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	<title>Das DanyWeb &#187; Mein Ich</title>
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	<description>Die Kunst des (Un-)Sinns</description>
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		<title>Älter werden</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 16:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alte Menschen beklagen sich hin und wieder über ihre körperlichen Gebrechen und den Umstand, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen. Sie beschreiben, dass die Differenz zwischen dem subjektiv empfundenen körperlichen und geistigen Alter mit zunehmendem Alter immer größer wird.
Junge Menschen hingegen lächeln amüsiert – manchmal auch zärtlich – über die für sie harmlosen Zipperlein der älteren Generation. Manche von ihnen denken sich im Stillen vielleicht auch, dass die „Omma“ oder der „Oppa“ sich mal nicht so anstellen sollen.
Irgendwann fängt das Altern aber – selbstredend dem natürlichen Prozess entsprechend ...


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<li><a href='http://www.dasdanyweb.de/2009/01/10/ich-will-wirklich-nicht-meckern/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ich will wirklich nicht meckern'>Ich will wirklich nicht meckern</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Menschen beklagen sich hin und wieder über ihre körperlichen Gebrechen und den Umstand, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen. Sie beschreiben, dass die Differenz zwischen dem subjektiv empfundenen körperlichen und geistigen Alter mit zunehmendem Alter immer größer wird.<br />
Junge Menschen hingegen lächeln amüsiert – manchmal auch zärtlich – über die für sie harmlosen Zipperlein der älteren Generation. Manche von ihnen denken sich im Stillen vielleicht auch, dass die „Omma“ oder der „Oppa“ sich mal nicht so anstellen sollen.<br />
Irgendwann fängt das Altern aber – selbstredend dem natürlichen Prozess entsprechend – auch bei den heute noch jungen Menschen an. Mit Pech auch nicht aufgrund des Alters, sondern aufgrund krankheitsbedingter Umstände.<br />
Plötzlich fühlt man sich geistig immer noch wie 15 nur mit mehr Erfahrung und kann sich gar nicht vorstellen, wie Falten oder graue Haare an einem selbst aussehen sollen, fühlt aber plötzlich eine Unfähigkeit des eigenen Körpers, der ganz plötzlich vor Augen führt, dass ein Leben mit einem kranken Körper wenig bis gar keine Laune bereitet.<br />
Plötzlich wird man sich der eigenen Unzulänglichkeit bewusst, die ein körperliches Defizit mit sich bringen kann und verflucht sich augenblicklich für den gestrigen sehr genervten Gesichtsausdruck, den eine ältere Dame an der Kasse auslöste, weil sie das Kleingeld einzeln abzählte.<br />
Wenn ein Körper auf einmal Symptome zeigt und mitteilt, dass er nicht mehr bereit ist die Treppen so schnell zu laufen, wie es die jahrelange Selbstverständlichkeit fordert, setzt automatisch ein Grübeln ein.<br />
Wenn nachts das Herz schnell rast und man das Gefühl hat, es würde gleich explodieren und alle Sorgen über dem Denkgerüst drohen zusammen zu klappen und man nach der Erkenntnis greifend feststellt, dass man sich entweder mitten in einem Nervenzusammenbruch oder einem Herzinfarkt befindet – spätestens dann ist das Bewusstsein sensibilisiert, dass ein Körper einfach den Geist aufgeben kann und der Kopf und die Gedanken keinen Einfluss darauf haben werden. Einfach so!<br />
In meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau hatte ich mal eine Kollegin, die nachmittags noch lachend mit mir Wareneingang eingeräumt hat und abends beim Spazieren gehen mit ihren Hunden umgefallen ist. Hirnschlag!<br />
Die Rehabilitation und eigentlich auch die Resozialisierung in die Gesellschaft, die Fähigkeit ihrem eigentlichen Erwerb wieder vollends nachgehen zu können dauerte Monate. Monate in denen sie sich geistig und charakterlich nie wieder zu dem Mensch erholte, der sie vorher einmal gewesen war. Zuvor war sie ein resoluter Mensch, mit einer Schnauze für zehn (wie meine „Omma“ sagen würde), manchmal launisch, manchmal motzig, aber immer sympathisch. Im Anschluss wirkte sie harmlos, konnte schnell aus der Bahn gebracht werden und wirkte als wäre die Taste für gute Laune auf Dauerrotation. Dabei ähnelte sie in allem was sie sagte oder tat eher einem Kind, denn einem Erwachsenen. Auch einfach so!<br />
Manchmal sitze ich ins Leere starrend vor meiner Tastatur, während meine Finger ein kleines Konzert auf ihrem Rand abhalten. Dabei stelle ich mir vor, wie ich mich in 20 Jahren fühlen werde. Dann nämlich, wenn ich annähernd so alt bin, wie meine Eltern heute. Aber die Vorstellung ist dabei nicht sehr weitsichtig und schon gar nicht reich an Fantasie. Die Vorstellung ist dabei so erschöpfend wie die Vorstellung eines unendlichen Universums oder der Frage, wie konnte ein Ei ohne Henne oder eine Henne ohne Ei auf die Welt kommen. Oder die Fragestellung: wie konnte aus Nichts etwas entstehen oder gab es niemals Nichts?</p>
<p>Älter werden oder allein die Vorstellung daran treibt mir den Schweiß auf die Stirn.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/hahelal2/1695604823/" target="_blank" class="liflickr">Helal Al-Helal</a> (flickr)<br />
</span></p>


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		<title>Telegramm an meinen Körper #2</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Apr 2009 15:38:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
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		<category><![CDATA[abnehmen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kunst des Abnehmens ist der tägliche Kampf mit meinem inneren Schweinehund und jeder der besagten als Haustier halten muss weiß, dass man ihm in den meisten Runden willenlos unterliegt. Wenige Ausnahmen erfüllen ihren Zweck nur in der Bestätigung der viel zitierten Regel.
