Beiträge in der Kategorie: Mein Ich
Mein Ich »
Alte Menschen beklagen sich hin und wieder über ihre körperlichen Gebrechen und den Umstand, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen. Sie beschreiben, dass die Differenz zwischen dem subjektiv empfundenen körperlichen und geistigen Alter mit zunehmendem Alter immer größer wird.
Junge Menschen hingegen lächeln amüsiert – manchmal auch zärtlich – über die für sie harmlosen Zipperlein der älteren Generation. Manche von ihnen denken sich im Stillen vielleicht auch, dass die „Omma“ oder der „Oppa“ sich mal nicht so anstellen sollen.
Irgendwann fängt das Altern aber – selbstredend dem natürlichen Prozess entsprechend …
Mein Ich, Projekt 79 »
Die Kunst des Abnehmens ist der tägliche Kampf mit meinem inneren Schweinehund und jeder der besagten als Haustier halten muss weiß, dass man ihm in den meisten Runden willenlos unterliegt. Wenige Ausnahmen erfüllen ihren Zweck nur in der Bestätigung der viel zitierten Regel.
Daher ist es eigentlich keine Kunst abzunehmen, sondern vielmehr der Ausdruck eines starken Willens gegen seine eigenen Gedanken und das eigene Verlangen. Aber was genau ist die Ursache für das eigene ambivalente Gedankennetz? Oder – wenn ich es plastischer betrachten möchte – wer sind die Zwei in meinem …
Mein Ich »
Manchmal kann man ja irre im Leben werden. Entweder weil man immer noch gedanklich mit irgendwelchen Diäten hadert, weil das gute Wetter einfach nicht einsetzen möchte, die Heizung nicht warm werden will und die Tastatur aus diesem Grunde von 10 Eiszapfen bearbeitet wird oder einfach weil ich mich nicht entscheiden kann, was am Wochenende so unternommen werden kann.
Irre macht mich allerdings dieser Tage auch der Gedanke an die mir kommende von Samstag auf Sonntag entwendete Stunde Zeit (ist dieser Satz überhaupt grammatikalisch tragbar? – Egal!.)
Ich gehöre ja zu der Spezies …
Mein Ich »
Es gibt ja so einige Entwicklungen unserer Neuzeit, die ich nicht so recht verstehe. Die Digitalisierung von Büchern gehört zum Beispiel dazu.
Vorweg: ich bin kein Gegener des technischen Fortschritts und somit der Digitalisierung. Ganz im Gegenteil.
Ich lade mir Musik oftmals auch nur noch als .mp3-Datei aus dem Internet, anstatt mir eine physische CD zu kaufen (allerdings auch nicht ausschließlich), ich kommuniziere über web 2.0-Plattformen wie Twitter oder blip.fm mit anderen – mir nahezu unbekannten – Menschen, neige eher dazu die oder meinetwegen auch das Email oder die SMS dem klassischen …
Mein Ich »
Ich würde mich ja niemals wagen von einem Buch zu sprechen, wenn ich eigentlich nur die Aneinanderreihung von Worten meine. Ein Buch zu schreiben grenzt für mich nahezu an Unmöglichkeit, was es mir gleichzeitig unvorstellbar erscheinen lässt, dass Dieter Bohlen zu so etwas komplexen überhaupt in der Lage ist. Ich spreche also ehrfürchtig von einer Geschichte, von einer Erzählung. Dies suggeriert wenigstens niemandem, dass es sich um mehr als 10 Seiten handeln muss. Geschichten zu schreiben ist nicht leicht, da mir nach mindestens 10 Seiten die Luft ausgeht. Nicht etwa …
Mein Ich, Softwaretest, software »
Zu Anfang meiner Freundschaft mit dem ersten Apple-Produkt meines Lebens – einem iPhone 3G – erklärte ich meinem Vater, der nach der Sinnhaftigkeit all der vereinten Möglichkeiten in einem kleinen schwarzen Gehäuse fragte, dass ich mir nicht sicher sei, ob man den Schnick Schnack neben dem Handy und dem iPod tatsächlich brauchen würde. In der Tat war und bin ich kein Freund von Handykameras. Ich benutze sie nur sehr sporadisch, fast schon zufällig. Auch die Navigationsmöglichkeit, die Kalenderfunktion, die Wetteranzeige – alles Funktionen, die ich nicht wirklich nutze. Nennt mich …
Mein Ich, Stöckchen »
Stöckchen handle ich ja immer wieder gerne ab. Am liebsten sind mir dabei die, die sich entweder um Musik drehen oder damit, persönliche Dinge von sich zu preiszugeben. Es ist doch immer wieder interessant etwas über einen Menschen zu erfahren, der eigentlich völlig fremd ist. Wenn ich es mir recht überlege ist es eigentlich sehr faszinierend Menschen im Internet, insbesondere in der Blogosphäre “kennenzulernen”. Menschen ohne Gesicht, ohne körperliche Kontur, einfach nur eine Ansammlung von Eigenschaften, Vorlieben, Interessen.
Julia zum Beispiel bevorzugt britische Musik, liebt auch ansonsten das British Empire, fotografiert …
Mein Ich »
Morgen ist mein erster Arbeitstag im neuen Jahr. Nicht dass dies sehr einschneidend wäre, aber daran musste ich gerade eben beim Blick auf meine Armbanduhr denken.
Die letzten 10 Tage sind wirklich rasend schnell vorbei gegangen, dabei hatte ich während der einzelnen Tage manchmal den Eindruck der Sekundenzeiger und meine Zeitwahrnehmung laufen nicht sehr synchron.
Ich war in meinem Urlaub – wie eigentlich für mich typisch – krank und lag mit einem Karton Kosmetiktüchern, Nasenspray, meinem Nintendo DS und jeder Menge Wut obschon der versäumten Freizeit in meinem Bett. Dabei verging die …
Mein Ich »
Es jährt sich mal wieder der Geburtstag des Mannes namens Jesus, der von den heilgen drei Königen in Bethlehem begrüsst, viele Jahre später von Judas verraten und von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde.
Ich gehöre nicht gerade zu den gläubigen Menschen auf diesem Planeten, ich möchte mich aber auch nicht als heidnisch bezeichnen (geht auch gar nicht, da ich immerhin getauft bin) oder als vollkommen ungläubig. Trotzdem sehe ich meine Position irgendwo zwischen Atheist (obwohl ich noch immer der Kirche angehöre) und Agnostiker. Während der Atheist tatsächlich ungläubig ist, vertritt …
Mein Ich »
Primär deswegen, weil ich mich tief in meinem Inneren immer nach dem Sinn des Bloggens frage.
Die anfängliche Euphorie, die Welt mit meinen Gedanken überfluten zu lassen und vielleicht mit etwas Glück kommunikative Diskussionen einzuleiten, hat sich allmählich abgeflacht und wich der Realität.
Ich war nie ein kreativer Mensch. Schreiben ist noch mein höchstes Talent und selbst da lege ich beim Bloggen selten mein Herzblut hinein. Immer öfter schmiere ich die Einträge dahin, weil ich denke, meldest Du Dich nicht, verlierst Du alle Deine Stammleser. Ich fühle mich genötigt an Blogparaden teilzunehmen, …













