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	<title>Das DanyWeb &#187; ich</title>
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	<description>Die Kunst des (Un-)Sinns</description>
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		<title>Narzismus in Zeiten der digitalen Musiksammlung</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 12:19:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Musikalisches Allerlei]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit ein paar Tagen mache ich mir Gedanken über den matierellen Bestand meiner Musiksammlung. Früher verbrachte ich meine Zeit gerne mit der Sortierung meiner CDs und vereinzelt vorhandener Vinylplatten. Sie wurden nach Beliebtheit, nach Alphabet, nach Musiklabel und weiteren abstrusen Kategorien sortiert und aufgereiht. Irgendwann legte ich mir sogar ein neues Regal einer beliebten schwedischen Möbelhauskette zu um sie ein bisschen besser in Augenhöhe positionieren zu können. Schaue ich mir heute einige der Titel an, beiße ich mir verschämt auf die Lippen, da ein paar peinliche Ausreißer darunter sind. Heute, ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Tagen mache ich mir Gedanken über den matierellen Bestand meiner Musiksammlung. Früher verbrachte ich meine Zeit gerne mit der Sortierung meiner CDs und vereinzelt vorhandener Vinylplatten. Sie wurden nach Beliebtheit, nach Alphabet, nach Musiklabel und weiteren abstrusen Kategorien sortiert und aufgereiht. Irgendwann legte ich mir sogar ein neues Regal einer beliebten schwedischen Möbelhauskette zu um sie ein bisschen besser in Augenhöhe positionieren zu können. Schaue ich mir heute einige der Titel an, beiße ich mir verschämt auf die Lippen, da ein paar peinliche Ausreißer darunter sind. Heute, da ich die Vielfalt und unendlichen Weiten des Musikkosmos entdeckt habe, ist ebenso das Zeitalter der digital zu erwerbenden Medien angebrochen. Habe ich mich anfangs noch erfolgreich gewehrt, überzeugte mich irgendwann der Preis. Während eine greifbare CD zwischen 14,99 und 18,99 Euro kostet, sind &#8211; spätestens seit Amazon mp3 &#8211; taufrische Alben bereits unter 9,99 € zu erwerben. Aber:</p>
<p><a href="http://twitter.com/miserany/status/2596243011" target="_blank"><img src="http://www.dasdanyweb.de/wp-content/uploads/2009/07/twit.jpg" alt="" width="590" height="337" /></a></p>
<p>Mit der Zeit haben sich einige &#8211; wenn nicht gar viele &#8211; digitale Musikdateien auf meinen mittlerweile zwei externen Festplatten angesammelt. Aber die Musikkenner unter den Besuchern in der eigenen Wohnung, können nicht mehr an der musikalischen Entwicklung teilhaben. Ein Blick in das eigens angeschaffte Regal zeigt höchstens einen musikalischen Stillstand seit ungefähr drei Jahren. Nun frage ich mich, wie man einem Musikkenner unter diesen Umständen noch entgegen treten kann?</p>
<p>1. Man fertigt eine Liste aller digitalen Alben an und drapiert sie möglichst auffällig &#8211; leider aber absolut fehl am Platze &#8211; an der Wohnzimmerwand neben dem Musikregal.</p>
<p>2. Man zahlt zweimal für die Musikalben, indem man sie sich neu und frisch im Internet kauft und später bei ebay versucht für einen Euro eine physische Methamorphose durchzuführen.</p>
<p>3. Man versucht dezent, aber bestimmt jedes Gespräch in den eigenen vier Wänden auf die Musiksammlung zu lenken (egal ob es angebracht ist oder nicht) und den Besucher zu zwingen sich auf dem monströsem Laptop durch den Musikordner der Festplatte zu quälen.</p>
<p>4. Wem Punkt drei zu offensiv erscheint, kann sich &#8211; ebenfalls für 1 € bei ebay &#8211; eine David Hasselhoff CD anschaffen und diese anschalten sobald Besucher die Wohnung betreten. Auf die freundliche Frage, ob man auch vernünftige Musik sein Eigen nennt, tritt der Rest von Punkt drei in Kraft.</p>
<p>5. Man könnte aber auch einfach versuchen weniger narzistisch im Umgang mit dem eigenen Musikgeschmack umzugehen.</p>
<p><strong>Wie haltet ihr das mit Eurer Musiksammlung? Teilt und zeigt ihr sie ebenfalls gerne oder seid ihr vielleicht der Meinung, dass es ausreicht, wenn ihr wisst, wie qualitativ gut Eure Musiksammlung ist? Schreibt mir Eure Meinung oder Lösungsvorschläge in die Kommentare.</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Foto im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/mybloodyself/388684611/sizes/m/" target="_blank" class="liflickr">mybloodyself</a> (flickr)</span><strong><br />
</strong></p>


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		<title>Älter werden</title>
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		<pubDate>Fri, 15 May 2009 16:23:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[alter]]></category>
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		<description><![CDATA[Alte Menschen beklagen sich hin und wieder über ihre körperlichen Gebrechen und den Umstand, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen. Sie beschreiben, dass die Differenz zwischen dem subjektiv empfundenen körperlichen und geistigen Alter mit zunehmendem Alter immer größer wird.