Daher ist es eigentlich keine Kunst abzunehmen, sondern vielmehr der Ausdruck eines starken Willens gegen seine eigenen Gedanken und das eigene Verlangen. Aber was genau ist die Ursache für das eigene ambivalente Gedankennetz? Oder – wenn ich es plastischer betrachten möchte – wer sind die Zwei in meinem ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kunst des Abnehmens ist der tägliche Kampf mit meinem inneren Schweinehund und jeder der besagten als Haustier halten muss weiß, dass man ihm in den meisten Runden willenlos unterliegt. Wenige Ausnahmen erfüllen ihren Zweck nur in der Bestätigung der viel zitierten Regel.<br />
Daher ist es eigentlich keine Kunst abzunehmen, sondern vielmehr der Ausdruck eines starken Willens gegen seine eigenen Gedanken und das eigene Verlangen. Aber was genau ist die Ursache für das eigene ambivalente Gedankennetz? Oder – wenn ich es plastischer betrachten möchte – wer sind die Zwei in meinem Kopf von denen der Eine sagt „Komm iss ruhig die ganze Tafel Schokolade, Abstinenz kannst Du noch Dein Leben lang propagieren“ und der Andere flüstert „Komm iss nur einen Riegel Schokolade, deine zwei Rettungsringe könnten es mit einer ganzen Fußballmannschaft auf See aufnehmen“?</p>
<p>So kabbeln sich die Beiden gern von früh bis spät und meine Geschmacksknospen, die gleichzeitig von meinem Gedächtnis und seinen Erinnerungen an den kakaolastigen Geschmack verführt werden, verlangen nach dem braunen Teufelszeug, dass nicht nur zu einer Geschmacksexplosion, sondern auch zu einer erhöhten Ausschüttung von Glückshormonen führt.<br />
Allerdings – und das speichert das Gedächtnis einfach hartnäckig nicht ab – werden diese Glückshormone bereits vom schlechten Gewissen verfolgt, erstickt und durch ein Gefühl der Unzulänglichkeit ersetzt. Beim Blick in den Spiegel fängt man schließlich an zu bereuen, der nächste Klamottenkauf steht sicher auch wieder an und führt im Endeffekt zu der Frustration, die ihrerseits wieder zu einem hohen Bedarf an Glückshormonen führt, die wiederum vom schlechten Gewissen bereits erwartet werden.</p>
<p>Der Volksmund nennt dieses Phänomen einen Teufelskreis.</p>
<p>Ich kann also bereits an dieser Stelle für mich festhalten: Abnehmen ist keine Kunst, es ist auch nicht allein der Ausdruck des starken Willens, sondern es ist die effektive Durchbrechung des Teufelskreises mit einem langfristigen Erfolg.<br />
Diese einfach anmutende Erkenntnis ist in Wahrheit eine Anhäufung von Erfahrungen und Erkenntnissen, deren Sammlung Jahre in Anspruch genommen hat. Dabei verschob sich meine eigene Wahrnehmung unproportional zu meinem Körpergewicht, die Schmerzgrenze für das Gewicht rückte in den Hintergrund – irgendwann sagte ich mir nur noch: So lange Du Dich noch bewegen kannst und nicht mit einem Kran aus dem Bett gehoben werden musst, ist alles in Ordnung.<br />
Aber eigentlich ist das nichts anderes als blanker Selbstbetrug.<br />
Der Wohlfühlfaktor sinkt im Laufe der Jahre unbemerkt unter Null, ich bemerkte gar nicht, dass ich in weitreichendem Umfang Einschnitte in mein Leben zuließ. Ich ging nicht mehr schwimmen, da ich mich unwohl fühlte, ich ging nicht mehr so gern in Kneipen oder ins Kino, weil ich hinter jedem Gesicht einen potentiellen Lästerer sah. Mein Selbstbewusstsein schrumpfte mit den Jahren auf ein verkümmertes Irgendwas, das in meiner Phantasie ein bisschen an Golum aus Herr der Ringe erinnert.</p>
<p>Während sich das alles lustig liest, muss man aber auch die bittere Wahrheit dahinter lesen und erkennen: ich bin ein Mensch geworden, dessen Körpergewicht den ursprünglich aus mir gewachsenen Menschen in seiner Fülle, seiner Sympathie und Humorigkeit unterdrückt hat. Der sich niemals außerhalb der eigenen vier Wände wirklich wohl fühlt, der permanent das Gefühl hat auf der Straße angestarrt und bewertet zu werden.<br />
Aber genau diese Umstände hätten – unter Voraussetzung eines gesunden Menschenverstandes – dazu führen müssen, früher einzulenken, mein Leben wieder selber in die Hand zu nehmen und zu versuchen gegen den Sog zu schwimmen, der in meinem Kopf entstanden ist. Stattdessen spiele ich toter Mann auf einem Fluss ins Nirwana.</p>
<p>Selbsterkenntnis ist wirklich ein schwieriger Prozess, dessen einzige Aufgabe nicht nur die Erkenntnis einer Lage ist, sondern das permanente Bewusstsein des eigenen Ichs und seiner Bedürfnisse, seiner Ängste und Sorgen. Dabei stellte ich im Laufe der Jahre auch fest, dass die Gefühle und das Verlangen stärker sind als der Verstand und die Gedanken.<br />
Zu wissen, dass man zu dick ist und nicht nur aus ästhetischen, sondern auch aus gesundheitlichen Gründen abnehmen sollte, führt noch lange nicht dazu, dass man rational auf etwas wie Schokolade verzichten kann.<br />
Ein Drogenabhängiger ist sich seiner gesundheitlichen Lage und seines sozialen Abstiegs mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch bewusst, ist trotzdem einzig und allein mit dem Gedanken an den nächsten Schuss oder der Beschaffung der finanziellen Mittel dafür umtrieben.</p>
<p>Der Grund für diese Sammlung an Gedanken ist ein ganz einfacher: die Erkenntnis allein ist noch nicht der Antrieb in die richtige Richtung. Vielmehr soll das Bewusstmachen und die Auseinandersetzung mit den Problemen der eigenen Persönlichkeit &#8211; zumindest in meiner bescheidenen Hoffnung – zu einer neuen Betrachtungsweise führen, die mich im besten Falle in die Lage versetzt, vor dem nächsten Biss in die Tafel Schokolade Selbstreflektion zu betreiben und zu erkennen, dass mich das Stück Schokolade nicht von meinen Problemen befreit, sondern sie einzig und allein verstärkt.</p>
<p>Es kann sein, dass hier eher der Wunsch Vater des Gedanken ist und der innere Schweinehund diese Sichtweise schnell durch seinen Aktenvernichter jagt, aber einer solch pessimistischen Grundeinstellung soll zukünftig ebenfalls der Gar ausgemacht werden.</p>
<p>Mein erster Weg besteht darin meine Bewegungsrate zu steigern. Dies sieht in einem ersten Schritt so aus, dass ich nun versuche jeden Abend mindestens 30 Minuten Intensiv-Walking zu betreiben. Diese Einheiten lege ich neben meinen regulären Walkingtagen ein. Bei dem Intensiv-Walking (dass ich laienhaft mal so bezeichne) gehe ich dazu über, nicht auf Entfernung zu laufen, sondern rein auf Geschwindigkeit. Das bedeutet, ich laufe 5 Minuten in normalem, nicht anstrengendem Schritttempo, anschließend, steigere ich meine Geschwindigkeit 2 Minuten lang so weit, dass ich fast in einen Dauerlaufschritt verfalle. Diese beiden Geschwindigkeiten wechseln sich ab.<br />
Dieses „Intensiv-Walking“ soll zur Steigerung der Kondition beitragen. Irgendwas muss ja passieren, damit man mich nicht jedes Mal nach vier Stockwerken an ein Sauerstoffgerät hängen muss, damit ich nicht das Zeitliche segne. Ich möchte an dieser Stelle allerdings betonen, dass man mit meinem Gewicht durchaus noch unsportlicher sein kann, als ich es bin. – Als Indikator erwähne ich nur die Besteigung des Drachenfels in Königswinter. Das schaffe ich noch – und zwar ohne Esel oder Zahnradbahn.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Foto im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/quintanaroo/2242728350/sizes/o/" target="_blank" class="liflickr">QuintanaRoo</a> (flickr)</span></p>


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		<title>Homo vielschlaf sapiens</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal kann man ja irre im Leben werden. Entweder weil man immer noch gedanklich mit irgendwelchen Diäten hadert, weil das gute Wetter einfach nicht einsetzen möchte, die Heizung nicht warm werden will und die Tastatur aus diesem Grunde von 10 Eiszapfen bearbeitet wird oder einfach weil ich mich nicht entscheiden kann, was am Wochenende so unternommen werden kann.
