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Beiträge in der Kategorie: Mein Ich

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[11. Mai 2007 | # 3 Kommentare | # 129 views]

Gestern stellte ich fest, wie sehr sich mein Leben in den letzten drei Jahren verändert hat und vorallem: Wie ich mich verändert habe. Es war nie so, als hätte ich mich übermäßig gemocht. Ich komme eben mit mir aus, aber seit ich meinem Leben eine neue Richtung geben wollte, stellt sich auch ein neuer Charakter vor – und den mag ich gar nicht.
Mein Leben vor drei Jahren war geprägt von anödender Arbeit, Freunden, guter Laune, unglücklicher Liebe und familiären Reibereien. Die üblichen Verdächtigen eines üblich langweiligen Durchschnittslebens. Genau das wollte …

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[10. Mrz 2007 | # 2 Kommentare | # 195 views]

Familien sind seltsame Gebilde. Betrachtet man sie sich näher, möchte man am liebsten direkt wieder wegschauen.

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[9. Mrz 2007 | # 1 Kommentar | # 160 views]

Es gibt Orte, an denen man einen großen Teil seines Lebens verbracht hat. Orte, die einen geprägt haben, mit denen bestimmte Erinnerungen verbunden sind. Orte, die einem vertraut sind.
Es gibt Orte, in die kommt man nach Jahren zurück, stellt fest wie sehr sie sich verändert haben, sucht nach dem längst vergangenen Glanz und versucht sich verzweifelt in die Zeit zurückzuversetzen, in der der Ort für einen selbst ein wichtiger Lebensmittelpunkt war.
Ich wandere durch die Straßen. Ich sehe mich: auf der Mauer vor dem Haus, auf dem Parkplatz gegenüber. Ich sehe …

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[19. Feb 2007 | # 5 Kommentare | # 397 views]

Nach nur einem Tag in der Betty-Ford-Klinik für Opfer des digitalen Zeitalters habe ich mich auf eigene Verantwortung wieder entlassen. Die Sucht nach dem klackernden Geräusch meiner PC-Tastatur war einfach zu stark.

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[18. Feb 2007 | # 0 Kommentare | # 154 views]

Ich habe festgestellt, dass ich computersüchtig bin. Ich werde mich nun in die Betty-Ford-Klinik einliefern lassen, die mir antrainieren wird, niemals mehr einem Computer auch nur in die “Augen” zu schauen.

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[13. Feb 2007 | # 2 Kommentare | # 442 views]

Wie ehrlich ist man zu anderen Menschen? Inwiefern kann ein Jeder sich davon frei machen, anderen Menschen etwas vorzuspielen?
Und wie oft ertappt man sich bei vorgeschobener Freundlichkeit?
Eben saß ich im Bus nach Hause auf einem Zweisitzer direkt am Fenster. Neben mich setzte sich eine ältere Dame, die einige Tüten und einen großen Regenschirm bei sich hatte. Sie saß, stand auf um ihre Jacke zurechtzuzupfen, setzte sich wieder, stand wieder auf. Irgendwann deute sie mir bei diesen abwechselnden Handlungen den Regenschirm mit der Spitze gegen den Arm. Eigentlich war dies abzusehen …

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[12. Jan 2007 | # 0 Kommentare | # 220 views]

Dem Gewissen
entrissen.
Das Gedächtnis
ein Vermächtnis
dem man nicht entkommt

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[2. Jan 2007 | # 2 Kommentare | # 227 views]

Wie so oft in den letzten 28 Jahren meines Lebens, vollzog sich vor zwei Tagen der Jahreswechsel. Ach ja, da war ich wieder herrlich melancholisch; fast so wie am Geburtstag. Man merkt wieder unmerklich, dass die Zeit nur so dahin fliegt und stellt Anekdoten schwingend mit seinen besten Freunden fest, dass man langsam aber sicher alt wird.

Der Blick in den Spiegel, zwei Tage zuvor, schlug mir mit voller Breitseite ins Gesicht, hatten sich doch erste Falten um die Augen gebildet und die ersten grauen Haare wurden panisch ausgerissen. Es ist wirklich so, ich muss mich erstmals mit der Realität auseinandersetzen, dass ich die besten Jahre hinter mir habe.

Aber davon wollte ich eigentlich gar nicht reden. Da sieht man es mal wieder, alte Menschen kommen vom Hölzchen auf’s Stöckchen, zum Holzspan, zum Holzsplitter, zum Atom…