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	<title>Das DanyWeb &#187; gedanken</title>
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	<description>Die Kunst des (Un-)Sinns</description>
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		<title>Gedankenspirale</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Feb 2009 12:28:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Auf die Ohren]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches Allerlei]]></category>
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		<description><![CDATA[Der BuViCo am Freitag, den 13.
Ich finde den Bundesvision Contest grundsätzlich eine interessante Plattform für eher unbekannte deutsche Künstler. Dabei bietet der BuViCo allerdings nicht nur für die Künstler eine Chance, sondern auch den Zuschauern die Möglichkeit neue Bands zu entdecken.
Da ich persönlich sehr gerne deutsche und vorallem auch deutschsprachige Musik höre, habe ich gestern Abend auch eingeschaltet.
Eigentlich war mir von Anfang an klar, dass entweder Peter Fox oder die Senkrechtstarter Polarkreis 18 gewinnen werden. Und da liegt auch der große Kritikpunkt an der Produktion. Eigentlich sollte dies doch ein ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Der BuViCo am Freitag, den 13.</strong></p>
<p>Ich finde den Bundesvision Contest grundsätzlich eine interessante Plattform für eher unbekannte deutsche Künstler. Dabei bietet der BuViCo allerdings nicht nur für die Künstler eine Chance, sondern auch den Zuschauern die Möglichkeit neue Bands zu entdecken.<br />
Da ich persönlich sehr gerne deutsche und vorallem auch deutschsprachige Musik höre, habe ich gestern Abend auch eingeschaltet.</p>
<p>Eigentlich war mir von Anfang an klar, dass entweder Peter Fox oder die Senkrechtstarter Polarkreis 18 gewinnen werden. Und da liegt auch der große Kritikpunkt an der Produktion. Eigentlich sollte dies doch ein Wettbewerb mit gleichen Chancen sein. Da kann man doch keine Chartstürmer mit eher unbekannten Bands in eine Sendung schicken und der Meinung sein, eine Band wie Chapeau Claque könnte eine Chance haben. Das ärgert mich &#8211; genauso, dass sich die einzelnen Bundesländer selbst wählen. Das ist lediglich Lokalpatriotismus, keine Wahl von Qualität.</p>
<p>Einzig mein liebes NRW ist jedes Jahr so dämlich und wählt sich nicht selbst. Das ist wie Deutschland jedes Jahr beim Grand Prix 12 Punkte an die Türkei vergibt, während nichts zurückkommt.</p>
<p>Nach gestern klingt diese Beschwerde allerdings etwas hohl &#8211; schloss NRW gestern hinter Peter Fox und Polarkreis 18 als Drittplatzierter &#8211; und damit als bestes bisheriges Ergebnis beim BuViCo &#8211; mit der Metal-Band Rage ab. Somit eigentlich das beste Ergebnis &#8211; ohne Chartsupport. Herzlichen Glückwunsch. Unser rheinland-pfälzische Nachbar <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Kg5h8nJpeww" target="_blank" class="liyoutube">Pascal Finkenauer</a> schloss leider nicht so gut ab, obwohl ich das Lied richtig gut fand. Schade.</p>
<p><strong>Die Beatles</strong></p>
<p>Gestern Abend beim Auftritt von <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UksxonWQyQI" target="_blank" class="liyoutube">Ruben Cossani</a> fiel mir wieder ein Artikel ein, den ich bei nicorola gelesen hatte: es gibt ein <a href="http://thebeatlescompleteonukulele.blogspot.com/" target="_blank" class="liexternal">Ukulelen Projekt</a>, welches mit verschiedenen Künstlern alle Beatles-Songs in Eigeninterpretation veröffentlichen möchte. Derzeit sind schon vier Songs zum anhören und herunterladen online. Einfach mal austesten.</p>


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		<title>Ich denke schon seit Monaten über das aufhören nach.</title>
		<link>http://www.dasdanyweb.de/2008/10/19/ich-denke-schon-seit-monaten-uber-das-aufhoren-nach/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 Oct 2008 11:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Primär deswegen, weil ich mich tief in meinem Inneren immer nach dem Sinn des Bloggens frage.
Die anfängliche Euphorie, die Welt mit meinen Gedanken überfluten zu lassen und vielleicht mit etwas Glück kommunikative Diskussionen einzuleiten, hat sich allmählich abgeflacht und wich der Realität.