Irre macht mich allerdings dieser Tage auch der Gedanke an die mir kommende von Samstag auf Sonntag entwendete Stunde Zeit (ist dieser Satz überhaupt grammatikalisch tragbar? &#8211; Egal!.)
Ich gehöre ja zu der Spezies ...


Keine verwandten Artikel vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kann man ja irre im Leben werden. Entweder weil man immer noch gedanklich mit irgendwelchen Diäten hadert, weil das gute Wetter einfach nicht einsetzen möchte, die Heizung nicht warm werden will und die Tastatur aus diesem Grunde von 10 Eiszapfen bearbeitet wird oder einfach weil ich mich nicht entscheiden kann, was am Wochenende so unternommen werden kann.</p>
<p>Irre macht mich allerdings dieser Tage auch der Gedanke an die mir kommende von Samstag auf Sonntag entwendete Stunde Zeit (ist dieser Satz überhaupt grammatikalisch tragbar? &#8211; Egal!.)<br />
Ich gehöre ja zu der Spezies &#8220;homo vielschlaf sapiens&#8221;. Markantes Merkmal dieser menschlichen Gattung ist die horizontale Schlafstellung mit angezogenen Beinen, verkreuzten Armen und Beinen und offener Mundstellung. Ebenfalls Probleme bereitet frühes Aufstehen insbesondere in dunklen Wetterverhältnissen. Aus diesem Grund rufe ich öfters ein Hurra und Heureka auf die gleitende Arbeitszeit aus! Jedenfalls bekommen meine werten Kollegen mich im Winter selten vor 8.30 Uhr auf der Arbeit zu sehen. Die letzten Tage war dies durchschnittlich anders. Der helle Tag begrüßte mich sodann meine Äuglein ihre Lider lupften und ließ mich freudig aus dem Bette schweben. Das wohltemperierte Badezimmer leistete seinen braven Dienst und munterte mich zusätzlich auf. So schaffte ich es durchaus um 7.45 Uhr auf die Arbeit.</p>
<p>Nun aber folgt der Alptraum eines jeden &#8220;homo vielschlaf sapiens&#8221;: die rückläufige Zeitumstellung.</p>
<p>Morgens ist es hinter dem Schlafzimmerfenster wieder dunkel, die fehlende Stunde wird noch Wochen später eine Katerstimmung am frühen Morgen versprühen, die Arbeitszeitkarte wird stark belastet, ebenso das deprimierte und unter Schlafmangel leidende Gemüt.<br />
(Der Gewerkschaftsverband notleidender homo vielschlaf sapiens hat anlässlich der jährlich wiederkehrenden Misere bereits tausende Unterschriften beim <a href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/bundeszeitminister100.html" target="_blank" class="liexternal">neuen Bundeszeitminister a.k.a. Mister Man of the Times Square</a> eingereicht. Bisher ohne Erfolg.)</p>
<p>Ehrlich gesagt könnte man das Uhren umstellen wirklich mal bleiben lassen!</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/kelvynmarte/1514407894/" target="_blank" class="liflickr">Kelvyn Ornette Sol Marte</a> (flickr)</span></p>


<p>Keine verwandten Artikel vorhanden.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Digitalisierte Bücher? Hhm&#8230; Nee!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Mar 2009 17:36:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[digitalisierung]]></category>
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		<category><![CDATA[literatur]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt ja so einige Entwicklungen unserer Neuzeit, die ich nicht so recht verstehe. Die Digitalisierung von Büchern gehört zum Beispiel dazu.
Vorweg: ich bin kein Gegener des technischen Fortschritts und somit der Digitalisierung. Ganz im Gegenteil.
Ich lade mir Musik oftmals auch nur noch als .mp3-Datei aus dem Internet, anstatt mir eine physische CD zu kaufen (allerdings auch nicht ausschließlich), ich kommuniziere über web 2.0-Plattformen wie Twitter oder blip.fm mit anderen &#8211; mir nahezu unbekannten &#8211; Menschen, neige eher dazu die oder meinetwegen auch das Email oder die SMS dem klassischen ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ja so einige Entwicklungen unserer Neuzeit, die ich nicht so recht verstehe. Die Digitalisierung von Büchern gehört zum Beispiel dazu.<br />
Vorweg: ich bin kein Gegener des technischen Fortschritts und somit der Digitalisierung. Ganz im Gegenteil.<br />
Ich lade mir Musik oftmals auch nur noch als .mp3-Datei aus dem Internet, anstatt mir eine physische CD zu kaufen (allerdings auch nicht ausschließlich), ich kommuniziere über web 2.0-Plattformen wie Twitter oder blip.fm mit anderen &#8211; mir nahezu unbekannten &#8211; Menschen, neige eher dazu die oder meinetwegen auch das Email oder die SMS dem klassischen Brief oder Telefonat als Kommunikationsmedium vorzuziehen. Ja, ich gebe sogar wikipedia den Vorzug vor dem ultimativen Brockhaus.</p>
<p>Aber eBooks sind ein Phänomen, dass ich nur mit Staunen verfolgen kann.<br />
Ich persönlich finde es schon sehr anstrengend mehrere pdf-Seiten auf dem Bildschirm zu lesen, so dass ich den Papierverbrauch meines Arbeitsgebers schon mal belaste und die Seiten ausdrucke. Dabei habe ich auch das Gefühl mich besser auf den Text konzentrieren zu können. Ich kann Notizen auf den Rand pinnen, Dinge unterstreichen, wahllos Fragezeichen an von mir erwählte Stellen schmieren.<br />
Was allerdings für das normale Arbeitspapier gilt, gilt umso mehr für die literarischen Ausgaben. Ich hätte niemals die 7 Bände Harry Potter auf einem Handheld oder TFT lesen können. Das wäre mir viel zu anstrengend gewesen.<br />
Darüberhinaus würde mir die Handfestigkeit (steht wohl nicht so im Duden, aber jeder weiß was gemeint ist, oder?) fehlen. Das Umblättern, das Physische, der schöne Einband, der abnehmbare Umschlag bei einem Hardcover, die Eselsohren über die man sich ärgert oder die Wasserflecken vom gemütlichen Baden.<br />
In der Badewanne müsste ich demnächst darauf achten, dass ich die 250 Euro für einen eBook-Reader nicht im Schaum ertränke und meinem Körper mit elektrischen Schocks Schaden zufüge.</p>
<p>Die letzte Bastion der konservativen Beschäftigung würde damit ins Nirvana der technologischen Belange abtauchen. Das fühlt sich irgendwie nicht richtig an.<br />
Gott sei Dank gibt es ja noch Puzzle &#8211; wobei: der computergesteuerte Roboterarm, der mir diese Leibesertüchtigung auch noch abnimmt, lässt sicher nicht mehr lange auf sich warten.</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Bild im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/ocs_camp/1491218163/sizes/l/" class="liflickr">JosephGilbert.org</a> (flickr)</span></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vom Scheitern des Schreibens</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 23:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[protagonist]]></category>
