eine schicksalhafte Entwicklung, dass 2003 MEIN persönliches Robbie-Jahr wurde, dass mich zwar drei Jahre später zu einer horrenden und später bereuten Anschaffung zwang, trotzdem aber auch heute noch zu meinen allerliebsten Erinnerungen zählt. Dazu aber später mehr.

Sechster Akt – 2001
es wirken mit: Nicole Kidman, Gleichgültigkeit und Album Nummer 4: Swing when yor’re winning

Robbie haute – „Sing when you’re winning“ noch nicht ganz verdaut – sein nächstes Album raus, dass ähnlich wie „Rudebox“ sicher eine Herzensangelegenheit und ein Abstecher aus seinem mittlerweile anhaftenden Image sein sollte. Hinsichtlich des Wortspiels zwischen Album Nummer 3 und 4 frage ich mich noch heute, ob Titel Nummer 3 bereits in weiser Voraussicht auf das Swing-Album gewählt wurde oder ob es ein dankenswerter Zufall war.
Sein Duett mit Nicole Kidman, deren Gesangstalent 2001 nicht zuletzt und völlig zurecht dank dem Musical-Film „Moulin Rouge“ zu Tage kam, war ein Überraschungshit. Ich konnte mit diesem Album nicht allzu viel anfangen, verübelte ihm dieses experimentelle Abenteuer allerdings auch nicht wie vielleicht so manch anderer Fan. Ich brach allerdings mit meiner Tradition alle Robbie Williams Alben im Schrank stehen zu haben.

Siebter Akt – 2002
es wirken mit: das Konzert meines Lebens in der Arena auf Schalke, der Abschied von Guy Chambers und Album Nummer 5: Escapology

Und wieder verging nur ein Jahr bis Robbie Williams mit „Escapology“ wieder auf allen Musiksendern und in allen Printmagazinen präsent war. Dieses Mal wurde es wesentlich rockiger und rotziger als bisher und es sollte leider auch die letzte Zusammenarbeit mit Guy Chambers werden.
Es war nach diesen mittlerweile fünf Jahren des Fan-Seins klar, dass nun das Konzert die logische Weiterentwicklung in der Beziehung zwischen mir und Mister Williams war und so kam es, dass ich in einer blutigen Schlacht um Mitteldeutschland im Kartenverkauf des Kaufhofs in Bonn, die letzten vier Karten für das Konzert auf Schalke ergatterte. Inklusive bösen Blicken meiner Mitstreiterin und folglich Unterlegenen.
Ich kann diesen Tag nicht mit mehr beschreiben, als mit: DAS Konzert. Gut, über Kelly Osbourne im Vorprogramm lässt sich streiten, aber das war alles gleichgültig, es war alles unerheblich. Robbie Williams, eine wahnsinnige Atmosphäre, ein tolles Programm, bei dem nicht nur meine Gänsehaut eine große Rolle spielte, sondern auch die ein oder andere glückselige Träne. Mann, was für ein Abend. Von diesen Erinnerungen zehre ich noch heute, obwohl die ernüchternde Erkenntnis, dass auch die besten Entertainer-Qualitäten durch den Konsum von Alkohol und Drogen verwischen können, Jahre später noch ein schweres Fan-Trauma auslösen sollten.
Ab diesem Zeitpunkt war Robbie Williams für mich das, was für frühere Generationen die Beatles gewesen sein mussten.

Achter Akt – 2005
es wirken mit: die Realität, 100 Euro für den Arsch und Album Nummer 6: Intensive Care