Ich war nie ein kreativer Mensch. Schreiben ist noch mein höchstes Talent und selbst da lege ich beim Bloggen selten mein Herzblut hinein. Immer öfter schmiere ich die Einträge dahin, weil ich denke, meldest Du Dich nicht, verlierst Du alle Deine Stammleser. Ich fühle mich genötigt an Blogparaden teilzunehmen, ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Primär deswegen, weil ich mich tief in meinem Inneren immer nach dem Sinn des Bloggens frage.<br />
Die anfängliche Euphorie, die Welt mit meinen Gedanken überfluten zu lassen und vielleicht mit etwas Glück kommunikative Diskussionen einzuleiten, hat sich allmählich abgeflacht und wich der Realität.</p>
<p>Ich war nie ein kreativer Mensch. Schreiben ist noch mein höchstes Talent und selbst da lege ich beim Bloggen selten mein Herzblut hinein. Immer öfter schmiere ich die Einträge dahin, weil ich denke, meldest Du Dich nicht, verlierst Du alle Deine Stammleser. Ich fühle mich genötigt an Blogparaden teilzunehmen, um neue Blogs zu entdecken oder besser mich entdecken zu lassen, da man bei Diensten wie bloggerei.de oder blogalm.de einfach in der Masse untergeht.<br />
Dann wird schnell ein Beitrag zusammen geschrieben, ein Bild geschustert und ab damit in den Äther. Erfolgt dann nicht die erhofft Resonanz ist die Enttäuschung groß und die Motivation für den nächsten Beitrag einen Ticken geringer.</p>
<p>Ich habe keine Vorstellungen, welche Dinge ich bloggen könnte, die mich vielleicht von anderen Blogs unterscheiden. Mir fallen nicht wie bspw. <a href="http://www.49suns.de" target="_blank" class="lijulia">Julia</a> große Beitragsserien mit dem gewissen Pfiff ein und auch meine politische Motivation, die mich anfangs (Ende 2006) getrieben hat, versiegte in den letzten Monaten fast gänzlich, weil das Hinausposaunen selten Sinn macht.</p>
<p>Hinzu kommt die ständige Vorsicht, die einen Blogger bei jedem Buchstaben verfolgt. Kann ich das jetzt schreiben, welche Konsequenzen hat das, kann ich dieses Bild verwenden und dann kommen auch noch Überlegungen zur Verwendung bestimmter Plugins hinzu. Als Blogger müsste einen (fast) der Eindruck überkommen, man säße auf einem Pulverfass, das jeden Moment droht hochzugehen.</p>
<p>All das wäre mir aber noch egal, wenn ich &#8211; wie früher &#8211; etwas zu sagen hätte. Aber irgendwie hat mich eine gewisse Abstumpfung überkommen, die mein Interesse für viele Dinge, die mir früher so wichtig erschienen, im Keim erstickt hat.</p>
<p>Trotzdem kann ich diesen Blog nicht aufgeben. Inkonsequent!</p>
<p>Dieser Blog ist mein Baby. Es gibt viele Beiträge auf deren Thematik und Formulierung ich stolz bin. Beispielsweise die &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/fuck-the/" target="_blank" class="liinternal">Fuck the&#8230;</a>&#8220;-Reihe oder aus der Kategorie &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/mein-ich/" target="_blank" class="liinternal">Mein Ich</a>&#8221; oder &#8220;<a href="http://www.dasdanyweb.de/category/politisches-nirwana/" target="_blank" class="liinternal">Politisches Nirwana</a>&#8220;. Auch die Zeit, die ich in die Gestaltung gesteckt habe, kann ich nicht einfach mit einem Tritt in den Mülleimer verpuffen lassen.<br />
Kurz: das loslassen fällt mir zu schwer. Wie einer Mutter, die ihr Kind in die Welt entlassen muss und weiß, dass nichts mehr so wird, wie es einmal war.</p>
<p>Aus diesem Grunde wird es vermutlich still(er) in diesem Blog.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 18:33:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich täglich die Schlagzeilen der eingängigen Nachrichtenseiten lese, vergeht selten ein Tag an dem nicht eine Schlagzeile in Zusammenhang mit einem Bombenattentat oder einem Selbstmordattentat aufgelistet wird.