		<category><![CDATA[schreiben]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Ich würde mich ja niemals wagen von einem Buch zu sprechen, wenn ich eigentlich nur die Aneinanderreihung von Worten meine. Ein Buch zu schreiben grenzt für mich nahezu an Unmöglichkeit, was es mir gleichzeitig unvorstellbar erscheinen lässt, dass Dieter Bohlen zu so etwas komplexen überhaupt in der Lage ist. Ich spreche also ehrfürchtig von einer Geschichte, von einer Erzählung. Dies suggeriert wenigstens niemandem, dass es sich um mehr als 10 Seiten handeln muss. Geschichten zu schreiben ist nicht leicht, da mir nach mindestens 10 Seiten die Luft ausgeht. Nicht etwa weil ich meine Phantasie nicht anregen könnte, sondern weil ich dann anfange in meiner eigenen Erzählung unlogisch zu werden, Details vergesse oder mich selbst in eine Richtung treibe, in der ich ursprünglich gar nicht ankommen wollte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Ich bewundere Schriftstellerinnen wie Jodi Picoult, sie es schaffen ihrem Buch ein Ende zu geben, dass der Leser eigentlich nicht erwartet und wahrscheinlich aus der Happy-End Stimmung heraus auch nicht lesen möchte. Sie schreibt es aber trotzdem. Der Mut zu der Sterblichkeit seines Charakters, dem man Eigenschaften einflössen möchte, über deren Präsenz man selbst im Realleben glücklich wäre, macht unweigerlich einen Protagonisten, dem man nur das Beste wünscht. Das Beste ist dabei weder der Tod, noch Krankheiten oder Leid. Daher verkommen meine gut gemeinte Figuren letztlich zu irgendwelchen Weicheiern oder verlieren sich in im Kitsch.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Kitsch ist der elende Tod einer Geschichte. Eine Erzählung sollte sich auf dem schmalen Grat zwischen ehrlichen Gefühlen und nicht allzu theatralisch wirkenden Situationen bewegen. Dramatik darf sein, Theatralik wirkt aufgesetzt. Die Vorkommnisse müssen dem Charakter abgenommen werden, dabei ist es unerlässlich auf altkluge Wortspielerein zu verzichten, die nur unsympathisch und besserwisserisch klingen. Wie dem auch sei &#8211; Atmosphäre zum lesen zu schaffen ist schwerer als ich dachte. Sicherlich ein Grund dafür, warum sich ungefähr 12 Ansätze auf meiner Festplatte tummeln, die mit einer guten Idee anfingen und mit Inkonsequenz endeten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-size: xx-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/higginskurt/3203506319/sizes/m/" target="_blank" class="liflickr">higginskurt</a> (flickr)</span><br />
</span></span></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Dany ihre Lieblingsspiele fürs iPhone</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Feb 2009 16:50:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Softwaretest]]></category>
		<category><![CDATA[software]]></category>
		<category><![CDATA[apps]]></category>
		<category><![CDATA[iphone]]></category>
		<category><![CDATA[itunes]]></category>
		<category><![CDATA[spiele]]></category>

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		<description><![CDATA[Zu Anfang meiner Freundschaft mit dem ersten Apple-Produkt meines Lebens &#8211; einem iPhone 3G &#8211; erklärte ich meinem Vater, der nach der Sinnhaftigkeit all der vereinten Möglichkeiten in einem kleinen schwarzen Gehäuse fragte, dass ich mir nicht sicher sei, ob man den Schnick Schnack neben dem Handy und dem iPod tatsächlich brauchen würde. In der Tat war und bin ich kein Freund von Handykameras. Ich benutze sie nur sehr sporadisch, fast schon zufällig. Auch die Navigationsmöglichkeit, die Kalenderfunktion, die Wetteranzeige &#8211; alles Funktionen, die ich nicht wirklich nutze. Nennt mich ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Anfang meiner Freundschaft mit dem ersten Apple-Produkt meines Lebens &#8211; einem iPhone 3G &#8211; erklärte ich meinem Vater, der nach der Sinnhaftigkeit all der vereinten Möglichkeiten in einem kleinen schwarzen Gehäuse fragte, dass ich mir nicht sicher sei, ob man den Schnick Schnack neben dem Handy und dem iPod tatsächlich brauchen würde. In der Tat war und bin ich kein Freund von Handykameras. Ich benutze sie nur sehr sporadisch, fast schon zufällig. Auch die Navigationsmöglichkeit, die Kalenderfunktion, die Wetteranzeige &#8211; alles Funktionen, die ich nicht wirklich nutze. Nennt mich konservativ, aber ich nutze lieber mein Moleskin und meinen Orientierungssinn.<br />
Praktisch ist selbstredend, dass Internet für unterwegs, dem ich zwar anfangs skeptisch, nun aber durchaus aufgeschlossen gegenüber stehe.</p>
<p>Worauf ich allerdings hinaus möchte, ist eine Kleinigkeit, der ich anfangs keinen einzigen Gedanken schenkte: der Spielekonsole. Mein heißgeliebter Nintendo DS ist auch immer noch gleichermaßen in Gebrauch. Allerdings finde ich es ungemein entspannend und kurzweilig, wenn ich unterwegs mit meinem kleinen iPhone herumspielen kann. Beim warten auf den Bus, beim warten auf verspätete Verabredungen, in der Mittagspause &#8211; manchmal sogar auf dem Klo.<br />
Anfangs entrüstete ich mich noch bei der Annahme meiner Freunde mir die sog. Apps gegen Kaufgebühr aufs iPhone zu laden. Nur kostenlos &#8211; sonst nichts. Mittlerweile bin ich schon etwas weltoffener und opfere schon mal ein paar Cents, wenn mir die Lite-Version wirklich gut gefallen hat.<br />
Für alle, die ähnlich hilflos der Fülle an Spielen gegenüber stehen, stelle ich hier nun meine Favoriten oder auch Anti-Favoriten vor.</p>
<p><strong>Subway Shuffle</strong></p>
<p>Bei diesem Spiel ist es die Aufgabe des Puzzlers die Lok &#8211; in Form eines Spielsteins &#8211; durch geschickte Spielzüge in den Bahnhof zu bekommen. Was im Prinzip einfach klingt, wird von Level zu Level allerdings schwieriger, da die farbigen Spielsteine nur auf den zugehörigen Strecken bewegt werden können und sich dabei oft im Weg stehen. Kann in der <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=286132603&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Lite-Version</a> angetestet werden, kostet in der <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=284997561&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Vollversion</a> dann faire 2,39 € bei mittlerweile 91 Leveln. (Darf man dem Spielereview glauben, hat erst ein Spieler Level 90 geschafft!)</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/k6wJxkDi1CM&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/k6wJxkDi1CM&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Kreuzworträtsel</strong></p>
<p>Hält was der Name bereits verspricht: <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=290527514&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Kreuzworträtsel</a>. Diese unterscheiden sich in einfach, mittel und schwer und beinhalten pro Schwierigkeitsgrad 100 Rätsel. Die Steuerung ist dabei recht einfach. Kommt man mal nicht weiter hat man drei verschiedene Möglichkeit sich helfen zu lassen. Kostenpunkt: 1,59 €.</p>
<p><strong>Trace</strong></p>
