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Die Dany

dany_aboutIrgendwann im heißesten, schwülsten und sonnigsten August des Jahres 1978 erblickte ich in Bonn das Licht am Ende des Tunnels. Das Licht jenes Tunnels, dass uns in unser eigenes Leben hinein katapultiert und uns an seinem Ende wieder einsammelt.

Seitdem ist vieles und weniger vieles passiert. Ich habe mich einer unbeschwerten Kindheit in Köln und Bonn gegenüber gesehen, Freunde gefunden und Spaß gehabt. Zumindest bis der Ernst des Lebens begann.

Das ist der Zeitpunkt an dem jeder Mensch erstaunt feststellt, dass auch er Erwachsen werden muss, Verantwortung zu tragen und für das Essen auf dem Tisch und das Dach über dem Kopf zu sorgen hat.

Zwischen all diesen wichtigten Funktionen erfeue ich mich an den sanften, süßen Tönen verschiedenster Musikrichtungen, schreibe diesen Blog, lese viele Bücher über böse Dinge (Krimis) und pflege meine Freundschaften. Hin und wieder gönne ich mir auch eine Dusche, einen Toilettengang und eine warme Mahlzeit.

Meine Eigenschaften verlieren sich in einem heillosen Durcheinander, die sich schlecht in Schubladen verteilen lassen. Dies ist nicht unbedingt schlecht, stößt bei vielen meiner Mitmenschen allerdings auf wenig Verständnis. Sie mögen es lieber, wenn sie Menschen einsortieren, analysieren und bewerten können. Das macht es für sie einfacher mich entweder zu mögen oder eben nicht.

Ein Mensch der gleichwohl tolerant und engstirnig, ruhig und temperamentvoll, sanft und hart, romantisch und realistisch ist, besteht mehr aus Gegensätzen als aus einer klar definierbaren Struktur. Aber ich mag mich so. Ich mag meine Gegensätze und ich mag meine Widersprüche.
Menschen zu ergründen, statt sie sofort zu kennen ist meiner Meinung nach viel spannender. Außerdem sind die Enttäuschungen kleiner, wenn ein Mensch den vorgefertigen Erwartungen nicht entspricht.

Da meine verehrten Blogleser allerdings den persönlichen Kontakt zu mir in den seltensten Fällen aufnehmen können, um sich ein Bild von mir zu machen, hier ein paar Eckdaten, zum einsortieren, analysieren und bewerten:

Mein Lieblingsbuch ist “Der Fänger im Roggen” von J.D. Salinger. Wenn mich jemand fragt, worum es in dem Buch geht, kann ich keine Antwort geben. Es ist einfach schon zu lange her, dass ich es gelesen habe, aber ich weiß, dass es mich fasziniert und begeistert hat. Deswegen steht auf meiner to-do-Liste, dieses Buch unbedingt nochmal zu lesen, um nicht wie ein Blender da zu stehen und vorallem mir selbst ins Gedächtnis zu rufen, was denn das tolle an dem Buch war. (Außer dass ich Holden Caulfield für den besten Namen eines Protagonisten halte, den es je gegeben hat!)

Mein Lieblingsfilm ist definitiv “Moulin Rouge” von Baz Luhrmann. Jetzt kommt wieder unweigerlich die Erklärung dafür. Vorallem, weil viele Menschen mich fragen, wieso ich ausgerechnet einen Musicalfilm so toll finde. Warum nicht einen Schmachtfetzen oder gar einen intellektuellen Film?
Ganz klar: Die Musik ist mein Leben. Schlimm genug, dass eine wie ich niemals die Geduld zur Erlernung eines Instrumentes aufbringen konnte oder dass Gott mich nicht als Nachtigall, sondern eher als Krähe auf die Welt gebracht hat. So kann ich der Musik nur durch mein Gehör dienen. Und weil das so ist, mag ich die Musik eben auch im Film. Und ich mag eben den Baz Luhrman gerne, wenn er Filme macht. Die Faszination dieser Kombination macht meine Affinität zu Moulin Rouge plausibel, oder?

Fortsetzung folgt …



8 Kommentare »

  • Nadine meinte:

    ist ja witzig… wir haben am gleichen Tag Geburtstag!!! *freu*

  • Dany (admin) meinte:

    Jo, nur das ich ein Jahr älter bin. ;-)

  • Dietmar meinte:

    Hallo Dany,
    Achtung! mein Weg zu Dir:
    - lesen Stadtmagazin Zitty, Interview Annette Humpe
    - Gruppe Ich + Ich wird erwähnt
    - habe Lust auf “Vom Selben Stern”, suche und finde im Internet und auch Deine Seite
    (übrigens, tolle Aufmachung)

    Warum lebst Du nicht in der selben Stadt wie ich? Sind doch(leider) fast alle Bonner hergezogen ;-).

    Gruß Dietmar

  • Dany (admin) meinte:

    Ich nehme an, dass Du in Berlin lebst?

  • fd meinte:

    Die drei Fragezeichen – bzw. jetzt auch Die Dr3i höre ich auch sehr gern. Bei der neuen Reihe gefallen mir vor allem die vielen Anspielungen an die alte (so sind ja z.B. auch die fortlaufenden Nummern im jeweiligen Cover versteckt). Auch wenn die neuen Folgen teilweie mehr an Larry Brent oder John Sinclair erinnern – gigantische Schlangen, Zeitreisen, einarmige Bogenschützen…
    Hier mal ein Link zu dem Livehörspiel Master of Chess:
    http://www.dreiundvierziger.de/2006/10/11/die-drei-fragezeichen-master-of-chess/

    Dies ist wirklich ein spezial gelagerter Sonderfall ;-)
    Grüße,
    fd

  • Dennis meinte:

    Hallo :) Viele Grüße von Max ;)

  • Dany (admin) meinte:

    Who’s Max? :?:

  • Dennis meinte:

    Einfach mal den Link klicken, der beim Namen dabei ist ;)

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