Erschreckend dabei finde ich allerdings die Tatsache, dass ich mittlerweile dazu neige, die Nachricht zwar zur Kenntnis zu nehmen, sie aber schon lange nicht mehr realisiere. Ich blättere einfach weiter und lese ganz nebenbei, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist. Einen Moment verweilen meine Augen auf der China-Nachricht, mein Mund windet sich zu einem Lächeln. Ich schüttle den Kopf und denke: ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich täglich die Schlagzeilen der eingängigen Nachrichtenseiten lese, vergeht selten ein Tag an dem nicht eine Schlagzeile in Zusammenhang mit einem Bombenattentat oder einem Selbstmordattentat aufgelistet wird.<br />
Erschreckend dabei finde ich allerdings die Tatsache, dass ich mittlerweile dazu neige, die Nachricht zwar zur Kenntnis zu nehmen, sie aber schon lange nicht mehr realisiere. Ich blättere einfach weiter und lese ganz nebenbei, dass in China ein Sack Reis umgefallen ist. Einen Moment verweilen meine Augen auf der China-Nachricht, mein Mund windet sich zu einem Lächeln. Ich schüttle den Kopf und denke: Sachen gibt&#8217;s. Da ist das Attentat schon längst vergessen.</p>
<p>Das Attentat legt sich &#8211; wie von selbst &#8211; in der gleichen Gehirnschublade ab, wie die Information zum Abendbrot.<br />
Ich erschrecke mich in so lichten Momenten wie eben vor mir selbst. Ja wirklich. Hätte ich einen Spiegel vor mir stehen, würde ich mich angeekelt beäugen und eine gewisse Antipathie entwickeln.</p>
<p>Wird das Menschenleben das ausgelöscht wurde, denn von der Quantität der Zustände im Irak oder in Afghanistan weniger wert? Habe ich nicht den Anstand beigebracht bekommen, jedes Menschenleben zu bedauern, dass sinnlos ein Ende fand &#8211; unabhängig davon, ob es jeden Tag vorkommt.</p>
<p>Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.<br />
Kann es also wirklich sein, dass mein Geist und meine Wahrnehmung so sehr abstumpfen, nur weil ich jeden Tag die gleiche Nachricht lese?<br />
Könnte es in diesem Zusammenhang nicht auch sein, dass wenn an jedem Tag ein Flugzeug in ein hohes Gebäude stürzt, ich mir nach drei Tagen denke, es sei normal und lediglich darauf achte mich nicht in einem Gebäude aufzuhalten, dass mehr als 10 Stockwerke hat?<br />
Möglicherweise &#8211; aber in unserer behüteten Gesellschaft eher unwahrscheinlich &#8211; handelt es sich um einen gewissen Selbstschutzmechanismus. Ich verdränge den Akt des Terrorismus, der in einer fanatischen Seele seine Richtigkeit gefunden hat und vehement von ihr &#8211; ohne Blick für die Konsequenzen &#8211; durchgeführt wird und somit die Tatsache, dass es Menschen gibt, die vollkommen blind für moralische und ethische Verhaltensweisen sind.<br />
Verdrängen muss ich das, weil ich sonst hysterische Verhaltensauffälligkeiten entwickeln könnte, obschon der Gestörtheit einiger menschlicher Individuen. An dieser Stelle müsste man &#8211; selbst redend &#8211; eine klare Definition davon aufstellen, was menschliche Individuen sind bzw. was sie ausmacht. Ist es nur der aufrechte Gang und der Ansatz eines menschlichen Gehirns oder sollten auch alle psychologischen Aspekte einbezogen werden &#8211; also die viel beredete Eigenschaft zwischen Gut und Böse, Richtig und Falsch unterscheiden zu können? Viele Menschen scheinen mir nämlich eher wie tollwütige, hasserfüllte und Raubtierinstinkt-folgende Bestien in einem menschlichen Körper zu sein. Die nicht denken, nur handeln. Einer sagt &#8211; sie tun.</p>
<p>Woher kommt also diese „neugeborene&#8221; Gleichgültigkeit gegenüber dem Leid anderer Menschen bzw. der Verlust der Sensibilität für solche Nachrichten?</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Über die Produktivität der Motivation</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 10:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>

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		<description><![CDATA[Produktivität beschreibt das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.
Ich bin also &#8211; reduziert um all mein Wissen, meine Talente und Emotionen &#8211; irgendwie ein Produktionsfaktor. Und als solcher fühle ich mich auch häufig. Wie eine seelenlose Hülle, deren Finger im Takt auf die Tasten der Schreibmaschine tippen und versuchen im Akkord Wörter in ein Dokument zu packen. Das fertige Word-Dokument ist dann mein produziertes Gut.
Güter sollen in der Regel entweder mit einer ordentlichen Gewinn-Marge in die Gesellschaft infiltriert werden oder zumindest einen fortlaufenden Nutzen erzeugen.