Ich überspringe bewusst das Live-Album der Escapology-Tour und auch das Best-of-Album, obwohl ich der Meinung bin, dass Robbie dieses Album zum absolut perfekten Zeitpunkt veröffentlicht hat. Für ihn bedeutete dies die Neuausrichtung zu einer Karriere nach Guy Chambers, für mich als Fan bezeichnet es den qualitativen Bruch in Robbie Williams Karriere. Oft habe ich darüber sinniert, ob ich eigentlich wirklich immer nur Robbie-Fan war oder nicht vielmehr Guy-Chambers-Fan. Denn eins steht für mich definitiv fest: Robbie ohne Guy ist wie eine Hand ohne Daumen: eigentlich zu nichts zu gebrauchen.
„Intensive Care“ war Robbies persönliche Reinkarnation und ein Schritt in eine neue Richtung, die mir mehr als Magenschmerzen verursachte.
Ich stellte fest, dass meine persönlichen Empfindungen an die Qualität der Lieder und Alben sehr weit von denen der breiten Masse abwichen. Während Robbie Williams erste Nummer 1 in den deutschen Charts tatsächlich erst mit Album Nummer 6 und dem Song „Tripping“ kam, lagen meiner Einschätzung nach seine besten Stücke bereits hinter ihm: „Karma Killer“, das unter mysteriösen Umständen verschwundene und auf Album Nummer 2 ersetzte „Jesus in a camper van“, „Knutsford city limits“, „Come undone“, „Win some loose some“, „Grace“ und „Monsoon“.
Erstaunlicherweise waren die beiden bekanntesten Songs „Angels“ und „Feel“ weder in Deutschland noch in den UK jemals auf Platz 1 der Charts.
Trotz meiner Skepsis und Enttäuschung stand für mich fest: Robbie Williams musste ich auch diesmal unbedingt live erleben. Gesagt, getan. Für 100 Euro ließ ich mir von einer Arbeitskollegin zwei Karten für die Jahn-Wiese in Köln besorgen. Weitere Freunde von mir hatten bereits Karten und so zogen wir freudig aus, um bitterlich enttäuscht zu werden. Das Konzert war geprägt von einer schlechten Organisation, von dämlichen Vorgruppen, die überhaupt keine Stimmung verbreiteten, davon genervten Fans und einem absolut beschissenen Robbie Williams. Zu diesem Zeitpunkt war niemandem klar, dass seine gute Laune auf der Bühne nur aufgesetzt war und Robbie Williams längst wieder den Tabletten und Depressionen zugetan war.
Ich war einfach nur traurig.

Neunter Akt – 2006
es wirken mit: eine Beleidigung, EMI, ein Absturz und Album Nummer 7: Rudebox

„Rudebox“ war eine Beleidigung an seine treuen Fans. Dieser Meinung bin ich nach wie vor und ich werde sie auch niemals revidieren. Da man als Fan allerdings immer und zu jeder Zeit seinem Idol die Treue hält, lautete mein Standardspruch: Robbie möchte nur aus dem elenden EMI-Vertrag raus, deswegen macht er ein Album nach dem anderen und um EMI noch eins reinzudrücken, macht er sogar noch ein schlechtes.
Robbies eigene Lobhudelei zu seiner „Herzensangelegenheit“ und das immer noch schmerzende, verhutzte Konzert ließen mich innerlich toben und erzürnen.
Wenige Wochen später kam allerdings die traurige Gewissheit, dass Robbie wiederholt empfindlich in seinem eigenen Leben abgestürzt war. Das Konzert und das Album waren vergeben und vergessen und als echter Fan betete man leise in den blauen Himmel, dass er diese Zeit übersteht ohne sich den goldenen Schuss zu geben oder sich einen Strick zu nehmen und wie Jim Morrison auf einem Pariser Friedhof neben einem Elektroverteiler zu enden.

Zehnter Akt – 2007-2009
es wirken mit: mal wieder Take That, Ufos und Oasis

Zwei Jahre lagen vor mir, die mit den wildesten Gerüchten, Sprüchen und Tatsachen aufwarteten. Da kam eine Wiedervereinigung mit den mittlerweile wieder erfolgreichen Take That-Kollegen ins Gespräch, die damals bereits in diesem Blog zu erheblicher Frustration meinerseits geführt hat. Er wurde für mich dadurch unglaubwürdig, in einer Zeit in der es nicht so gut für ihn lief, zu dem Ursprung all seines Übels zurückzukehren. In Interviews hatte Robbie stets verlauten lassen, dass er seine Zeit bei Take That für seinen ersten Drogenabsturz verantwortlich mache. Will man dahin wirklich zurück?

