My Glorious – Home is where the heart breaks
Die Wiener Band My Glorious hat am 05.02.2010 ihr Debutalbum “Home is where the heart breaks” veröffentlich. Der Titel des Albums lässt die Tiefe der Platte erkennen, kündigt diese Zeile doch eine stark philosophische und nachdenkliche Ausprägungen an. Diese Tiefe und Anrührigkeit transportiert auch das Albumcover konsequent. Ohne Kryptik.
Interpreten: My Glorious
Album: Home is where the heart breaks
Veröffentlichung: 2010
Label: G-Records (Intergroove)
Internetseite: My Glorious.com
Twitter: werdet Verfolger
Das Trio aus Wien schafft es auf diesem Album so ziemlich jede Emotion aus seinem Zuhörer zu kitzeln, jede Melodiefarbe unterzubringen. Mal traurig, mal sanft, mal rauh und mal elektrisierend. Die Stimme des Sängers Samuel Fischer trägt sich mit Leichtigkeit und einer guten Portion Melancholie durch die Platte. Die Liebe und die Anatomie des Herzens werden auf diesem vielleicht oder vielleicht auch nicht gewollten Konzeptalbum mal leidend, mal lebensbejahend analysiert und durch Worte in die Welt posaunt. Die Melodien sind dabei so herzergreifen, dass die Platte und ihre Lieder im Gehörgang immer wiederhallen und vibrieren.
Der zweite und gleichzeitig stärkste Song des Albums “You should be dancing” muss sich den Vergleich mit Mando Diaos “Dance with somebody” gefallen lassen. Hier kommen die drei Jungs mit Bravour und ohne falsche Scham an die Rockgrößen aus Schweden heran. Überhaupt muss sich die Band nicht verstecken.
Bodenständiger Rock (”Blind Believer 2-01″), feine Melodien (”Horse”) und der Hang zum Großartigen (”Timetraveller”) bescheren den Jungs sicher eine große, beständige Fangemeinde.
Auffällig ist auch die Detailverliebtheit. Vom Cover über den Albumtitel bis zum Herzschlag am Ende von “Timetraveller” – nicht zu vergessen das “Big Spender” Sample im Opener.
Für mich ein rundum sehr gelungenes Debut mit Ohrwumcharakter und der aufkeimenden Lust auf Wesentlich mehr.
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Aber sid wir doch mal ehrlich,...







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