<p>Angefangen habe ich mit  <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=296191097&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">TouchPhysics</a>. Ziel dabei ist es einen Ball durch eigene Ideen, die zeichnend umgesetzt werden müssen, zu einem vorbestimmten Punkt zu transportieren. <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=289446636&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Trace</a> ist vom Spielprinzip fast gleich. Nur handelt es sich dabei nicht um einen Ball, sondern um eine Strichmännchen. Diesem muss man in oft knifflig vorgegebenen Umgebungen den Weg zum Ziel weisen. Gefällt mir persönlich wesentlich besser als TouchPhysics. Ist aber wohl Geschmackssache! Zu Spielen gibt es insgesamt 120 Level. Weiterer Vorteil gegenüber TouchPhysics: Trace ist kostenlos. Wer sich TouchPhysics allerdings trotzdem mal anschauen möchte kann dies in der <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=303475501&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Lite-Version</a> austesten.<br />
Bekannter im Bereich der Physikspiele ist vielleicht auch <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=300830915&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Crayon Physics</a>: dies gibt es auch für den Heimcomputer.</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/VpwApO9MrKQ&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/VpwApO9MrKQ&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Rolo</strong></p>
<p>Bei <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=288883993&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Rolo</a> handelt es sich um ein weiteres Puzzlespiel bei dem Bälle durch das Verschieben von Reihen und Spalten zu einer vorgegebene Formation zusammengestellt werden müssen. Klingt komisch, ist aber irre spannend und wird zunehmend schwieriger. Kostenpunkt liegt bei 0,79 €</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/2E1fOEAxG7A&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/2E1fOEAxG7A&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p><strong>Amateur Surgeon</strong></p>
<p>Ich gebe zu, das letzte Spiel in diesem Beitrag ist ein bisschen makaber und ist nicht jedermanns Geschmack. Ich finde es lustig und richtig anspruchsvoll je weiter man voranschreitet.<br />
In <a href="http://itunes.apple.com/WebObjects/MZStore.woa/wa/viewSoftware?id=299186925&amp;mt=8" target="_blank" class="liapple">Amateur Surgeon</a> geht es um einen Pizzaboten, der eigentlich lieber Chirurg wäre. Während einer seiner Fahrten fährt er jemanden über den Haufen und damit beginnt sein Werdegang. Von Level zu Level kreuzen dubiosere Gestalten auf, die Kugeln, Glassplitter, Bomben, etc. entfernt bekommen möchten. Dies bewerkstelligt man in guter, alter Pizzamanier bewaffnet mit einem Pizzaschneider, einem Feuerzeug, einem Korkenzieher und anderen Fremdkörpern. Kostenpunkt: 3,99 €. Als kurzer Hinweis: dieses Spiel ist erst ab 17 Jahren empfohlen und derzeit ausschließlich ich Englisch erhältlich.</p>
<p><object width="480" height="385" data="http://www.youtube.com/v/vsP4yn3JU4g&amp;hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/vsP4yn3JU4g&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Da ich weiß, dass aus irgendwelchen Gründen seit geraumer Zeit das Anzeigen der Videos im Feedreader nicht mehr klappt, bitte ich den Artikel im Blog zu besuchen&#8230; Danke!</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Foto der Apps im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/joelaz/2868356069/sizes/m/" target="_blank" class="liflickr">joelaz</a> (flickr)</span></p>


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		<title>Fragen sind Fragen sind Fragen</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[Stöckchen]]></category>

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		<description><![CDATA[Stöckchen handle ich ja immer wieder gerne ab. Am liebsten sind mir dabei die, die sich entweder um Musik drehen oder damit, persönliche Dinge von sich zu preiszugeben. Es ist doch immer wieder interessant etwas über einen Menschen zu erfahren, der eigentlich völlig fremd ist. Wenn ich es mir recht überlege ist es eigentlich sehr faszinierend Menschen im Internet, insbesondere in der Blogosphäre &#8220;kennenzulernen&#8221;. Menschen ohne Gesicht, ohne körperliche Kontur, einfach nur eine Ansammlung von Eigenschaften, Vorlieben, Interessen.
Julia zum Beispiel bevorzugt britische Musik, liebt auch ansonsten das British Empire, fotografiert ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Stöckchen handle ich ja immer wieder gerne ab. Am liebsten sind mir dabei die, die sich entweder um Musik drehen oder damit, persönliche Dinge von sich zu preiszugeben. Es ist doch immer wieder interessant etwas über einen Menschen zu erfahren, der eigentlich völlig fremd ist. Wenn ich es mir recht überlege ist es eigentlich sehr faszinierend Menschen im Internet, insbesondere in der Blogosphäre &#8220;kennenzulernen&#8221;. Menschen ohne Gesicht, ohne körperliche Kontur, einfach nur eine Ansammlung von Eigenschaften, Vorlieben, Interessen.</p>
<p><a href="http://49suns.de" target="_blank" class="lijulia">Julia</a> zum Beispiel bevorzugt britische Musik, liebt auch ansonsten das British Empire, fotografiert gern und ist ein sehr kontaktfreudiger Mensch, der seine Zeit auch gern für ihren Blog erübrigt und dabei viele nützliche Informationen raushaut.</p>
<p><a href="http://www.station57.de" target="_blank" class="liexternal">Jenny</a> ist ein Alltagsmensch, dem immer wieder seltsam Dinge passieren und wenn die Dinge nicht seltsam genug sind, schafft sie es trotzdem aus der Situation etwas besonderes zu machen. Sie liebt Tetris und nichts geht ihr über eine gute Portion Pommes. WG-Leben habe ich leider nie so lustig und abwechslungsreich erlebt, wie sie es lebt. Da wird schon etwas Wehmut wach.</p>
<p>So bildet man sich von den mehr oder weniger regelmäßigen Kontakten eine Meinung, man schätzt sie ein und mag sie dann. Hin und wieder muss ich feststellen, dass dies durchaus einfacher sein kann, als im realen Leben. Wir beschäftigen unsere Augen nicht mit Dingen, die sie nur ablenken. Wir registrieren keine Figur, keine Frisur, keine Klamotten, die uns vielleicht nicht zusagen würden. Wir konzentrieren uns im Internet mit dem, was ein Mensch zu sagen hat, was er darstellt oder besser: wie er sich darstellt. Einfach als Persönlichkeit.</p>
<p>Jetzt gab es wieder viel blabla, dabei wollte ich eigentlich nur ein Stöckchen aufgreifen, dass ich beim guten <a href="http://blog.freeqnet.de/2009/01/10/20x-auf-dem-holzweg/" target="_blank" class="lifreeq">beetFreeQ</a> aufgegriffen habe. Dabei geht es nämlich um zwanzig Fragen, die es gilt zu beantworten.</p>
<p><strong>1. Würdest Du Dich selbst heiraten?</strong></p>
<p>Um Himmelswillen. Erschiessen würde ich mich. Ich könnte niemals mit mir zurechtkommen, wenn ich es nicht wirklich müsste. Es gibt ganz viele Momente, in denen ich denke: wenn meine Innerstes mein Äußerstes ablegen könnte wäre ich ein sehr zufriedener Mensch.<br />