Viele Schriftstücke die ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Produktivität beschreibt das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.</p>
<p>Ich bin also &#8211; reduziert um all mein Wissen, meine Talente und Emotionen &#8211; irgendwie ein Produktionsfaktor. Und als solcher fühle ich mich auch häufig. Wie eine seelenlose Hülle, deren Finger im Takt auf die Tasten der Schreibmaschine tippen und versuchen im Akkord Wörter in ein Dokument zu packen. Das fertige Word-Dokument ist dann mein produziertes Gut.</p>
<p>Güter sollen in der Regel entweder mit einer ordentlichen Gewinn-Marge in die Gesellschaft infiltriert werden oder zumindest einen fortlaufenden Nutzen erzeugen.<br />
Viele Schriftstücke die ich aufsetze erblicken nicht mal das Licht eines anderen Büros geschweige denn einer anderen Birne und dürfen höchstens die muffigen Regionen meines Papierkorbes erforschen.</p>
<p>Dabei werden die Formulierungen und die inhaltlichen Gegebenheiten in den seltensten Fällen beanstandet. Entscheidend für den Tod meiner Arbeiten sind die schwankenden Entscheidungen meiner Chefs (und davon gibt es bis zu drei Stück)!</p>
<p>Zu den Produktionsfaktoren zählen die klassischen Elemente wie Arbeit, Kapital und Boden (philosophisch gesehen auch noch das Wissen eines Menschen) und dany-sophisch gesehen müsste auch Motivation dazu gehören, denn:</p>
<p><strong>Liebe Chefinnen und Chefs,</strong></p>
<p>ein Mitarbeiter findet seine Motivation nicht in der Quantität, sondern in der Qualität seiner Erzeugnisse und es ist in den wenigsten Fällen förderlich ihre Arbeiten zwar zu bemerken, sie dann aber wieder auf Eis zu legen und sich eine neue Marschrichtung zu suchen. Sicher, Flexibilität ist das Mantra eines jeden Vorgesetzten, aber hin und wieder, wirklich nicht immer, wäre eine Würdigung des Arbeitsganges wirklich sehr, sehr schön.</p>
<p>Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/onnufry/2882289957/sizes/o/" target="_blank" class="liflickr">onnufry</a> (flickr)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hip sein oder hip sein wollen &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 14:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[hip]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[mainstream]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die als Trendsetter oder Up-to-Date-Mensch eine komplette Niete darstellen. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die als Trendsetter oder Up-to-Date-Mensch eine komplette Niete darstellen. Das muss ich an dieser Stelle einfach mal wahrheitsgemäß klarstellen. Ich bin froh, dass es nun raus ist.<br />
An mir gehen die neusten Trends vorüber und wenn ich sie dann endlich bemerkt habe, begehren alle Menschen schon wieder etwas ganz anderes.</p>
<p>Überzogen definiert bedeutet das nichts anderes als: Wenn ich mir einen iPod oder iTouch zulegen werde, dann ist es wahrscheinlich schon seit zwei Jahren soweit, dass die Menschen per Laser komplexe 3D-Grafiken aller Musiker und Schauspieler in ihre Wohnzimmer projezieren lassen.</p>
<p>Entdecke ich, dass Amy Winehouse, die ich bis vor kurzem noch für das Aushängeschild der Anonymen Alkoholiker hielt, auch singen kann, hören alle anderen schon Adele oder Duffy.<br />
Entdeckte ich vor wenigen Jahren die komplexe Genialität des einfachen Lebens New Yorker Frauen durch &#8220;Sex and the City&#8221;, lief bereits die vorletzte Staffel.</p>
<p>Erschwerend hinzukommt, dass ich auch kein designtechnisches Talent besitze. Wenn ich sehe was andere so in ihren Köpfen erschaffen, bin ich regelrecht neidisch, dass ich höchstens weiß was aktuell in der Welt passiert.</p>
<p>Komisch, dass man immer neidet was man nicht hat und das was man hat, nicht schätzt.</p>
<p>Manchmal bin ich aber auch ganz bewusst kein hipper Mensch. Viele Dinge, die einen gewissen Mainstream-Schwanz hinter sich herziehen, langweilen mich schlichtweg. Das war mit Dan Brown so, dass war anfangs mit Harry Potter so, dass ist derzeit mit Indiana Jones so und wird auch in Zukunft mit den Simpsons so sein. Ich benötige keine Hüfthosen, die fast immer nur dazu führen, dass sie von Menschen getragen werden, die es sich figurlich nicht leisten können. Ich besaß noch nie ein NOKIA-Handy und seit Anfang des Jahres weiß ich auch warum!<br />
Ich fahre keine 80 Kilometer nach Ratingen ins Esprit-Outlet, um mich dumm und dusselig zu kaufen und ich war noch nie in Ibiza oder am Ballermann. Sangria-Tonnen sind nicht mein Stil und World of Warcraft berührt allerhöchstens meine Stirnfalten.<br />
Ich gebe keine hunderte von Euro für ein Grafikprogramm wie Photoshop aus und kenne Paintball nur aus dem Fernsehen. Beim Eurovision Contest zittere ich grundsätzlich mit den Interpreten, die am Schluss auf den letzten Plätzen landen, weil sie außer mir offensichtlich niemand gut fand.</p>
<p>Hin und wieder stecke ich im Hip-Sein aber auch aus Versehen und ohne eigenen Antrieb drin. Zum Beispiel bei &#8220;Die ??? Fragezeichen&#8221;. Die höre ich seit meiner frühen Kindheit und habe das auch nie abgelegt. Irgendwann kam das Hörspiel hören und damit die ??? Fragezeichen wieder in Mode. Auf einmal tat ich etwas, dass tausend andere auch tun wollten.<br />
Mit der Musik von Herbert Grönemeyer bin ich groß geworden. Ich war vor der großen Eröffnung der Köln Arena noch auf einem Grönemeyer Konzert in der alten Sporthalle. Klar, war er auch schon vor &#8220;Mensch&#8221; erfolgreich, aber erst mit diesem Album wurde Herbert hip und selbst junge Menschen interessierten sich für ihn. Anschließend kam ich auf kein Konzert mehr.</p>
<p>Hip sein, hip sein zu wollen oder hip sein zu verdammen obliegt jedem Menschen selbst.<br />
Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass die Definition von Hip eh von jedem Menschen anders ausgelegt wird.</p>


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		<title>Zumindest gedanklich</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Feb 2008 14:41:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[integration]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich komme irgendwie nicht aus den Füßen. Weder mit den neuen Ideen bezüglich einer Neuausrichtung dieses Blogs, noch mit anderen Vorhaben, die mir unter der Woche auf der Arbeit durch den Kopf schwirren. Mir fehlt &#8211; wie so oft &#8211; die Motivation.