Junge Menschen hingegen lächeln amüsiert – manchmal auch zärtlich – über die für sie harmlosen Zipperlein der älteren Generation. Manche von ihnen denken sich im Stillen vielleicht auch, dass die „Omma“ oder der „Oppa“ sich mal nicht so anstellen sollen.
Irgendwann fängt das Altern aber – selbstredend dem natürlichen Prozess entsprechend ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alte Menschen beklagen sich hin und wieder über ihre körperlichen Gebrechen und den Umstand, dass sie sich häufig schlapp und müde fühlen. Sie beschreiben, dass die Differenz zwischen dem subjektiv empfundenen körperlichen und geistigen Alter mit zunehmendem Alter immer größer wird.<br />
Junge Menschen hingegen lächeln amüsiert – manchmal auch zärtlich – über die für sie harmlosen Zipperlein der älteren Generation. Manche von ihnen denken sich im Stillen vielleicht auch, dass die „Omma“ oder der „Oppa“ sich mal nicht so anstellen sollen.<br />
Irgendwann fängt das Altern aber – selbstredend dem natürlichen Prozess entsprechend – auch bei den heute noch jungen Menschen an. Mit Pech auch nicht aufgrund des Alters, sondern aufgrund krankheitsbedingter Umstände.<br />
Plötzlich fühlt man sich geistig immer noch wie 15 nur mit mehr Erfahrung und kann sich gar nicht vorstellen, wie Falten oder graue Haare an einem selbst aussehen sollen, fühlt aber plötzlich eine Unfähigkeit des eigenen Körpers, der ganz plötzlich vor Augen führt, dass ein Leben mit einem kranken Körper wenig bis gar keine Laune bereitet.<br />
Plötzlich wird man sich der eigenen Unzulänglichkeit bewusst, die ein körperliches Defizit mit sich bringen kann und verflucht sich augenblicklich für den gestrigen sehr genervten Gesichtsausdruck, den eine ältere Dame an der Kasse auslöste, weil sie das Kleingeld einzeln abzählte.<br />
Wenn ein Körper auf einmal Symptome zeigt und mitteilt, dass er nicht mehr bereit ist die Treppen so schnell zu laufen, wie es die jahrelange Selbstverständlichkeit fordert, setzt automatisch ein Grübeln ein.<br />
Wenn nachts das Herz schnell rast und man das Gefühl hat, es würde gleich explodieren und alle Sorgen über dem Denkgerüst drohen zusammen zu klappen und man nach der Erkenntnis greifend feststellt, dass man sich entweder mitten in einem Nervenzusammenbruch oder einem Herzinfarkt befindet – spätestens dann ist das Bewusstsein sensibilisiert, dass ein Körper einfach den Geist aufgeben kann und der Kopf und die Gedanken keinen Einfluss darauf haben werden. Einfach so!<br />
In meiner Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau hatte ich mal eine Kollegin, die nachmittags noch lachend mit mir Wareneingang eingeräumt hat und abends beim Spazieren gehen mit ihren Hunden umgefallen ist. Hirnschlag!<br />
Die Rehabilitation und eigentlich auch die Resozialisierung in die Gesellschaft, die Fähigkeit ihrem eigentlichen Erwerb wieder vollends nachgehen zu können dauerte Monate. Monate in denen sie sich geistig und charakterlich nie wieder zu dem Mensch erholte, der sie vorher einmal gewesen war. Zuvor war sie ein resoluter Mensch, mit einer Schnauze für zehn (wie meine „Omma“ sagen würde), manchmal launisch, manchmal motzig, aber immer sympathisch. Im Anschluss wirkte sie harmlos, konnte schnell aus der Bahn gebracht werden und wirkte als wäre die Taste für gute Laune auf Dauerrotation. Dabei ähnelte sie in allem was sie sagte oder tat eher einem Kind, denn einem Erwachsenen. Auch einfach so!<br />
Manchmal sitze ich ins Leere starrend vor meiner Tastatur, während meine Finger ein kleines Konzert auf ihrem Rand abhalten. Dabei stelle ich mir vor, wie ich mich in 20 Jahren fühlen werde. Dann nämlich, wenn ich annähernd so alt bin, wie meine Eltern heute. Aber die Vorstellung ist dabei nicht sehr weitsichtig und schon gar nicht reich an Fantasie. Die Vorstellung ist dabei so erschöpfend wie die Vorstellung eines unendlichen Universums oder der Frage, wie konnte ein Ei ohne Henne oder eine Henne ohne Ei auf die Welt kommen. Oder die Fragestellung: wie konnte aus Nichts etwas entstehen oder gab es niemals Nichts?</p>