Die Wahrheit ist, dass ich meine Macken nicht ertragen könnte. Zahnpastareste im Waschbecken, in jeder Getränkeflasche und im Glas bleibt immer (!) ein Rötzchen, ich lasse beim Ausziehen die Sachen einfach da liegen, wo sie auf den Boden fallen (da liegen sie dann auch meist sehr lange). Einen Kleiderschrank benötige ich eigentlich nicht, da ich von der Waschmaschine an den Körper auf den Boden in die Waschmaschine lebe. Dazwischen gibt es nichts.<br />
Aber! Ich habe auch gute Seiten &#8211; wenn ich will.</p>
<p><strong>2. Was richtet mehr Schaden an &#8211; schonungslose Aufrichtigkeit oder Unehrlichkeit?</strong></p>
<p>Das kommt auf den Menschen an. Ich habe Freunde denen kann man sehr gut die nackte Wahrheit ins Gesicht brüllen. Zum Beispiel meiner ältesten und besten Freundin Silke: Wir waren ungefähr 16 Jahre und fuhren mit dem Fahrrad durch die Gegend &#8211; irgendwann musste ich mich hinter statt neben sie einreihen und stellte fest, dass sie einen ganz schön dicken Hintern hat. Daraufhin sagte ich zu ihr: Dein Arsch frisst den Sattel aber ganz schön auf. Woraufhin sie mich erst entsetzt ansah, um im nächsten Moment vor Lachen fast vom Fahrrad zu fallen. Die Revanche kam in Folge eines Spitznamens: Dicke Tarantel. Wer solche Freunde hat&#8230;</p>
<p><strong>3. Welchen Ersatz hast Du für den Verlust Deiner Schönheit?</strong></p>
<p>Was ist das denn für eine selten dämliche Frage? Darauf habe ich keine Antwort. Dafür müsste ich mich ja selbst als hässlich erklären, um nur den Ansatz einer Antwort zu formulieren.  Nur soviel: Wenn wir Menschen aufhören würden unsere Energie auf das Bewerten von Äußerlichkeiten zu fokussieren, würden wir vielleicht auch mal in den Genuss kommen, den Teil unserer Hirnleistung zu nutzen, der von Forschern immer als tote Zone bezeichnet wird.</p>
<p><strong>4. Was tust Du als erstes in einer fremden Stadt?</strong></p>
<p>Meist komme ich da mit dem Flugzeug an, um mehrere Tage dort zu verbringen. Also beschäftige ich mich damit im Fahrplandschungel zu recherchieren welche Bahn ich zum Hotel nehmen muss, kaufe mir eine Fahrkarte und trolle mich mit Koffer im Schlepptau ins Unbekannte.</p>
<p><strong>5. Du musst wählen: Dein Heimatland für immer verlassen oder es nie wieder verlassen zu können? Was tust Du?</strong></p>
<p>Ah, dass ist eine Gewissensfrage. Patriotismus ist bei mir ja nur bedingt vorhanden. Ich glaube, dass man überall auf der Welt leben kann. Das hat für mich nichts mit Nationalität zu tun. Man benötigt zum wohlfühlen nur Familie, Freunde, Partner und eine Arbeit (wobei letzteres nur, wenn der Geldbeutel ansonsten leer wäre.). Aber die nächsten 40 Jahre Urlaub in Deutschland &#8211; das erfordert starke Nerven.</p>
<p><strong>6. Was denkst Du? Hast Du den schönsten Tag Deines Lebens bereits hinter oder noch vor Dir?</strong></p>
<p>Keine Ahnung. Man kann doch nie wissen, ob nicht noch ein besser Tag auf einen wartet. Falls ich Kinder haben sollte, besteht er mir auf jeden Fall noch bevor. &#8211; Diese Frage ist etwas für das Sterbebett.</p>
<p><strong>7. Du könntest 1 Million für Dich bekommen oder 10 Millionen für einen guten Zweck spenden.</strong></p>
<p>Kann ich es nicht auch so auslegen, dass ich 9 Mille spende und eine für einen weiteren wohltätigen Zweck spende &#8211; nämlich mir selbst die Chance zu geben tun und lassen zu können was ich möchte. Ohne Verpflichtung, ohne Ketten ohne Vorschriften. Selbstbestimmung ist das größte &#8211; früher nannte man das noch Freiheit.</p>
<p><strong>8. Welcher Tag der Woche ist Dir der liebste?</strong></p>
<p>Irgendeiner zwischen Samstag und Sonntag!</p>
<p><strong>9. Was findest Du an Dir banal?</strong></p>
<p>Mein Faible für Mode.</p>
<p><strong>10. Wonach riecht Deine Kindheit?</strong></p>
<p>Nach Bäumen, Wiesen, Blumen und Tannen.</p>
<p><strong>11. Welches Lied würdest Du Deinem liebsten Menschen vorsingen?</strong></p>
<p>All i want from you is love &#8211; Let&#8217;s go sailing</p>
<p><strong>12. Wofür hättest Du in 10 Jahren gern mehr Zeit?</strong></p>
<p>Für meine dann hoffentlich vorhandene Familie. Weniger Arbeit &#8211; mehr Familie&#8230;</p>
<p><strong>13. Lachst Du auch, wenn Du allein bist?</strong></p>
<p>Ja, ganz oft. Dann entweder über einen Gedanken, über mich selbst oder etwas dass ich gelesen oder gehört habe.</p>
<p><strong>14. Hast Du in Deinem Leben genug Liebe bekommen?</strong></p>
<p>Lag derjenige der sich die Fragen gestellt hat, im Delirium oder auf dem Sterbebett? Das klingt so nach Endzeitstimmung und dem Blick zurück auf ein laaanges Leben&#8230;<br />
Kann man von Liebe genug bekommen, saugen wir Liebe nicht automatisch auf und gibt es nicht immer einen Menschen, von dem wir vielleicht noch zusätzlich geliebt werden wollen?<br />
Ich kann mich nicht beschweren.</p>
<p><strong>15. Wie siehst Du Dich auf alten Fotos?</strong></p>
<p>Als Kind gern, ab der Pubertät meide ich die Kameras so gut es eben geht.</p>
<p><strong>17. Ist Erfolg eine Illusion?</strong></p>
<p>Erfolg ist immer relativ. Geht es um Erfolg im Beruf kann es reiner Zufall sein ihn zu erlangen, ihn zu behalten ist schwierig, da man konstant gute Leistung erbringen muss. Erfolg für ein einzelnes Ziel, dass man sich selbst gesetzt hat, kann keine Illusion sein, solange es realistisch zu erreichen ist oder bereits erreicht wurde.</p>
<p><strong>18. Hast Du heute schon etwas geteilt?</strong></p>
<p>Aber sicher: die Luft in unserem Großraumbüro.</p>
<p><strong>19. Was wünschst Du Dir für Dein Leben?</strong></p>
<p>Zufriedenheit, Gesundheit für meine Liebsten und mich selbst. Ich wünsche mir weniger Sorgen und Ängste. Ich wünsche mir, dass Gaza zur Ruhe kommt und auch die Menschen im Irak wieder ein friedliches Leben führen können. Außerdem wünsche ich mir, dass Roland Koch in Hessen nicht gewählt wird und Angela Merkel nicht Bundeskanzlerin bleibt, wobei das teilweise sehr amüsant war. Und ich wünsche mir die Rente mit 40.</p>
<p><strong>20. Macht es die Tatsache, dass Du etwas vorher noch nie in Deinem Leben getan hast, reizvoller oder weniger reizvoll, sich darauf einzulassen?</strong></p>
<p>Egal, wenn ich es wirklich tun möchte.</p>
<p>Bild im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/ocs_camp/1491218163/sizes/l/" target="_blank" class="liflickr">JosephGilbert.org</a> (flickr)</p>


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		<title>Ich will wirklich nicht meckern</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 19:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen ist mein erster Arbeitstag im neuen Jahr. Nicht dass dies sehr einschneidend wäre, aber daran musste ich gerade eben beim Blick auf meine Armbanduhr denken.