Zum Beispiel gehe ich  schon seit drei Monaten jeden Tag in &#8220;Der goldene Kompass&#8221;, zumindest gedanklich.
Ich schreibe seit ungefähr fünf Wochen etwas über zwei Alben die es wirklich verdient hätten, sich mit ihnen zu beschäftigen, zumindest gedanklich.
Ich kommentiere auch immer fleißig bei anderen Blogs &#8211; zumindest gedanklich, mache ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich komme irgendwie nicht aus den Füßen. Weder mit den neuen Ideen bezüglich einer Neuausrichtung dieses Blogs, noch mit anderen Vorhaben, die mir unter der Woche auf der Arbeit durch den Kopf schwirren. Mir fehlt &#8211; wie so oft &#8211; die Motivation.</p>
<p>Zum Beispiel gehe ich  schon seit drei Monaten jeden Tag in &#8220;Der goldene Kompass&#8221;, zumindest gedanklich.<br />
Ich schreibe seit ungefähr fünf Wochen etwas über zwei Alben die es wirklich verdient hätten, sich mit ihnen zu beschäftigen, zumindest gedanklich.<br />
Ich kommentiere auch immer fleißig bei anderen Blogs &#8211; zumindest gedanklich, mache es dann aber doch nicht, weil ich es erst drei Tage später geschafft habe, meinen Feedreader abzugrasen. In den Fällen haben alle anderen vor mir schon alles gesagt.</p>
<p>In Gedanken sind wir doch alle Helden. Im wahren Leben reicht es dann oftmals nur zum Maulhelden. Reden, denken, reden, denken, motiviert. Ja, ich pack das. Und wenn es soweit ist? &#8211; Ach, das kann ich doch auch morgen machen</p>
<p>oder nächste Woche</p>
<p>oder ich lass es am besten gleich.</p>
<p>Ich las die Woche einen Artikel &#8211; ich kann mich nicht mal mehr erinnern wo. Da stand, dass der türkische Präsident von der deutschen Regierung fordert, Unis und Schulen in Türkisch unterrichten zu lassen. &#8211; Erster Gedanke: ist der deppert? Zweiter Gedanke: bei uns die Fresse aufreißen, aber bei Marco mussten wir die Füße still halten, weil es sonst länderübergreifende Beziehungen gefährenden könnte. Dritter Gedanke: warum machen wir Türkisch eigentlich nicht zur zweiten Amtssprache? Vierter Gedanke: den Islam zur Staatsreligion? Fünfter Gedanke: Jetzt halt mal an Dich, du bist doch nicht rassistisch? Sechster Gedanke: blog doch mal drüber. Siebter Gedanke: ach nee! Achter Gedanke: was esse ich heute eigentlich zum Abendbrot?</p>
<p>Einen Tag später beschäftigte ich mich auf der Arbeit mit drögen Excel-Tabellen und fragte mich &#8211; zumindest gedanklich &#8211; wo fängt Rassismus eigentlich an und inwiefern darf man solche Forderungen wie die obige kategorisch ablehnen oder zumindest äußerst kritisch betrachten? Ist es schon rassistisch, wenn ich der Meinung bin, dass Menschen, die in Deutschland leben jedwede Unterstützung zur Integration erhalten sollen, diese aber auch klare Grenzen haben muss? Zum Beispiel an dem Punkt an dem die eigene, nationale Kultur angegriffen wird? Sollen wir demnächst Unis, Schulen und Kirchen für jede ethnische Gruppe einrichten? Wir sind immer noch in Deutschland. Wir können multi-kulturell sein, aber in erster Linie haben wir eine eigene Kultur, eine eigene Sprache, eine eigene Religion.</p>