<p>Älter werden oder allein die Vorstellung daran treibt mir den Schweiß auf die Stirn.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/hahelal2/1695604823/" target="_blank" class="liflickr">Helal Al-Helal</a> (flickr)<br />
</span></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Homo vielschlaf sapiens</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 17:18:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal kann man ja irre im Leben werden. Entweder weil man immer noch gedanklich mit irgendwelchen Diäten hadert, weil das gute Wetter einfach nicht einsetzen möchte, die Heizung nicht warm werden will und die Tastatur aus diesem Grunde von 10 Eiszapfen bearbeitet wird oder einfach weil ich mich nicht entscheiden kann, was am Wochenende so unternommen werden kann.
Irre macht mich allerdings dieser Tage auch der Gedanke an die mir kommende von Samstag auf Sonntag entwendete Stunde Zeit (ist dieser Satz überhaupt grammatikalisch tragbar? &#8211; Egal!.)
Ich gehöre ja zu der Spezies ...


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal kann man ja irre im Leben werden. Entweder weil man immer noch gedanklich mit irgendwelchen Diäten hadert, weil das gute Wetter einfach nicht einsetzen möchte, die Heizung nicht warm werden will und die Tastatur aus diesem Grunde von 10 Eiszapfen bearbeitet wird oder einfach weil ich mich nicht entscheiden kann, was am Wochenende so unternommen werden kann.</p>
<p>Irre macht mich allerdings dieser Tage auch der Gedanke an die mir kommende von Samstag auf Sonntag entwendete Stunde Zeit (ist dieser Satz überhaupt grammatikalisch tragbar? &#8211; Egal!.)<br />
Ich gehöre ja zu der Spezies &#8220;homo vielschlaf sapiens&#8221;. Markantes Merkmal dieser menschlichen Gattung ist die horizontale Schlafstellung mit angezogenen Beinen, verkreuzten Armen und Beinen und offener Mundstellung. Ebenfalls Probleme bereitet frühes Aufstehen insbesondere in dunklen Wetterverhältnissen. Aus diesem Grund rufe ich öfters ein Hurra und Heureka auf die gleitende Arbeitszeit aus! Jedenfalls bekommen meine werten Kollegen mich im Winter selten vor 8.30 Uhr auf der Arbeit zu sehen. Die letzten Tage war dies durchschnittlich anders. Der helle Tag begrüßte mich sodann meine Äuglein ihre Lider lupften und ließ mich freudig aus dem Bette schweben. Das wohltemperierte Badezimmer leistete seinen braven Dienst und munterte mich zusätzlich auf. So schaffte ich es durchaus um 7.45 Uhr auf die Arbeit.</p>
<p>Nun aber folgt der Alptraum eines jeden &#8220;homo vielschlaf sapiens&#8221;: die rückläufige Zeitumstellung.</p>
<p>Morgens ist es hinter dem Schlafzimmerfenster wieder dunkel, die fehlende Stunde wird noch Wochen später eine Katerstimmung am frühen Morgen versprühen, die Arbeitszeitkarte wird stark belastet, ebenso das deprimierte und unter Schlafmangel leidende Gemüt.<br />
(Der Gewerkschaftsverband notleidender homo vielschlaf sapiens hat anlässlich der jährlich wiederkehrenden Misere bereits tausende Unterschriften beim <a href="http://www.tagesschau.de/schlusslicht/bundeszeitminister100.html" target="_blank" class="liexternal">neuen Bundeszeitminister a.k.a. Mister Man of the Times Square</a> eingereicht. Bisher ohne Erfolg.)</p>
<p>Ehrlich gesagt könnte man das Uhren umstellen wirklich mal bleiben lassen!</p>
<p><span style="font-size: xx-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/kelvynmarte/1514407894/" target="_blank" class="liflickr">Kelvyn Ornette Sol Marte</a> (flickr)</span></p>