Die letzten 10 Tage sind wirklich rasend schnell vorbei gegangen, dabei hatte ich während der einzelnen Tage manchmal den Eindruck der Sekundenzeiger und meine Zeitwahrnehmung laufen nicht sehr synchron.
Ich war in meinem Urlaub &#8211; wie eigentlich für mich typisch &#8211; krank und lag mit einem Karton Kosmetiktüchern, Nasenspray, meinem Nintendo DS und jeder Menge Wut obschon der versäumten Freizeit in meinem Bett. Dabei verging die ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen ist mein erster Arbeitstag im neuen Jahr. Nicht dass dies sehr einschneidend wäre, aber daran musste ich gerade eben beim Blick auf meine Armbanduhr denken.</p>
<p>Die letzten 10 Tage sind wirklich rasend schnell vorbei gegangen, dabei hatte ich während der einzelnen Tage manchmal den Eindruck der Sekundenzeiger und meine Zeitwahrnehmung laufen nicht sehr synchron.<br />
Ich war in meinem Urlaub &#8211; wie eigentlich für mich typisch &#8211; krank und lag mit einem Karton Kosmetiktüchern, Nasenspray, meinem Nintendo DS und jeder Menge Wut obschon der versäumten Freizeit in meinem Bett. Dabei verging die Zeit nicht besonders schnell.</p>
<p>Es wundert mich nach einer Woche Dauerhusten schon, dass ich noch lebe. Nicht, weil mich die Erkältung erschreckt hätte. Ich rechnete &#8211; aufgrund der Schwere und Hartnäckigkeit des Hustens -  unter der Woche mindestens mit einer platzenden Schlagader an meinem Hals, einem Blutgerinnsel im Kopf, mit Schäden an meinem Herz oder zumindest mit dem Auskotzen meiner blutigen Luftröhre. Nichts dergleichen passierte. Stattdessen gähnende Langeweile im TV, leeres Akku im DS und nervige Laune bei der Dany.</p>
<p>Morgen geht es also wieder von vorne los. Wochenlang der gleiche Trott, mal stressig, mal langweilig, mal nervig, mal interessant, mal schleppend. Aber in den heutigen Zeiten muss man froh sein, wenn man in Lohn und Brot steht. (Dieser Satz stammt natürlich nicht von mir&#8230;)<br />
Aber ich will nicht meckern. Immerhin animiert mein Arbeitgeber mich zu Kreativität. Dies ist ihm sogar schon in den 70er Jahren eingefallen, als er sich die abenteuerliche Farbkomposition zwischen gelben Stellwänden, grünen Büromöbeln in einem viel zu kleinen Großraumbüro ausdachte.<br />
Gott sei Dank steht die Stellwand in meinem Rücken, so dass ich sie wenigstens nicht jeden Tag anschauen muss. Jedenfalls ist es eine enorme Herausforderung aus den kläglichen Überresten einer fremden Generation heute etwas zu gestalten, dass einen ohne Halluzinogene über den Tag kommen lässt. (Ich glaube der wahre Grund der Joints in den 70ern war nicht Love, Peace &amp; Happiness, sondern der einzig wirksame Schutz gegen den schlechten Geschmack der Designer dieser Zeit).</p>
<p>Kreativität also. Ein Blümchen hier, ein Pflänzchen da. Ein Poster hierdrüben und ein persönliches Foto dahinten. &#8211; Mit den Fotos muss man allerdings vorsichtig sein (zumindest bei meinem Chef). Der ist immer sehr neugierig und schaut sich alles genau an. Dann kommt ein Witzchen hier, ein dämlicher Spruch dort und schon hat man etwas das man gar nicht haben will: ein sabbelnder Chef mit notorisch schlechten Witzen über die eigene Verwandschaft.</p>
<p>Aber ich will wirklich nicht meckern. Ich gehöre ja zu den Millionen auserwählten Menschen in Deutschland, die die Konjunktur in Deutschland ankurbeln sollen. Also quasi die Finanzwelt wieder wie einen strahlenden Phoenix aus der Asche heben darf. In der &#8220;normalen&#8221; Welt gehen Firmen pleite, wenn Sie ihr Geld verpulvert haben, in der Bankenbranche werden sie vom Staat gerettet und das nur, weil man nicht genau einschätzen kann, welcher Rattenschwanz hinten dran hängt.</p>
<p>Aber! &#8211; Ich will nicht meckern. Nein wirklich nicht &#8211; aaaarggghhhhh!</p>


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		<title>Das Wort zu Weihnachten &#8211; Hey-ho!</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Dec 2008 21:08:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[glauben]]></category>
		<category><![CDATA[religion]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es jährt sich mal wieder der Geburtstag des Mannes namens Jesus, der von den heilgen drei Königen in Bethlehem begrüsst, viele Jahre später von Judas verraten und von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde.
Ich gehöre nicht gerade zu den gläubigen Menschen auf diesem Planeten, ich möchte mich aber auch nicht als heidnisch bezeichnen (geht auch gar nicht, da ich immerhin getauft bin) oder als vollkommen ungläubig. Trotzdem sehe ich meine Position irgendwo zwischen Atheist (obwohl ich noch immer der Kirche angehöre) und Agnostiker. Während der Atheist tatsächlich ungläubig ist, vertritt ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Es jährt sich mal wieder der Geburtstag des Mannes namens Jesus, der von den heilgen drei Königen in Bethlehem begrüsst, viele Jahre später von Judas verraten und von Pontius Pilatus zum Tode verurteilt wurde.</p>
<p>Ich gehöre nicht gerade zu den gläubigen Menschen auf diesem Planeten, ich möchte mich aber auch nicht als heidnisch bezeichnen (geht auch gar nicht, da ich immerhin getauft bin) oder als vollkommen ungläubig. Trotzdem sehe ich meine Position irgendwo zwischen Atheist (obwohl ich noch immer der Kirche angehöre) und Agnostiker. Während der Atheist tatsächlich ungläubig ist, vertritt der Agnostiker noch die Einstellung, dass es Gott durchaus geben kann, es allerdings keinen rationalen Beweis dafür gibt.</p>
<p>Ich möchte nicht grundsätzlich ausschließen, dass es etwas größeres im Universum als den Menschen gibt. Es käme mir auch sehr vermessen vor, dass wir die einzigen intelligenten Wesen in der Galaxie sein sollen, die nun mehr damit beschäftigt sind, sich selbst und damit alles Leben auszurotten&#8230; Hhm. Diese Macht hätte somit auch etwas göttliches.<br />
Die Frage ist also gar nicht, ob man an Gott glaubt oder nicht, sondern vielmehr ob man einfach rational bewerten möchte oder ob man allem Existenten eine höhere Bedeutung angedeihen möchte.<br />
Macht das Leben wirklich mehr Sinn, als die paar Handlungen und Atemzüge die wir zwischen Geburt und Tod vollführen? Soll unser Leben überhaupt einen Sinn über unsere Existenz hinaus haben? Leben wir wirklich aus einem Grund oder aus der Laune der Natur heraus?</p>
<p>Selbstverständlich ist es schier unmöglich zu begreifen wie die Evolution funktioniert. Wer hat den Zellen denn befohlen sich zu teilen &#8211; immer und immer wieder? Wer hat einem Herz gezeigt, wie es auszusehen hat? Woher kommt das Wasser? Aus was ist was denn entstanden? Was war zu erst da? Wo kommt das Unsiversum überhaupt her?</p>
