Beiträge in der Kategorie: Mein Ich
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Ich hab Kopfschmerzen, schlechte Laune und bin vorallem nur noch angekotzt.
Morgen kommt sie endlich – die alles entscheidende mündliche Prüfung. Der Berg, der kaum zu überwinden ist, das Elend meiner schlaflosen Nächte, der Goliath, das Was-auch-immer.
Morgen Mittag 12 Uhr werde ich wissen wie mein Leben weitergeht. Losgelöst von Schreibtisch, Zwang und Angst. Es ist mir mittlerweile völlig egal, ob ich bestehe oder nicht. Nur noch weg mit dieser Altlast und der Anspannung.
Heute habe ich darüber nachgedacht, was passiert, wenn ich die Prüfung morgen in den Sand setze: Gar nichts! Außer, …
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Seit 15 Jahren bekomme ich regelmäßig, etwa zwei bis drei Wochen vor meinem Geburtstag, eine Depression. Diese hält bis zum 24. August an, den ich mit der drohenden Erkenntnis meines zunehmenden Alterns verbringe, und verkrümelt sich dann wieder bis zum nächsten Jahr.
Diese Depression, so lautet zumindest meine laienhafte Diagnose, basiert auf meiner alles verdrängenden Angst 30 zu werden. Der aufmerksame Leser wird wissen: nächstes Jahr ist es soweit. (Für all die jungen Hüpfer, die sich hin und wieder hierher verirren und den Gedanken einer alten Schachtel folgen, sind hoffentlich an …
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71%Wie süchtig nach Bloggen bist Du?
Nachdem ich vor geraumer Zeit darüber berichtete, dass ich quasi ohne meinen Computer nicht mehr leben kann, habe ich nun die Gewissheit, dass eine weitere Abhängigkeit mein Bewusstsein steuert. Arrghhh!
Vielleicht ist jemand bereit mit mir die Anonymen Bloggeroliker zu gründen?
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Nein, das ist keine klare Selbstüberschätzung meiner eigenen Person, sondern die Aussage der netten Ärztin aus dem Krankenhaus, die mir heute Morgen Blut abnehmen sollte.
“Sollte”, läßt schon ein bisschen erahnen, dass dies nicht so funktioniert hat, wie sich das alle Beteiligten gewünscht haben.
Ich bin der Schrecken einer jeden Arzthelferin, eines jeden Arztes. Alle verzweifeln an meinen schlechten Venen. Die Dame aus dem Gesundheitsamt – die wohlgemerkt seit 20 Jahren nichts anderes macht, als Blut abnehmen – schickte mich fort, zu meinem Hausarzt gehe ich nicht mehr zum Blut abnehmen, nachdem …
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Die zweite Klausurwoche war bisher sehr anstrengend. Ich bin erschöpft, ausgelaugt und froh, wenn die letzte Klausur morgen geschrieben ist.
Tag 4 – Montag – Sozialrecht
Kurzer Abriss. Es gibt eigentlich nicht viel zu erzählen. Mir ging es morgens wieder sehr schlecht, ich war sehr nervös. An dieser Stelle war die Nervosität allerdings gar nicht so angebracht. Die Klausur war eigentlich in Ordnung. Einziger Wermutstropfen: ich bin nicht ganz fertig geworden. Das ist natürlich sehr ärgerlich. Aber egal.
Tag 5 – Mittwoch – Kommunales Finanzmanagement
Gestern war mir während der Klausur schon nicht …
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AVR ist nicht gerade mein Leistungsfach. Wobei, was war in den drei Jahren schon wirklich mein Leistungsfach?
Nun AVR (Allgemeines Verwaltungsrecht) jedenfalls nicht.
Aus diesem Grund war diese dritte Klausur die nervenaufreibenste von allen und diejenige, die mir die schlaflostesten Nächte bereitet hat.
Nadine und ich waren noch nicht ganz unterwegs, als ich merkte, dass ich meine Gesetze vergessen hatte. Wer nun mittlerweile glaubt, ich würde hier kläglich versuchen einen Spannungsbogen aufzubauen, der irrt. Wir beide erleben diese dämlichen Sachen wirklich.
Wie auch immer. Kurze Zeit später hatte ich meine Gesetze auf …
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Der zweite Prüfungstag, die zweite Klausur.
Aber, um es direkt vorne weg zu sagen: Die Klausur war mehr oder weniger fair. Das muss man den Klausurstellern mal lassen. Der Fall war in Ordnung, mein Zeitmanagement wie immer katastrophal.
Ich fange aber mal ganz vorne an: Sieben Uhr hetze ich im strömenden Regen zur vereinbarten Haltestelle, um mich wieder mit Nadine zu treffen. Sachen ins Auto, Regenschirm verstaut, Haare sind trotzdem naß. Letzteres ist besonders ärgerlich, weil ich nicht gerade anheimelnd aussehe, wenn meine Haare erst nass und dann wieder trocken sind. – …
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Die ganze Nacht schlief ich nicht besonders gut. Nach dem Aufstehen rebellierte mein Magen und alle Gedanken überwarfen und drängelten in meinem Kopf. Alles fiel mir schwer. Zähneputzen, waschen, anziehen, ja sogar zur Türe herausgehen war ein Kraftakt.
Als ich mich auf dem Weg zur Bushaltestelle befand, überkam mich aufeinmal ein totaler Panikanfall. Tränen schossen mir in die Augen und die Erkenntnis, dass ich diese Prüfung nicht packen würde schlug mir ins Gesicht. “Ganz ruhig, Dany”, sagte ich mir immer wieder, atmete tief durch und drängte die Tränen in den Kanal …
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Morgen werde ich definitiv das letzte Mal in die FH gehen (es sei denn ich bestehe die Abschlussprüfungen nicht, was ich nicht hoffen möchte).
Es ist ein seltsames Gefühl. Das, was einen seit drei Jahren rund um die Uhr und fast jeden Tag beschäftigt, genervt und bewegt hat, fällt einfach weg. Entgleitet den Händen. Entgleitet dem Ich.
Ich weiß nicht wo ich in einem halben Jahr sein werde. Auf welcher Arbeitsstelle, mit welchen Aufgaben, mit welchen Erwartungen und mit welchem Gefühlen. Wer weiß überhaupt was in einem halben Jahr sein wird? – …
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Ich stehe vor dem Bett. Allerdings habe ich eher den Eindruck neben mir zu stehen.
Es geht was vor sich. In mir, neben mir, über mir und wahrscheinlich auch bei den Nachbarn unter mir.
Umbruchphase, durchlittene Phase, gelebte Phase – aber vorallem verpasste 3-Jahres-Phase.
Ich stehe vor dem Fenster und sehe nach draußen. Der Regen hinterläßt seine Spuren. Wasser rinnt die Straße hinunter, kleine Fäden kleben an der Scheibe, meine Augen suchen das Grau der Wolken.
Würde es das Regenwetter nicht geben, würde meine momentane Stimmung es erfinden.
















![Cover artwork for Froh Dabei Zu Sein (Unplugged Version) [Bonus Track]](http://userserve-ak.last.fm/serve/64s/4170318.jpg)