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		<title>Vom Scheitern des Schreibens</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Feb 2009 23:32:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
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		<category><![CDATA[protagonist]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich würde mich ja niemals wagen von einem Buch zu sprechen, wenn ich eigentlich nur die Aneinanderreihung von Worten meine. Ein Buch zu schreiben grenzt für mich nahezu an Unmöglichkeit, was es mir gleichzeitig unvorstellbar erscheinen lässt, dass Dieter Bohlen zu so etwas komplexen überhaupt in der Lage ist. Ich spreche also ehrfürchtig von einer Geschichte, von einer Erzählung. Dies suggeriert wenigstens niemandem, dass es sich um mehr als 10 Seiten handeln muss. Geschichten zu schreiben ist nicht leicht, da mir nach mindestens 10 Seiten die Luft ausgeht. Nicht etwa ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="MsoNormal"><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Ich würde mich ja niemals wagen von einem Buch zu sprechen, wenn ich eigentlich nur die Aneinanderreihung von Worten meine. Ein Buch zu schreiben grenzt für mich nahezu an Unmöglichkeit, was es mir gleichzeitig unvorstellbar erscheinen lässt, dass Dieter Bohlen zu so etwas komplexen überhaupt in der Lage ist. Ich spreche also ehrfürchtig von einer Geschichte, von einer Erzählung. Dies suggeriert wenigstens niemandem, dass es sich um mehr als 10 Seiten handeln muss. Geschichten zu schreiben ist nicht leicht, da mir nach mindestens 10 Seiten die Luft ausgeht. Nicht etwa weil ich meine Phantasie nicht anregen könnte, sondern weil ich dann anfange in meiner eigenen Erzählung unlogisch zu werden, Details vergesse oder mich selbst in eine Richtung treibe, in der ich ursprünglich gar nicht ankommen wollte.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Ich bewundere Schriftstellerinnen wie Jodi Picoult, sie es schaffen ihrem Buch ein Ende zu geben, dass der Leser eigentlich nicht erwartet und wahrscheinlich aus der Happy-End Stimmung heraus auch nicht lesen möchte. Sie schreibt es aber trotzdem. Der Mut zu der Sterblichkeit seines Charakters, dem man Eigenschaften einflössen möchte, über deren Präsenz man selbst im Realleben glücklich wäre, macht unweigerlich einen Protagonisten, dem man nur das Beste wünscht. Das Beste ist dabei weder der Tod, noch Krankheiten oder Leid. Daher verkommen meine gut gemeinte Figuren letztlich zu irgendwelchen Weicheiern oder verlieren sich in im Kitsch.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;">Kitsch ist der elende Tod einer Geschichte. Eine Erzählung sollte sich auf dem schmalen Grat zwischen ehrlichen Gefühlen und nicht allzu theatralisch wirkenden Situationen bewegen. Dramatik darf sein, Theatralik wirkt aufgesetzt. Die Vorkommnisse müssen dem Charakter abgenommen werden, dabei ist es unerlässlich auf altkluge Wortspielerein zu verzichten, die nur unsympathisch und besserwisserisch klingen. Wie dem auch sei &#8211; Atmosphäre zum lesen zu schaffen ist schwerer als ich dachte. Sicherlich ein Grund dafür, warum sich ungefähr 12 Ansätze auf meiner Festplatte tummeln, die mit einer guten Idee anfingen und mit Inkonsequenz endeten.</span></span></p>
<p><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;"><span style="font-size: 10pt;"><span style="font-size: xx-small;">Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/higginskurt/3203506319/sizes/m/" target="_blank" class="liflickr">higginskurt</a> (flickr)</span><br />
</span></span></p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>Über die Produktivität der Motivation</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Sep 2008 10:58:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Produktivität beschreibt das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.
