<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Das DanyWeb &#187; erinnerung</title>
	<atom:link href="http://www.dasdanyweb.de/tag/erinnerung/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.dasdanyweb.de</link>
	<description>Die Kunst des (Un-)Sinns</description>
	<lastBuildDate>Sat, 14 Aug 2010 18:33:56 +0000</lastBuildDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.8.6</generator>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
			<item>
		<title>Christkind vs. Weihnachtsmann</title>
		<link>http://www.dasdanyweb.de/2007/12/19/christkind-vs-weihnachtsmann/</link>
		<comments>http://www.dasdanyweb.de/2007/12/19/christkind-vs-weihnachtsmann/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 19 Dec 2007 13:38:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[(Klein)Bloggersdorf]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[kindheit]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasdanyweb.de/2007/12/19/christkind-vs-weihnachtsmann/</guid>
		<description><![CDATA[Der liebe Hans fragt auf seinem Blog nach, an wen man als Kind geglaubt hat. An das Christkind oder an den Weihnachtsmann?
Da meine Antwort in seinen Kommentaren etwas lang ausgefallen wäre, weil mir soviel eingefallen ist, dachte ich, ich mache einen eigenen Artikel daraus.
Ich kann es mit Sicherheit gar nicht mehr sagen. Habe ich jemals an den Weihnachtsmann geglaubt. Das müßte ich bei meinen Eltern mal erfragen. An wen ich dafür umso mehr glaubte, war Knecht Ruprecht. Dazu sollte ich wohl sagen, dass ich als Kind ein richtiger Wibbelstetz, ein ...


Keine verwandten Artikel vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der liebe <a href="http://wirbelwebber.de/wp/2007/12/19/glaubensfragen/" target="_blank" class="liexternal">Hans</a> fragt auf seinem Blog nach, an wen man als Kind geglaubt hat. An das Christkind oder an den Weihnachtsmann?<br />
Da meine Antwort in seinen Kommentaren etwas lang ausgefallen wäre, weil mir soviel eingefallen ist, dachte ich, ich mache einen eigenen Artikel daraus.</p>
<p>Ich kann es mit Sicherheit gar nicht mehr sagen. Habe ich jemals an den Weihnachtsmann geglaubt. Das müßte ich bei meinen Eltern mal erfragen. An wen ich dafür umso mehr glaubte, war Knecht Ruprecht. Dazu sollte ich wohl sagen, dass ich als Kind ein richtiger Wibbelstetz, ein Frechdachs war. Ich konnte auch lieb sein, aber meist saß mir der Schalk in den Augen.<br />
Jedenfalls ging ich am 5. Dezember immer mit einem mulmigen Gefühls ins Bett, immer darum bedacht, nur ein Auge zu schließen, um rechtzeitig Reißaus nehmen zu können, sollte nicht der dicke Mann mit dem weißen Rauschebart zu Besuch kommen. Manchmal, wenn ich etwas angestellt hatte, schwitzte ich ganz stark und konnte die ganze Nacht nicht schlafen, weil ich eine solche Angst hatte, dass nicht der Nikolaus kommt, sondern der Knecht R.<br />
An dieser Stelle fällt mir ein &#8211; der Weihnachtsmann UND der Nikolaus sind ja auch noch mal was anderes, oder?<br />
Ach! Wer blickt da schon noch durch.</p>
<p>An Heiligabend jedenfalls kam bei uns zu Hause das Christkind. Kein Weihnachtsmann. Wir hatten ja auch keinen Kamin.<br />
Damals lebten meine Großeltern noch alle und wir feierten jedes Jahr bei uns mit einem guten, klassischen Sauerbraten, Rotkohl und Klößen. Das war erstens bevor ich erfuhr, dass ein klassicher rheinländischer Sauerbraten eigentlich aus Pferdefleisch besteht und bevor meine Mutter zur Vegetarierin wurde (Ich vermute bis heute, dass sie meine Frage nach dem Pferdefleisch zwar verneint hat, sich selbst aber gar nicht so sicher war, daraufhin einen ebenso einschneidenden Ekelanfall wie ich erlitt und umgehend beschloss, nie wieder Fleisch zu essen).<br />
Seitdem gab es jedenfalls keinen Sauerbraten mehr. Und keine Großeltern. Wobei das mit dem Großeltern nicht am Sauerbraten lag.<br />
Wie dem auch sei.<br />
Nach dem opulenten &#8211; und später verschmähten &#8211; Weihnachtsessen gab es bei uns immer Bescherung. An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass es früher bei uns noch echte (!) Kerzen im Baum gab. Keine Lichterketten! Die mussten also alle von Hand angezündet werden. Kurz nach dem Essen erhob sich dann immer mein Papa und sagte, den Blick fest auf mich gerichtet, er schaue mal, ob das Christkind schon da gewesen sei. Dann verschwand er und kam so nach fünf Minuten wieder mit der für Kinder einzig richtigen Antwort: Das Christkind war da.<br />
Ich muss zu meiner Verteidigung sagen, dass ich wohl nie so richtig hinter diesen billigen Trick gekommen bin, weil mein Adrenalin obschon der kommenden Geschenke jegliche Logik in meinem Kopf vernichtete. Als Kind ist man nun mal vom materialistischen Bösen besessen.</p>
<p>Ich staunte jedesmal über den leuchtenden Baum, die vielen Süßigkeiten, die Musik und: die Geschenke. Auch da beschlichen mich noch nicht die Zweifel, weshalb es wohl den ganzen Tag verboten war, ins Wohnzimmer zu gehen, weshalb die Rollläden immer geschlossen waren oder dass der Besuch im Kino eigentlich nur zur Ablenkung diente. Ich war naiv.</p>
<p>Völlig ab von diesen Vorfällen, nistet sich gerade noch eine andere Erinnerung in meinem Kopf ein, die ich Euch nicht vorenthalten will. Und: die entweder belegt wie unheimlich einfältig ich als Kind war oder wie unheimlich dreist mein Papa war, mich immer so an der Nase herumzuführen.<br />
Wir hatten lange Jahre so eine Art Sideboard &#8211; ein Erbstück &#8211; in unserem Wohnzimmer thronen. Dieses Teil war ganz dunkelbraun, klobig und ausladend. Eines Tages &#8211; Papa hatte wohl nichts besseres zu tun, als mich zu ärgern (was er heute noch mit Vorliebe tut) &#8211; legte mein Papa eine Münze auf diesen Tisch und sagte zu mir: Dany, sagte er, auf dem Schrank liegt eine Münze. Zeig darauf und ich kann zwei daraus machen.<br />
Klar dachte ich und zeigte ihm im Geiste einen Vogel. Er kann vielleicht Gitarre spielen, obwohl er keine Noten lesen kann oder ein gehörtes Lied aus dem Kopf auf der Orgel nachspielen, aber Geld vermehren? &#8211; Ausgeschlossen.<br />
Ich zeigte also auf das Stück Geld und setzte mich wieder aufs Sofa zurück. Da stand er auf und ging auf den Schrank zu, dann zeigte er auf das Geldstück und fragte &#8211; als sei er plötzlich debil geworden &#8211; das hier meinst Du? Ich nickte eifrig mit dem Kopf. Dann kam er zu mir und setzte sich neben mich, murmelte irgendwas und sagte, ich solle mal schauen gehen. Mit einem wissenden Lächeln stand ich auf, ging zu dem Schrank und&#8230; staunte. Da lagen in der Tat zwei Münzen. Mit großen Augen und offenem Mund starrte ich ihn an, nicht zuletzt aus voller Bewunderung über diesen Zaubertrick. Das kannst Du sicher kein zweites Mal, sagte ich herausfordernd. &#8211; Und ob, antwortete er.<br />
Ich zeigt wieder auf die beiden Münzen, setzte mich hin und er vergewisserte sich wieder, dass ich DIESE beiden Münzen meinte, indem er auch zu dem Schrank ging. Das wiederholte sich noch zwei, dreimal. Erst dann bin ich dahinter gekommen, dass er die neue Münze immer auf den Stapel legte, wenn er nach mir an den Schrank gegangen ist (Ich war noch sehr klein, so klein, dass ich bei Frau Malzahn Angstschweiß bekam).</p>
<p>Ungefähr so verhielt sich das mit dem Christkind auch. Ich war jedesmal wie erschlagen über die Vorstellung, dass dieses kleine, winzige, zerbrechliche Kind es schaffte soviele Geschenke zu bringen, die Lichter zu entzünden und ohne Aufzufallen wieder verschwand. So muss es für  Kinder richtigerweiße auch sein. Bis ich eines Tages kapierte, dass es gar nicht das Christkind war. Schlimmer noch, dass es das Christkind gar nicht gab. Seitdem mag ich Weihnachten eigentlich nicht mehr so gern. Das Unvorstellbare, das Unheimliche. Das waren die Reize an Weihnachten. Nachdem ich wußte, dass meine Mutter den Wunschzettel immer heimlich, während ich in der Schule war, von der Fensterbank klaute und dann für sich entschied was ich davon geschenkt bekam, hatte ich nicht mal mehr Lust einen solchen Zettel zu schreiben. Es war mir dann auch klar, dass ich nur die Dinge bekam, die nicht ambivalent zu meiner Erziehung zu sehen waren, was wohl auch der Grund war, weswegen ich meinen ersten eigenen Fernseher erst mit 16 Jahren bekam. Das Christkind hätte wohl schon früher ein Einsehen für meine Bedürfnisse gehabt.</p>