Nachdem sich diese Diskussion wieder beruhigt hatte, sah Robbie Ufos, hatte Kontakt mit Außerirdischen und schwor den Frauen ab, indem er sich fest an eine band.
Eigentlich war ich in dieser Zeit damit beschäftigt, mich selbst zu beruhigen und zwang mich förmlich Oasis’ „Dig out your soul“ im Jahre 2008 brillant zu finden, um mich notfalls wieder an die Wurzeln meines musikalischen Interesses zu klammern, falls Robbie vom Boden nicht mehr aufstand.

Elfter Akt – 2009
es wirken mit: eine Vorahnung, ein Abschied und Album Nummer 8: Reality killed the Video star

Die Meldung, Robbie Williams würde endlich, endlich nach drei Jahren wieder ein neues Album auf den Markt bringen, weckte trotz der herben Enttäuschung über „Rudebox“ gewisse Erwartungen in mir, die – wie es sich für einen Fan gehört – sehr hoch angesetzt waren. Seine erste Singleauskopplung „Bodies“ ließ mir allerdings das Blut in den Adern gefrieren, musste ich doch erkennen, dass die musikalische Weiterentwicklung zwischen „Rudebox“ und „Bodies“ Null Komma Nix betrug. Kopfschmerzen plagten mich tagelang und auch Robbies charmantes Erscheinungsbild mit grauen Schläfen änderte nichts daran, dass ich der leisen Vorahnung nachgab, dass Robbie und ich uns endgültig voneinander verabschieden würden.
„Reality killed the Video star“ – eine wunderbare Anspielung auf die heutigen Zeiten der technischen Weiterentwicklung und Hommage an „Video killed the radio star“ – floppte in meinem Gehörgang und hielt mir einmal mehr vor Augen, dass Robbie mehr der Schmusesänger geworden ist, dessen kreativste Schaffensphase mit dem Weggang von Guy Chambers einfach zu Ende war.

Daher möchte ich ihm an dieser Stelle danken: Für die vielen wunderbaren Momente und Erinnerungen, die ich mit seiner Musik verbinde und für die Augenblicke voll musikalischer Höhepunkte, die er in seiner Karriere natürlich nicht nur für mich bereit gehalten hat. Aber es ist eine Zeit gekommen, in dem der nächste Rock-Gott auf mich wartet, um mich einige Jahre zu begleiten. Robbie Williams ruft kein Glücksgefühl mehr in mir hervor und löst auch nicht mehr den unbändigen Drang in mir aus, sein Album zu kaufen und seine Texte auswendig zu lernen. Seine Musik langweilt mich vielmehr und es ist wie es ist: man sollte immer aufhören, wenn es am schönsten ist und die Erinnerungen so gut es eben geht bewahren.

Ihnen, Mr. Williams, wünsche ich das Beste für die Zukunft und die immer währende Stärke Take That zu entsagen – egal wie der persönliche Erfolg definiert wird.

Photo im Original von radio1interactive (flickr)

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3 Kommentare »

  • Das DanyWeb » Blog Archive » Blogparade: Dein musikalischer Werdegang meinte:

    [...] erst wieder mit Einsetzen der tickenden, femininen Uhr an. Nachdem ich vor einigen Tagen den Beitrag über Robbie Williams verfasst habe, bin ich gedanklich meinen musikalischen Werdegang von meinen Kindertagen bis heute [...]

  • Billigflüge meinte:

    Die Stärke “Take That” zu entsagen… sehr gut :clap
    Aber sid wir doch mal ehrlich, Robbie Williams hat sich echt gemacht. Er ist von einem hüpfenden Boygroup-Bubi zu einem richttigen Superstar geworden. Auch, wenn das nicht so meine Musik ist, muss ich zugeben, dass er ein hervorragender Künstler ist. Auch sein Engagement zur Zeit für Haiti ist einfach nur vorbildlich.

  • leada meinte:

    robbie gibts doch noch lange. er ist ein alter hase im musikgeschäft und wird noch lange auf der bühen stehen. seine songs sind top und auf den konzerten macht er auch eine super stimmung. hab mir eh grad ein neues shirt im fanshop (http://www.songtexte.com/fanshop/robbie-williams-13d6bd11) gekauft, damit ich auf dem nächsten konzert gut aussehe. hihi robbie 4 ever! :-)

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