<p>Ich bin nicht rassistisch! Ich hätte nicht mal etwas dagegen, wenn mein Kind von einer Kopftuch tragenden Muslime unterrichtet würde, da ich solche Befindlichkeiten nicht nachvollziehen kann. Sicher, sie hat eine Botschaft, aber die hat auch jeder Punk. Mein Kind zieht mit 95% Sicherheit auch nicht mit einem Rucksack in die Welt, schläft unter Brücken und säuft sich die Hucke voll, nur weil es einen Obdachlosen auf der Straße hat liegen sehen. Ein bisschen Verstand muss man den Kindern und Jugendlichen auch zugestehen. Aber bitte. &#8211; Es ist auch nicht jeder rassistisch der Kopftücher im öffentlichen Dienst verbieten will.<br />
Aber ist es rassistisch zu denken, dass man türkischen Menschen in Deutschland ihre Vorstellung eines erfüllten Lebens auf deutschem Boden verbieten möchte?</p>
<p>Ich gebe es zu; so sehr man sich bemüht multikulturell zu denken, so sehr man sich bemüht tolerant zu sein, ab einem gewissen Punkt sind wir doch alle rassistisch &#8211; zumindest gedanklich. Davor kann sich keiner verschließen. Der erste Gedanke bei kriminellen ausländischen Jugendlichen: war ja klar. Der erste Gedanke bei einer nicht gut sprechenden Ausländerin: die will sich wohl nicht integrieren. Gibt sich nicht mal Mühe.<br />
Denken ohne zu hinterfragen. Wie lange ist sie wohl schon hier? Wieso spricht sie kein Deutsch?</p>
<p>Ich habe nichts gegen den Bau einer Moschee. Da zählt für mich auch nicht das Argument, dass wir das alles in der Türkei nicht dürften. Wir sind eben nicht die Türkei. Das ist der Unterschied. Wir geben noch etwas auf Integration. Wir bemühen uns. Noch!<br />
Der Widerstand in der deutschen Bevölkerung allerdings wächst. Dafür sorgen die schwarzen Schafe.<br />
Die Schafe, die sich in der Schule ständig prügeln, die Schafe, die alte Rentner in U-Bahnen niederstrecken, die Schafe, die mit ihren Handys lautstark Musik hörend durch die Gegend rennen und asozial pöbelnd miteinander reden, als wären sie voller Aggressionen. Dass sind die Schafe, die ein klares Bild auf die Gesamtheit verbieten. Man sieht nur noch die schwarzen Schafe statt rational zu erkennen, dass es darunter auch ganz viele weiße gibt.<br />
Das ist auch der Grund weswegen sich mittlerweile soviele Menschen zu Parteien wie der NPD verirren. Sie wollen Veränderung, sie wollen Arbeit. Sie sind der Auffassung, dass sie wegen der vielen Ausländer keine Arbeit haben. Dabei gibt es soviele Aspekte die zu einer genaueren Betrachtung herangezogen werden müßten. Aber das ist ein anderer Gedanke.</p>
<p>Wir sind stets ehrlich &#8211; zumindest gedanklich. Außerhalb des Kopfes wird es uns auch schwer gemacht.<br />
Wie schnell wird man in eine Ecke gestellt, mit dem Rücken zur Wand, die Wort im Mund verdreht? Wie schnell werden aus Vorurteilen Stricke gedreht?</p>
<p>Das passiert &#8211; leider nicht nur in Gedanken.</p>


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		<title>Die relative Zeit</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Dec 2007 19:37:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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Ich weiß gar nicht warum wir Menschen so an die Zeit gebunden sind. Klar, im normalen Alltag benötigen wir die Zeit für ein verträgliches Zusammenleben, zur Orientierung und für das Arbeitsleben.
Aber unser Unterbewusstsein müsste sich nicht weiter mit der Zeit herum plagen. Und trotzdem! Alljährlich zu Geburtstagen, zu Weihnachten oder zu Silvester packt einen die Wehmut sich zu fragen: was habe ich in meinem Leben erreicht, was passierte alles im letzten Jahr, was kann ich in der Weihnachtszeit für andere Menschen tun?
An Silvester wird eine Art CheckUp gemacht. Was von ...