Ich bin also &#8211; reduziert um all mein Wissen, meine Talente und Emotionen &#8211; irgendwie ein Produktionsfaktor. Und als solcher fühle ich mich auch häufig. Wie eine seelenlose Hülle, deren Finger im Takt auf die Tasten der Schreibmaschine tippen und versuchen im Akkord Wörter in ein Dokument zu packen. Das fertige Word-Dokument ist dann mein produziertes Gut.
Güter sollen in der Regel entweder mit einer ordentlichen Gewinn-Marge in die Gesellschaft infiltriert werden oder zumindest einen fortlaufenden Nutzen erzeugen.
Viele Schriftstücke die ...


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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Produktivität beschreibt das Verhältnis zwischen produzierten Gütern und den dafür benötigten Produktionsfaktoren.</p>
<p>Ich bin also &#8211; reduziert um all mein Wissen, meine Talente und Emotionen &#8211; irgendwie ein Produktionsfaktor. Und als solcher fühle ich mich auch häufig. Wie eine seelenlose Hülle, deren Finger im Takt auf die Tasten der Schreibmaschine tippen und versuchen im Akkord Wörter in ein Dokument zu packen. Das fertige Word-Dokument ist dann mein produziertes Gut.</p>
<p>Güter sollen in der Regel entweder mit einer ordentlichen Gewinn-Marge in die Gesellschaft infiltriert werden oder zumindest einen fortlaufenden Nutzen erzeugen.<br />
Viele Schriftstücke die ich aufsetze erblicken nicht mal das Licht eines anderen Büros geschweige denn einer anderen Birne und dürfen höchstens die muffigen Regionen meines Papierkorbes erforschen.</p>
<p>Dabei werden die Formulierungen und die inhaltlichen Gegebenheiten in den seltensten Fällen beanstandet. Entscheidend für den Tod meiner Arbeiten sind die schwankenden Entscheidungen meiner Chefs (und davon gibt es bis zu drei Stück)!</p>
<p>Zu den Produktionsfaktoren zählen die klassischen Elemente wie Arbeit, Kapital und Boden (philosophisch gesehen auch noch das Wissen eines Menschen) und dany-sophisch gesehen müsste auch Motivation dazu gehören, denn:</p>
<p><strong>Liebe Chefinnen und Chefs,</strong></p>
<p>ein Mitarbeiter findet seine Motivation nicht in der Quantität, sondern in der Qualität seiner Erzeugnisse und es ist in den wenigsten Fällen förderlich ihre Arbeiten zwar zu bemerken, sie dann aber wieder auf Eis zu legen und sich eine neue Marschrichtung zu suchen. Sicher, Flexibilität ist das Mantra eines jeden Vorgesetzten, aber hin und wieder, wirklich nicht immer, wäre eine Würdigung des Arbeitsganges wirklich sehr, sehr schön.</p>
<p>Photo im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/onnufry/2882289957/sizes/o/" target="_blank" class="liflickr">onnufry</a> (flickr)</p>


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</ol></p>]]></content:encoded>
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		<title>30</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 10:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[30]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerungen]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>

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</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was haben Nelly Furtado, Daniel Brühl, Katherine Heigl, Alexandra Maria Lara, Charlotte Roche, Dirk Nowitzki, Oliver Pocher und ich gemeinsam? &#8211; Richtig, wir wurden alle im Jahre 1978 geboren.<br />
In einem anderen Jahrhundert, ja sogar in einem anderen Jahrtausend. Aufregend mag man denken, komisch wird es sich anfühlen, wenn es denn dann am 24. August bei mir soweit ist.</p>