<p>Ich glaube, dass die Antwort all dieser Fragen unseren geistigen Horizont vollkommen übersteigt. Auch die Wissenschaft kann keine Erklärungen zu Tage führen. Der Geist braucht aber Antworten, er brauch etwas um das Unverständnis zu kanalisieren. Also haben wir den Glauben an eine höhere Macht, Religion und die Kirche erfunden. Letztere hat sich &#8211; meiner Meinung nach &#8211; allerdings selbst erschaffen und zu einem Selbstläufer entwickelt. Die Kirche ist ein Regime wie jedes andere. Die Kirche ist eine Hierarchie, die ebenso wie die Politik aus dem Selbstverständnis der menschlichen Vorstellung von Ordnung entstanden ist. Es scheint als sei  Bürokratie nicht nur eine typisch deutsche Tugend, sondern ein Urinstinkt! An dieser Stelle möchte ich noch anmerken, dass ich den Instinkt auch nur für eine Worterschaffung aus reiner Verlegenheit halte, weil man bestimmten Eigenschaften des Menschen keinen Ursprung zuordnen kann. Durchforstet man den Menschen psychologisch, physiologisch, soziologisch, philosophisch und was mir noch alles für Wörter mit der Endung -logisch einfallen, dann gibt es für bestimmte Verhaltensweisen und Reaktionen einfach keinen Ursprung, keinen Auslöser &#8211; platt: keine Erklärung. Instinkt, eben.</p>
<p>Ich finde den Glauben, die Suche nach Gott und das komplizierte Konstrukt der Kirchen sehr interessant &#8211; ja sogar höchst unterhaltsam. Ich bin sogar froh, dass sich viele Schriftsteller wahnwitzige und trotzdem überlegenswerte Theorien ausdenken, ob Jesus vielleicht Nachfahren mit Maria Magdalena gezeugt hat oder wie die katholische Kirche funktioniert und welche Geheimnisse hinter verschlossenen Türen gehütet werden sollen. Auch die Theorie der 36 Gerechten, die die Welt im Einklang halten sollen, finde ich durchaus interessant und reizvoll. Was davon Fiktion und Realität ist oder was man für Fiktion und Realität halten möchte, muss jeder Mensch individuell entscheiden.</p>
<p>Wie dem auch sei. Weihnachten nähert sich mit unaufhaltsamen Schritten und wenn mir nicht gleich aus Gottes Zorn der Himmel auf den Kopf fällt, werde ich es wohl auch erleben.<br />
Mein ambivalentes Verhältnis zu Weihnachten resultiert wohl auch aus dem Grund weswegen wir es feiern. Trotzdem bin ich dem deutschen Gesetzgeber dankbar für die Feiertage und freue mich auf die 14 freien Tage, für die ich nur 3 Tage Urlaub opfern muss.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich all meinen Leserinnen und Lesern besinnliche und kraftschöpfende Feiertage, materielle Bereicherung und viel Nächstenliebe!</p>
<p>Bild der Kirche im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/stuckincustoms/2224509747/" target="_blank" class="liflickr">stuck in customs</a> (flickr)</p>


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		<title>Ich denke schon seit Monaten über das aufhören nach.</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 11:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Primär deswegen, weil ich mich tief in meinem Inneren immer nach dem Sinn des Bloggens frage.
Die anfängliche Euphorie, die Welt mit meinen Gedanken überfluten zu lassen und vielleicht mit etwas Glück kommunikative Diskussionen einzuleiten, hat sich allmählich abgeflacht und wich der Realität.
Ich war nie ein kreativer Mensch. Schreiben ist noch mein höchstes Talent und selbst da lege ich beim Bloggen selten mein Herzblut hinein. Immer öfter schmiere ich die Einträge dahin, weil ich denke, meldest Du Dich nicht, verlierst Du alle Deine Stammleser. Ich fühle mich genötigt an Blogparaden teilzunehmen, ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Primär deswegen, weil ich mich tief in meinem Inneren immer nach dem Sinn des Bloggens frage.<br />
Die anfängliche Euphorie, die Welt mit meinen Gedanken überfluten zu lassen und vielleicht mit etwas Glück kommunikative Diskussionen einzuleiten, hat sich allmählich abgeflacht und wich der Realität.</p>
<p>Ich war nie ein kreativer Mensch. Schreiben ist noch mein höchstes Talent und selbst da lege ich beim Bloggen selten mein Herzblut hinein. Immer öfter schmiere ich die Einträge dahin, weil ich denke, meldest Du Dich nicht, verlierst Du alle Deine Stammleser. Ich fühle mich genötigt an Blogparaden teilzunehmen, um neue Blogs zu entdecken oder besser mich entdecken zu lassen, da man bei Diensten wie bloggerei.de oder blogalm.de einfach in der Masse untergeht.<br />
Dann wird schnell ein Beitrag zusammen geschrieben, ein Bild geschustert und ab damit in den Äther. Erfolgt dann nicht die erhofft Resonanz ist die Enttäuschung groß und die Motivation für den nächsten Beitrag einen Ticken geringer.</p>
<p>Ich habe keine Vorstellungen, welche Dinge ich bloggen könnte, die mich vielleicht von anderen Blogs unterscheiden. Mir fallen nicht wie bspw. <a href="http://www.49suns.de" target="_blank" class="lijulia">Julia</a> große Beitragsserien mit dem gewissen Pfiff ein und auch meine politische Motivation, die mich anfangs (Ende 2006) getrieben hat, versiegte in den letzten Monaten fast gänzlich, weil das Hinausposaunen selten Sinn macht.</p>
<p>Hinzu kommt die ständige Vorsicht, die einen Blogger bei jedem Buchstaben verfolgt. Kann ich das jetzt schreiben, welche Konsequenzen hat das, kann ich dieses Bild verwenden und dann kommen auch noch Überlegungen zur Verwendung bestimmter Plugins hinzu. Als Blogger müsste einen (fast) der Eindruck überkommen, man säße auf einem Pulverfass, das jeden Moment droht hochzugehen.</p>
<p>All das wäre mir aber noch egal, wenn ich &#8211; wie früher &#8211; etwas zu sagen hätte. Aber irgendwie hat mich eine gewisse Abstumpfung überkommen, die mein Interesse für viele Dinge, die mir früher so wichtig erschienen, im Keim erstickt hat.</p>
<p>Trotzdem kann ich diesen Blog nicht aufgeben. Inkonsequent!</p>
<p>Dieser Blog ist mein Baby. Es gibt viele Beiträge auf deren Thematik und Formulierung ich stolz bin. Beispielsweise die &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/fuck-the/" target="_blank" class="liinternal">Fuck the&#8230;</a>&#8220;-Reihe oder aus der Kategorie &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/mein-ich/" target="_blank" class="liinternal">Mein Ich</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/politisches-nirwana/" target="_blank" class="liinternal">Politisches Nirwana</a>&#8220;. Auch die Zeit, die ich in die Gestaltung gesteckt habe, kann ich nicht einfach mit einem Tritt in den Mülleimer verpuffen lassen.<br />
Kurz: das loslassen fällt mir zu schwer. Wie einer Mutter, die ihr Kind in die Welt entlassen muss und weiß, dass nichts mehr so wird, wie es einmal war.</p>
<p>Aus diesem Grunde wird es vermutlich still(er) in diesem Blog.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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