<p>Keine verwandten Artikel vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasdanyweb.de/2007/12/19/christkind-vs-weihnachtsmann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Kennt Ihr das auch?</title>
		<link>http://www.dasdanyweb.de/2007/10/30/kennt-ihr-das-auch/</link>
		<comments>http://www.dasdanyweb.de/2007/10/30/kennt-ihr-das-auch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 17:26:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Die üblichen Verdächtigen]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.dasdanyweb.de/2007/10/30/kennt-ihr-das-auch/</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl man nicht ständig im Fernsehen &#8220;Adelheid und ihre Mörder&#8221; geschaut hat, dieses auch nicht in der Fernsehzeitschrift gelb angemarkert wurde, man nicht allen Wiederholungen von Loriot entgegen gelechzt hat, ist man doch tief getroffen, wenn man am Arbeitsplatz zwischen Kalkulationen, verschachtelten Wenn-Formeln und Frühstückbrot erfährt, dass eine der besten, witzigsten und humorvollsten Komödiantinnen verstorben ist.


Keine verwandten Artikel vorhanden.


Keine verwandten Artikel vorhanden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl man nicht ständig im Fernsehen &#8220;Adelheid und ihre Mörder&#8221; geschaut hat, dieses auch nicht in der Fernsehzeitschrift gelb angemarkert wurde, man nicht allen Wiederholungen von Loriot entgegen gelechzt hat, ist man doch tief getroffen, wenn man am Arbeitsplatz zwischen Kalkulationen, verschachtelten Wenn-Formeln und Frühstückbrot erfährt, dass eine der besten, witzigsten und humorvollsten Komödiantinnen verstorben ist.</p>


<p>Keine verwandten Artikel vorhanden.</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.dasdanyweb.de/2007/10/30/kennt-ihr-das-auch/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