<p>30 war für mich immer diese Hürde zum Alt werden. Mit 30 Jahren ist man weder jung noch kann man tatsächlich behaupten, dass man alt sei. Das Vierteljahrhundert bereits vor Langem abgeschlossen, das halbe Jahrhundert fest im Blick werden die nächsten 20 Jahre an mir vorüberziehen und ich werde es erleben, mich erinnern, zurückblicken. 20 Jahre können lang sein. Ich erinnere mich jedenfalls nicht mehr, wie es mit 10 war. Was habe ich da gemacht, wer waren meine Freunde, was waren meine Ängste, meine Träume?<br />
Mit 10 Jahren wechselte ich von der dritten in die vierte Klasse einer wunderbaren Grundschule in Bonn Kessenich. Eine glückliche Zeit in der ich es tatsächlich nur zweimal absichtlich versäumte meine Hausaufgaben zu machen. Dies sollte nie mehr so sein. In der vierten Klasse verließ ich die Grundschule mit einer Eins in Mathe und schlitterte 3 1/2 Jahre durch das Gymnasium, bis andere für mich entschieden, dass die Realschule besser für mich sei.<br />
Mit 20 Jahren steckte ich in meiner ersten Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau (*gähn). Und dann begannen die letzten spannenden 10 Jahre.</p>
<p>Wahrscheinlich sind genau diese 10 Jahre zwischen dem Twen und dem Thirty-something die prägensten und volatilsten. Für viele Gedanken, Einstellungen und Entscheidungen schäme ich mich rückwirkend. Heute würde ich vieles anders machen. Aber auch nur der Erfahrung meiner Fehler wegen. Ich bin gereift, ich werde weiter reifen. Trotzdem behagt es mir nicht sonderlich in meiner Haut. 30 werden ist nicht schwer, 30 sein dagegen sehr. Könnte man formulieren bei mir verhält es sich anders. Für mich ist das 30 werden schon seit 16 Jahren ein Thema.</p>
<p>Meine beste Freundin lernte ich mit 14 Jahren kennen. Eines meiner ersten emotionalen Geständnisse belief sich darauf, dass es nur noch 16 Jahre bis zu meinem 30 Geburtstag seien. Dieses Statement verfolgt mich nun seit dieser Zeit.<br />
Zu meinem 22. Geburtstag bekam ich von besagter Freudin einen Kalender geschenkt, der entgegen der allgemeinen Zeitrechnung nur bis ins Jahr 2008 reicht und zwar genau bis zum 24.08.<br />
Das ist fast acht Jahre her! Seitdem streiche ich brav Monat für Monat bis zum &#8220;Death Day&#8221; weg. &#8220;Death Day&#8221; deswegen, weil wir mal einen Film mit Sarah Jessica Parker gesehen haben, in dem sich zwei Freunde versprechen einander zu heiraten, wenn sie mit 30 nicht bereits verheiratet sind. Bei denen hieß der Stichtag eben &#8220;Death Day&#8221;.</p>
<p>Und so stehe ich dem Leben hilflos gegenüber. Von Kontrolle kann nicht die Rede sein. Ich kann kontrollieren, was ich zu mir nehme &#8211; wenn mich nicht gerade die eiserne Faust des Zuckerverlockers im Anschlag hat -, ich kann entscheiden, welche Sendung ich mir im Fernsehen ansehe, ich suche mir die Bücher selbst aus, in gewissem Maße sogar die Menschen mit denen ich verkehre. Aber das Leben und sein kontinuierliches Weiterschreiten, das Vorankommen, das Zerfließen der Jahre &#8211; ja das Alt werden: dem kann ich nur passiv zu sehen und es über mich ergehen lassen.</p>
<p>Es kommt öfters vor, dass ich auf der Kante meines Bettes verweile und mich innerlich frage, ob andere Menschen sich auch mit den gleichen düsteren Fragen belasten. Manchmal spreche ich es auch laut aus &#8211; als würde das etwas an der Situation ändern.<br />
Das obskure an der Sache ist: am 25.08. werde ich mich vermutlich nicht anders fühlen als heute. Das Leben wird immer noch genauso sein wie heute. Und trotzdem! In mir wird etwas passiert sein. Und wenn nicht in mir, dann beweist es immer noch mein Personalausweis: 30&#8230;</p>