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<li><a href='http://www.dasdanyweb.de/2007/04/20/das-wort-am-freitag/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Das Wort am Freitag'>Das Wort am Freitag</a></li>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://farm3.static.flickr.com/2319/2149865022_e14aeff242_o.jpg" class="bildschatten" alt="zeit" /></p>
<p>Ich weiß gar nicht warum wir Menschen so an die Zeit gebunden sind. Klar, im normalen Alltag benötigen wir die Zeit für ein verträgliches Zusammenleben, zur Orientierung und für das Arbeitsleben.<br />
Aber unser Unterbewusstsein müsste sich nicht weiter mit der Zeit herum plagen. Und trotzdem! Alljährlich zu Geburtstagen, zu Weihnachten oder zu Silvester packt einen die Wehmut sich zu fragen: was habe ich in meinem Leben erreicht, was passierte alles im letzten Jahr, was kann ich in der Weihnachtszeit für andere Menschen tun?</p>
<p>An Silvester wird eine Art CheckUp gemacht. Was von den Dingen, die ich mir letztes Jahr vorgenommen habe, habe ich umgesetzt, was nicht? Was nehme ich mir für das neue Jahr vor, um es dann &#8211; wie so oft &#8211; nicht einzuhalten?</p>
<p>Die Zeit wurde von Menschen erschaffen. Wer weiß denn schon, ob ein Tag wirklich 24 Stunden hat. Die Zeit ist eine Größenordnung, die wir uns geschaffen haben. Wir wissen, dass die Zeit für Lebewesen eine unterschiedliche Dauer darstellt, weil sie relativ ist. Relativ bedeutet auch, dass sie zwar physisch immer gleich ist, wir sie aber &#8211; je nach Situation &#8211; unterschiedlich lang empfinden. Mal vergeht sie viel zu schnell und manchmal hört man seinen Puls im Sekundentakt schlagen, voll des Gefühles, die Zeit würde nie vergehen.</p>
<p>Für uns sind 80 Jahre Leben eine lange Zeit, im Gefüge des Universums oder der Dauer der menschlichen Evolution sind sie nur ein Augenblick. Ein für uns vertaner Tag, ist für die Eintagsfliege ein ganzes Leben.<br />
Dabei sind wir Menschen so sehr ein Teil der Zeit, dass wir mit den Jahren eine innere Uhr entwickeln, die uns zwei Minuten vor dem Weckerklingeln wach werden lässt.<br />
Und so sehr wir die Zeit verteufeln, wir werden sie nicht los. Am Ende holt sie uns trotzdem ein und nimmt uns mit; auch wenn wir behaupten es gäbe sie nicht.</p>
<p>Morgen ist also ein weiteres Jahr zu Ende. Ein Jahr auf unserem Weg. Das Jahr kam mir endlos vor und doch scheinen die letzten 10 Jahre nur so dahingerast zu sein. Die Zeit ist eben relativ.</p>
<p>Ich wünsche jedem von Euch ein schönes neues Jahr. Ein Jahr aus dem Ihr das Beste machen könnt. Ich wünsche Euch ein Jahr voller erfüllter Wünsche und Träume und dass die Zeit für Euch immer so erscheint, wie Ihr es gerade gerne hättet.</p>
<p>(c) Bild im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/auntyvanya/" target="_blank" class="liflickr">aunty vany</a> (flickr)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Es wird mal wieder Zeit!</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Dec 2007 17:44:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[weihnachten]]></category>
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		<description><![CDATA[Zeit Geschenke für die Liebsten zu kaufen.
Zeit sich in das Getümmel zu werfen, von dem man von Anfang an genervt sein wird, obschon der vielen Menschen die in der gleichen Mission unterwegs sind.
Zeit Geld auszugeben.
Zeit sich Gedanken zu machen.
Zeit die Besinnlichkeit in sich aufzunehmen, um sich trotz der alljährlich unterdrückten Weihnachtsstimmung (es will ja einfach kein Schnee fallen) an den vielen Lichterketten, Christbaumkugeln und Lametta zu erfreuen.
Zeit sich Gedanken über eine geeignete Weihnachtsspende zu machen (dazu die Woche mehr).
Zeit sich Gedanken über das Festessen zu machen und darüber welche Computerspiele ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zeit Geschenke für die Liebsten zu kaufen.</p>
<p>Zeit sich in das Getümmel zu werfen, von dem man von Anfang an genervt sein wird, obschon der vielen Menschen die in der gleichen Mission unterwegs sind.</p>
<p>Zeit Geld auszugeben.</p>
<p>Zeit sich Gedanken zu machen.</p>
<p>Zeit die Besinnlichkeit in sich aufzunehmen, um sich trotz der alljährlich unterdrückten Weihnachtsstimmung (es will ja einfach kein Schnee fallen) an den vielen Lichterketten, Christbaumkugeln und Lametta zu erfreuen.</p>
<p>Zeit sich Gedanken über eine geeignete Weihnachtsspende zu machen (dazu die Woche mehr).</p>
<p>Zeit sich Gedanken über das Festessen zu machen und darüber welche Computerspiele unbedingt noch gekauft werden müssen, um keine Weihnachtsdepression aufgrund aufkommender Langeweile am ersten Weihnachtstag zu kriegen.</p>
<p>Zeit noch schnell die letzten Wünsche an Menschen loszuwerden von denen man glaubt ein Geschenk zu bekommen.</p>
<p>Zeit sich wie jedes Jahr zu fragen, warum Weihnachten so kommerziell geworden ist und man das Ganze auch noch aktiv unterstützt.</p>
<p>Zeit die Gesichtsmimik einzustudieren, um nicht die geballte Abscheu für Weihnachten direkt am Heiligabend in die elterliche Wohnstube zu tragen und seiner Mutter damit den Eindruck zu vermitteln, man würde unendliche Qualen leiden.</p>
<p>Zeit noch eine Weihnachtsplatte zu besorgen, die einem beim Abspielen nicht am Tannenbaum die Ohren bluten läßt.</p>
<p>Zeit um festzustellen, dass man eigentlich keine Zeit mehr hat.</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Bayern bis nach Myanmar &#8211; Furunkel gibt es überall!</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Oct 2007 15:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[politisches Nirwana]]></category>
		<category><![CDATA[bayern]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[myanmar]]></category>

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		<description><![CDATA[Renitente Menschen haben es in Gesellschaften oder jedweder Ansammlung von mehr als zwei Menschen schwer. Sie gelten als anstrengend, fordernd, nervend und reizend.