<p>Bild im Original von <a href="http://www.flickr.com/photos/tomasrawski/196789991/sizes/o/" target="_blank" class="liflickr">Tomas Rawski</a> (flickr)</p>


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		<title>Gastritis dramatikus</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 13:55:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
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		<category><![CDATA[gastritis]]></category>
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		<category><![CDATA[krank]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Menschen halten sich im Allgemeinen für unantastbar oder doch wenigstens für unverwundbar (ich zumindest). Krankheiten und Unfälle passieren doch nur den anderen.  Und dann kommt ein Arztgang, eine Blutabnahme, ein EKG und schon sieht das Leben anders aus.<br />
Täglich rennen Menschen zum Arzt, täglich bekommen sie gute oder schlechte Diagnosen gestellt. Täglich werden Menschen mit ihrem herannahenden Tod konfrontiert und sehen sich einer Situation gegenüber, der sie nicht im Mindesten gewachsen sind.</p>
<p>Menschen sind aber leider im Allgemeinen sowohl antastbar wie auch sehr verwundbar (auch ich).</p>
<p>Gastritis mag auf den ersten Blick nichts schlimmes sein. Eine Entzündung an der Magenschleimhaut. Behandelbar.<br />
Aber nun muss ich mich mit den Konsequenzen auseinander setzen: Für sechs Wochen keinen Zucker oder möglichst keinen Zucker, täglich mehrmals mehrere Medikamente einnehmen.<br />
Vielleicht mag es auf den zweiten Blick immer noch nicht wirklich dramatisch erscheinen, aber für einen Menschen wie mich, der noch nie (naja bis auf einmal) ernsthaft krank war, ist es sehr bedrückend auf einmal beschnitten zu sein. Einem Handikap ausgesetzt zu sein, bedeutet sich in seinem täglichen Leben umstellen zu müssen.<br />
Das wird mir nicht nur schwer fallen, diese Umstellung ist von vorne herein zum Scheitern verurteilt. Kein Zucker bedeutet nämlich keine Schokolade – und das wirkt bei einem Menschen wie mir wie ein Todesurteil oder wenigstens wie ein Drahtseilakt der nur mit dem freien Fall enden kann.  Nun wird es die optimistischen Kritiker geben, die mit erhobenem Zeigefinger herausposaunen wollen, dass ich mich selbst schon fertig mache und es so auch nicht klappen kann.<br />
„Liebe Leute lasst euch sagen: Niemand kennt mich so gut wie ich. Selbst eine positive Haltung würde in ein paar Tagen den Bach herunter gehen.“</p>
<p>Trotzdem möchte ich dem Optimismus auf halber Strecke entgegen kommen und versuchen dem Pessimismus ein bisschen in den Rücken zu fallen, aber die Zeichen stehen auf Sturm. Laut meiner Ärztin sollen Vitamin B12 Kapseln die Rettung verheißen. Ich bin gespannt und werde berichten.</p>
<p>Bild von <a href="http://www.flickr.com/photos/gperez/4393123/sizes/s/" target="_blank" class="liflickr">gregoryperez</a> (flickr)</p>


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		<title>Hip sein oder hip sein wollen &#8230;</title>
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		<pubDate>Sun, 25 May 2008 14:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dany</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mein Ich]]></category>
		<category><![CDATA[gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[hip]]></category>
		<category><![CDATA[ich]]></category>
		<category><![CDATA[mainstream]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die als Trendsetter oder Up-to-Date-Mensch eine komplette Niete darstellen. 


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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gehöre zu der Sorte Mensch, die als Trendsetter oder Up-to-Date-Mensch eine komplette Niete darstellen. Das muss ich an dieser Stelle einfach mal wahrheitsgemäß klarstellen. Ich bin froh, dass es nun raus ist.<br />
An mir gehen die neusten Trends vorüber und wenn ich sie dann endlich bemerkt habe, begehren alle Menschen schon wieder etwas ganz anderes.</p>
<p>Überzogen definiert bedeutet das nichts anderes als: Wenn ich mir einen iPod oder iTouch zulegen werde, dann ist es wahrscheinlich schon seit zwei Jahren soweit, dass die Menschen per Laser komplexe 3D-Grafiken aller Musiker und Schauspieler in ihre Wohnzimmer projezieren lassen.</p>
<p>Entdecke ich, dass Amy Winehouse, die ich bis vor kurzem noch für das Aushängeschild der Anonymen Alkoholiker hielt, auch singen kann, hören alle anderen schon Adele oder Duffy.<br />
Entdeckte ich vor wenigen Jahren die komplexe Genialität des einfachen Lebens New Yorker Frauen durch &#8220;Sex and the City&#8221;, lief bereits die vorletzte Staffel.</p>
<p>Erschwerend hinzukommt, dass ich auch kein designtechnisches Talent besitze. Wenn ich sehe was andere so in ihren Köpfen erschaffen, bin ich regelrecht neidisch, dass ich höchstens weiß was aktuell in der Welt passiert.</p>
<p>Komisch, dass man immer neidet was man nicht hat und das was man hat, nicht schätzt.</p>
<p>Manchmal bin ich aber auch ganz bewusst kein hipper Mensch. Viele Dinge, die einen gewissen Mainstream-Schwanz hinter sich herziehen, langweilen mich schlichtweg. Das war mit Dan Brown so, dass war anfangs mit Harry Potter so, dass ist derzeit mit Indiana Jones so und wird auch in Zukunft mit den Simpsons so sein. Ich benötige keine Hüfthosen, die fast immer nur dazu führen, dass sie von Menschen getragen werden, die es sich figurlich nicht leisten können. Ich besaß noch nie ein NOKIA-Handy und seit Anfang des Jahres weiß ich auch warum!<br />
Ich fahre keine 80 Kilometer nach Ratingen ins Esprit-Outlet, um mich dumm und dusselig zu kaufen und ich war noch nie in Ibiza oder am Ballermann. Sangria-Tonnen sind nicht mein Stil und World of Warcraft berührt allerhöchstens meine Stirnfalten.<br />
Ich gebe keine hunderte von Euro für ein Grafikprogramm wie Photoshop aus und kenne Paintball nur aus dem Fernsehen. Beim Eurovision Contest zittere ich grundsätzlich mit den Interpreten, die am Schluss auf den letzten Plätzen landen, weil sie außer mir offensichtlich niemand gut fand.</p>
<p>Hin und wieder stecke ich im Hip-Sein aber auch aus Versehen und ohne eigenen Antrieb drin. Zum Beispiel bei &#8220;Die ??? Fragezeichen&#8221;. Die höre ich seit meiner frühen Kindheit und habe das auch nie abgelegt. Irgendwann kam das Hörspiel hören und damit die ??? Fragezeichen wieder in Mode. Auf einmal tat ich etwas, dass tausend andere auch tun wollten.<br />
Mit der Musik von Herbert Grönemeyer bin ich groß geworden. Ich war vor der großen Eröffnung der Köln Arena noch auf einem Grönemeyer Konzert in der alten Sporthalle. Klar, war er auch schon vor &#8220;Mensch&#8221; erfolgreich, aber erst mit diesem Album wurde Herbert hip und selbst junge Menschen interessierten sich für ihn. Anschließend kam ich auf kein Konzert mehr.</p>
<p>Hip sein, hip sein zu wollen oder hip sein zu verdammen obliegt jedem Menschen selbst.<br />
Ich habe die Erfahrungen gemacht, dass die Definition von Hip eh von jedem Menschen anders ausgelegt wird.</p>


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