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Renitente Menschen haben es in Gesellschaften oder jedweder Ansammlung von mehr als zwei Menschen schwer. Sie gelten als anstrengend, fordernd, nervend und reizend. Wie ein Furunkel am Hintern nisten sich Rebellen ein. Dass Furunkel in der Regel sehr unangenehm sind, davon kann General Than Shwe ein Lied singen. Seine Furunkel haben entweder kahlrasierte Köpfe und rote Kutten an oder sind weiblich, kurzhaarig und heißen Aung San Suu Kyi.<br />
Aber warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Auch Edmund Stoiber &#8211; weggelobter Ex-Ministerpräsident von Bayern &#8211; respektive Nachfolger Günther Beckstein hat eins. Aus diesem Furunkel sprießen nicht nur rötlich Haare, nein, es hegt auch noch den Anspruch, die Welt der CSU nicht nur durcheinander zu wirbeln, sondern auch verändern zu wollen.</p>
<p>Beide Furunkel haben etwas gemeinsam: sie sind weiblich, einsam und von Generälen und Ministerpräsidenten ungeliebt.</p>
<p>Macht ist reizvoll. Und wer sie einmal in der Hand hat, läßt sie nur ungern wieder los. Von diesem Standpunkt aus betrachtet, kann vermutlich jeder nachvollziehen, dass der General es nicht zulassen möchte, den Menschen in seinem Land die Zügel in die Hand zu legen. Da scheint es schon fast bizarr, dass das Militärregime überhaupt zustimmte, dass es demokratische Wahlen geben sollte. Vielleicht glaubten sie aus tiefstem Herzen, dass ihnen das Volk vertrauen würde, dass sie zufrieden wären mit dem, was ihnen die Junta zugestand.<br />
Dem war nicht so. 8o Prozent aller wahlberechtigen Menschen in Myanmar entschieden sich für die Nationale Liga der Demokratie und damit auch für Aung San Suu Kyi. In diesem Moment muss den Militärdiktatoren aufgefallen sein, wie einfältig und dumm ihr &#8220;Einlenken&#8221; gewesen war und dass sie im Begriff waren ihre Machtstellung zu verlieren. Im Zuge dessen, ignorierte man die Wahl und stellte die Oppositionsführerin unter immer wiederkehrenden Hausarrest.</p>
<p>Auch Gabi Pauli, wie sie liebevoll in der Partei genannt wird, hat es nicht einfach. Erst stürzt sie mehr oder weniger den Edi &#8211; die eiserne Bastion des Südens- dann kommt sie laut zum Nachdenken über die Ehen unseres Landes und dann stellt sich sich selbst in die Ecke, als sie bei der Benennung Günther Becksteins aufs Podium tritt und eine vermeintlich flammende Rede hält und manchen ins Gedächtnis ruft, dass sie nicht alleinverantwortlich sei, dass Edmund Stöber gegangen worden ist.<br />
Davon will selbstverständlich keiner etwas wissen, die Ausschlachtung der freigewordenen Posten ist vielversprechender und hilft in der Zukunft mehr, als einem krakeligen Furunkel Aufmerksamkeit zu schenken.</p>
<p>An dieser Stelle mag es seltsam anmuten Gabriele Pauli mit Aung San Suu Kyi vergleichen zu wollen, aber beide Frauen sind ein gutes Beispiel dafür, dass Frauen noch immer belächelt, nicht ernstgenommen und ignoriert werden.<br />
Dabei haben sie beide eine eindeutige Botschaft: Furunkel dieser Welt vereinigt Euch!<br />
Denn wir wissen doch alle: durch die Furunkel dieser Welt, durch die Ungestümen, die Aufschreier, die Rebellen &#8211; nur durch sie verändert sich die Welt.</p>
<p>Bild im Featured-Bereich von <a href="http://www.flickr.com/photos/lucacicca/" target="_blank" class="liflickr">lucaccica</a> (flickr)</p>


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